Dieses Video wurde am 05.05.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Am Rande des Wirtschaftstages des Wirtschaftsrates der CDU in Berlin hat sich Staatssekretär im Digitalministerium, Philipp Amthor, klar hinter Jens Spahn als Unionsfraktionsvorsitzenden gestellt. Spahn sei der Richtige, weil er nicht in ergebnislosen Richtungsdebatten versinke, sondern durch handwerklich gute Arbeit zum Erfolg der schwarz-roten Koalition beitrage. Die Wiederwahl Spahns stand für den Nachmittag desselben Tages auf dem Programm des Bundestages.
Wirtschaftstag der CDU: Reformdruck und Koalitionsklima
Beim Wirtschaftstag, der seit 1963 stattfindet, war unter anderem Wirtschaftsministerin Katharina Reiche zu Gast. Sie kündigte schnellere Reformen insbesondere in der Energiepolitik an und nannte weitere Prioritäten der Bundesregierung.
- Schaffung eines EU-Rechtsrahmens für Künstliche Intelligenz
- Abbau von Bürokratie und Dokumentationspflichten
- Bekämpfung des Fachkräftemangels
- Senkung der Sozialabgaben
Das Treffen bot den Rahmen für eine kritische Bestandsaufnahme der bisherigen Regierungsarbeit. Vertreter aus Wirtschaft und Politik forderten weniger öffentliche Stimmungsdebatten und mehr sichtbare Ergebnisse.
Amthor verteidigt Koalition: Inhalte statt Stimmungen
Philipp Amthor räumte ein, dass das öffentliche Bild der Koalition zuletzt von Auseinandersetzungen geprägt war. Dennoch plädierte er dafür, den Blick auf die tatsächlichen Leistungen zu lenken. So sei in der Migrationspolitik ein klarer Politikwechsel vollzogen worden, das Bürgergeld wurde abgeschafft und durch eine neue Grundsicherung ersetzt. Auch in der Digitalpolitik und Staatsmodernisierung habe die Bundesregierung neue Prioritäten gesetzt.
Auf Kritik an der Rhetorik der SPD – insbesondere an Aussagen von Bärbel Bas, die Reformpläne zum Sozialstaat als „zynisch und menschenverachtend” bezeichnet hatte – reagierte Amthor gelassen. Er richte seine Politik nicht an Reden zum 1. Mai aus, entscheidend sei die Kompromissfähigkeit innerhalb der Regierung.
Grundsätzlich sei Streit in der Demokratie nichts Schlechtes, solange er zu Ergebnissen führe. Die Bürger und Unternehmen wünschten sich jedoch keine endlosen Debatten, sondern spürbare Fortschritte.
Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender: Standfestigkeit als Argument
Im Hinblick auf die bevorstehende Fraktionswahl sprach sich Amthor unmissverständlich für Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender der Union aus. Spahn habe in zahlreichen Verhandlungen bewiesen, dass er auch in Konfliktlagen die inhaltlichen Positionen der Union robust vertreten könne.
„Jens Spahn hat meine volle Unterstützung”, erklärte Amthor. Gefragt, ob Spahn auch für eine mögliche Öffnung der Union nach rechts stehe, wich Amthor dieser Deutung aus: Spahn stehe für handwerkliche Qualität und Ergebnisorientierung – nicht für ideologische Richtungsdebatten.
Zufriedenheitswerte und Zeitdruck vor Landtagswahlen
Der politische Druck auf die Koalition wächst: Laut aktuellen Umfragen sind lediglich 15 Prozent der Deutschen mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden. Im Herbst stehen Landtagswahlen an, unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern und weiteren ostdeutschen Bundesländern.
Amthor betonte, die Antwort darauf müsse eine konsequentere und schnellere Umsetzung bereits vereinbarter Maßnahmen sein – etwa die geplante Streichung eines Drittels aller Berichts- und Dokumentationspflichten. Zudem brauche es mehr Zuversicht seitens der Politikerinnen und Politiker, statt öffentlicher Klage über den Koalitionsstreit. Ob die Wiederwahl Spahns der Union neuen Rückenwind verschaffen kann, dürften die kommenden Monate zeigen.
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