Eisbachwelle München: Surfen wieder erlaubt

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Dieses Video wurde am 08.05.2026 von BR24 auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Eisbachwelle München ist wieder freigegeben – und das Surfen in der Innenstadt ist seit dem 8. Mai 2026 wieder legal. Monate voller politischer Auseinandersetzungen, bürokratischer Hürden und Enttäuschungen liegen hinter der Münchner Surf-Community. Letztlich war es die Natur selbst, die die Lösung herbeiführte: Die Welle baute sich in den vergangenen Wochen auf natürliche Weise wieder auf. Oberbürgermeister Dominik Krause von den Grünen gab daraufhin die Freigabe – und löste damit eines seiner zentralen Wahlversprechen ein.

Eisbachwelle ist zurück – Erleichterung bei Surfern und Zuschauern

Die Stimmung an der Eisbachwelle war unmittelbar nach der Freigabe ausgelassen. Surferinnen und Surfer zogen sich die Neoprenanzüge an, schwangen sich auf ihre Bretter und nutzten die erste Gelegenheit, wieder legal auf dem Eisbach zu reiten. Auch Schaulustige versammelten sich, filmten und verfolgten das Treiben.

Franz Fasel, erster Vorstand der Interessengemeinschaft Surfen in München, zeigte sich erleichtert und versöhnlich. Er betonte, dass die Welle zwar noch nicht perfekt sei – es gebe noch sehr viel Weißwasser –, sich in den vergangenen Tagen aber kontinuierlich verbessert habe. Die Zuversicht in der Surf-Community ist groß, dass die Welle bald wieder das gewohnte Niveau erreicht.

Was ist erlaubt? Die geltenden Regeln im Überblick

Die Freigabe gilt unter denselben Regeln, die die Stadt München bereits vor Monaten nach einem tragischen Unfall erlassen hatte. Im April 2025 kam eine Surferin am Eisbach ums Leben. Die genaue Ursache konnte nie vollständig geklärt werden; es handelte sich wohl um einen tragischen Unfall. In der Folge erließ die Stadtverwaltung neue Sicherheitsvorschriften.

  • Surfen ist nur bis 22 Uhr erlaubt
  • Pflicht zum Tragen einer selbstlösenden Leine (am Fußgelenk befestigt)
  • Einbauten zur künstlichen Wellenformung bleiben aus Sicherheitsgründen verboten

Solange sich die Surferinnen und Surfer an diese Vorgaben halten, dürfte die Stadt das Surfen auch dauerhaft tolerieren.

Monatelanger Streit um die Welle – eine Chronologie

Der Weg zur heutigen Freigabe war lang und konfliktreich. Im Herbst 2025 wurde im Rahmen der alljährlichen Bachauskehr Kies aus dem Eisbach entfernt und Moos an den Steinen gereinigt – ein regulärer städtischer Vorgang. Unbeabsichtigt zerstörte dieser Eingriff jedoch die natürliche Grundlage der Welle: Sie verschwand nahezu über Nacht.

In den folgenden Monaten versuchte die Surf-Community immer wieder, die Welle durch den Einbau von Brettern künstlich wiederherzustellen. Da solche Einbauten jedoch von der Stadt ausdrücklich verboten wurden, wurden sie regelmäßig entfernt. Die Stimmung zwischen Surfer-Community und Stadtpolitik kühlte sich merklich ab. Die Interessengemeinschaft warf der Stadt vor, unüberwindbare bürokratische Hürden zu errichten.

Gespräche mit dem neuen Oberbürgermeister Dominik Krause in der Woche vor der Freigabe brachten schließlich den Durchbruch. Parallel dazu hatte sich die Welle in den Wochen zuvor langsam und natürlich wieder aufgebaut – die entscheidende Voraussetzung für die Freigabe.

Eisbachwelle als Symbol des Münchner Lebensgefühls

Die Bedeutung der Eisbachwelle reicht weit über die Surf-Community hinaus. Der Spot im Englischen Garten ist in internationalen Reiseführern verzeichnet und zieht Touristen aus aller Welt an. Medien weltweit berichteten über die monatelange Schließung – ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert die Welle hat.

Im Münchner Oberbürgermeister-Wahlkampf war die Eisbachwelle ein echtes Thema: Mehrere Parteien positionierten sich klar für eine Wiedereröffnung. Für viele Münchnerinnen und Münchner steht die Welle stellvertretend für urbane Lebensqualität, Gemeinschaft und die besondere Atmosphäre der Stadt.

Ob die Welle dauerhaft und auf natürliche Weise stabil bleibt, wird die Zeit zeigen. Die Zeichen stehen aber gut: Die Natur hat die Initiative ergriffen, die Politik hat mitgezogen – und München surft wieder.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BR24). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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