Treppenmarathon: Aufstieg auf Everest-Höhe

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Dieses Video wurde am 05.05.2026 von tagesschau auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Treppenmarathon zählt zu den ungewöhnlichsten Ausdauerformaten, die der Laufsport zu bieten hat: Statt über Asphalt oder Waldwege kämpfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Treppenstufe für Treppenstufe in die Höhe – so lange, bis die zurückgelegte Höhenmeteranzahl dem Mount Everest entspricht. Rund 8.849 Höhenmeter gilt es dabei zu überwinden. Was wie eine schier unvorstellbare Aufgabe klingt, zieht immer mehr Sportbegeisterte in seinen Bann.

Was ist ein Treppenmarathon?

Beim Treppenmarathon wird nicht die klassische Distanz von 42,195 Kilometern zurückgelegt, sondern eine definierte Höhe – in der Königsdisziplin eben jene des höchsten Berges der Erde. Die Athletinnen und Athleten laufen dabei immer wieder dieselbe Treppe hinauf und hinunter, Runde für Runde, bis das Ziel erreicht ist.

Das Format ist vergleichsweise jung, erfreut sich aber wachsender Beliebtheit. Die Einstiegshürde scheint niedrig: Man braucht keine Bergausrüstung, kein Gelände – nur eine Treppe, gute Beine und eine hohe Schmerztoleranz.

Extreme Belastung bei Hitze und Krämpfen

Die körperlichen Herausforderungen sind enorm. Bereits ab Runde 50 berichten viele Teilnehmer von ersten Muskelkrämpfen, die sich durch den weiteren Verlauf des Wettkampfs ziehen. Hinzu kommt die Hitzebelastung: Wer stundenlang in einem Treppenhaus oder an einer Außentreppe unterwegs ist, kämpft nicht nur gegen die Schwerkraft, sondern auch gegen steigende Temperaturen.

Ein bewährtes Mittel unter Teilnehmern sind Eiswürfel, die in die Kleidung gesteckt werden, um die Körpertemperatur zu regulieren. Solche einfachen, aber wirkungsvollen Tricks helfen dabei, die Leistung bis ins Ziel aufrechtzuerhalten.

  • Höhenmeter-Ziel: rund 8.849 Meter – die Höhe des Mount Everest
  • Typisches Problem: Krämpfe ab der zweiten Hälfte des Wettkampfs
  • Hitzemanagement: Eiswürfel als populäres Kühlmittel
  • Mentale Stärke: Monotonie und Erschöpfung als größte Gegner

Motivation: Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus dem klassischen Lauf- oder Triathlonsport und suchen gezielt nach neuen Formaten, die ihre Grenzen verschieben. Der Treppenmarathon bietet genau das: ein klares Ziel, eine scheinbar simple Aufgabe – und doch eine der härtesten Proben, die Ausdauersport bereithält.

Für viele ist der Start beim Treppenmarathon ein Novum. Kein Vorwissen, keine Erfahrung mit dem Format – und trotzdem die Entschlossenheit, es bis zum Ende durchzuziehen. Mentale Stärke und Durchhaltevermögen sind dabei mindestens so entscheidend wie körperliche Fitness.

Trendsport mit Potenzial

Der Treppenmarathon steht exemplarisch für einen breiteren Trend im Extremsport: Das Außergewöhnliche, das Messbare, das Vergleichbare zieht Sportlerinnen und Sportler an. Die Verbindung mit dem symbolträchtigen Mount Everest als Referenzgröße verleiht dem Format eine zusätzliche emotionale Dimension.

Ob als einmaliges Erlebnis oder als wiederkehrender Wettkampf – der Treppenmarathon dürfte in den kommenden Jahren weiter wachsen. Neue Veranstaltungen entstehen, die Community vernetzt sich, und das Konzept lässt sich prinzipiell überall umsetzen, wo es eine ausreichend lange Treppe gibt. Der Aufstieg dieses Formats ist – ganz wörtlich – noch lange nicht am Gipfel.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (tagesschau). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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