Hantavirus auf der Hondius: Spur führt in die Antarktis

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Dieses Video wurde am 08.05.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

An Bord des niederländischen Expeditionsschiffs Hondius hat sich ein Hantavirus-Ausbruch ereignet, der international Aufsehen erregt. Zwei infizierte Passagiere wurden bereits nach Europa ausgeflogen und in niederländischen Universitätskliniken behandelt. Die Reederei erklärt, alles Menschenmögliche zu unternehmen, um die verbleibenden Passagiere zu evakuieren. Die Evakuierung soll stattfinden, sobald das Schiff auf Teneriffa einläuft. Besonders pikant: Einer der beiden ausgeflogenen Erkrankten ist der Schiffsarzt der Hondius selbst.

Hantavirus-Ausbruch: Was bisher bekannt ist

Bei beiden aus dem Schiff ausgeflogenen Patienten wurde das Virus zweifelsfrei nachgewiesen. Sie werden derzeit in der Universitätsklinik Leiden sowie in der Universitätsklinik Nijmegen behandelt. Die Reederei hat die Öffentlichkeit über den Vorfall informiert und steht nach eigenen Angaben in engem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden.

Inzwischen haben Ermittlungen erste Erkenntnisse zur Herkunft des Virus geliefert. Behörden und Reederei gehen einem konkreten Verdacht nach, der in die südliche Hemisphäre führt.

Heiße Spur: Exkursion in Argentinien als Ursprung

Informationen argentinischer Behörden deuten darauf hin, dass das Virus während einer Landexkursion auf das Schiff gelangte. Die Hondius hatte zuvor in der Antarktis, im Bereich von Feuerland, angelegt und anschließend eine Exkursion nach Argentinien unternommen. Im Rahmen dieser Tour absolvierten die Passagiere unter anderem:

  • Eine Kanurundfahrt in antarktischen Gewässern
  • Besichtigungen verschiedener Objekte an Land
  • Einen Besuch auf einer Deponie in der Region

Genau auf dieser Exkursion sollen sich ein oder mehrere Passagiere mit dem sogenannten Andes-Virus infiziert haben – einer Variante des Hantavirus, die in Südamerika vorkommt. Über die infizierten Personen gelangte das Virus anschließend zurück an Bord der Hondius.

Andes-Virus: Was es von anderen Erregern unterscheidet

Das Andes-Virus gehört zur Familie der Hantaviren und ist vor allem in Südamerika verbreitet. Im Gegensatz zu anderen Hantavirus-Varianten gilt das Andes-Virus als der einzige bekannte Hantavirus-Stamm, bei dem auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung dokumentiert ist. Dies macht es aus epidemiologischer Sicht besonders relevant.

Dennoch betonen sowohl führende niederländische Virologen als auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) übereinstimmend, dass keine Gefahr einer neuen Pandemie besteht. Ein Vergleich mit Covid-19 sei nicht angebracht: Das Übertragungspotenzial des Andes-Virus sei deutlich geringer, und eine unkontrollierte globale Ausbreitung gelte als unwahrscheinlich.

Reaktion der Behörden: Wachsamkeit ohne Panik

Offizielle Maßnahmen der niederländischen Gesundheitsbehörden beschränken sich bislang auf die medizinische Versorgung der beiden bestätigten Fälle. Ein breit angelegtes Präventionsprogramm wurde nicht eingeleitet. Virologen, die in niederländischen Medien regelmäßig zu Wort kommen, sehen keinen Anlass zur Beunruhigung der Bevölkerung.

Die entscheidende Frage für die kommenden Tage bleibt, wie viele weitere Passagiere der Hondius möglicherweise infiziert sind und wie der Evakuierungsprozess in Teneriffa abläuft. Die zuständigen Stellen in Spanien, den Niederlanden und Argentinien stehen in Kontakt, um den Fall lückenlos aufzuklären. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie schnell Infektionskrankheiten durch internationalen Reiseverkehr – auch in abgelegene Regionen der Erde – in andere Teile der Welt gelangen können.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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