Dieses Video wurde am 10.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Kurz vor den US-amerikanischen Zwischenwahlen hat Donald Trump ein außergewöhnliches Versprechen gemacht: Sollten die Republikaner sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat verteidigen, will er jedem erwachsenen US-Bürger 5000 Dollar auszahlen. Trump bezeichnet die Zahlung als „Trump-Dividende” – ein wirtschaftlicher Erfolgsbonus, den er mit bislang beispiellosen Wachstumszahlen begründet. Kritiker zweifeln jedoch an der Umsetzbarkeit und Legalität des Vorhabens. Experten sehen dahinter vor allem ein Zeichen politischer Verzweiflung.
Die Trump-Dividende: Was steckt hinter dem Versprechen?
Trump präsentierte die Idee als logische Konsequenz des wirtschaftlichen Aufschwungs unter seiner Präsidentschaft. „Etwas Vergleichbares hat es in der Geschichte noch nie gegeben”, erklärte er und knüpfte die Auszahlung an eine klare Bedingung: Der Republikanische Partei müsse es gelingen, die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses zu halten.
Als mögliche Finanzierungsquelle nannte Trump in früheren Reden die Einnahmen aus Zöllen und Einfuhrabgaben, die nach eigenen Angaben Milliarden in die US-Staatskasse gespült haben. Eine konkrete Finanzierungsplanung legte er jedoch nicht vor. Gesamtwirtschaftlich würde das Programm mehr als eine Billion Dollar kosten – eine Summe, die Experten als unrealistisch einstufen.
Vizepräsident JD Vance relativierte das Versprechen unmittelbar nach Trumps Ankündigung und stellte klar, dass wohlhabende Amerikaner die Zahlung nicht erhalten sollen – ein deutliches Signal, dass selbst im engsten Regierungsumfeld Vorbehalte bestehen.
Rechtliche Bedenken und politische Reaktionen
Verfassungsrechtlich ist das Vorhaben umstritten. Kritiker sehen in der an Wahlergebnisse geknüpften Geldauszahlung einen möglichen Stimmenkauf. Vergleichbare Aktionen – etwa ähnliche Versprechen, die mit Elon Musk in Verbindung gebracht werden – scheiterten bereits vor Gericht.
- Der Kongress müsste einer solchen Auszahlung zustimmen – eine Hürde, die bislang nicht genommen wurde.
- Gerichte könnten eine derartige Maßnahme als verfassungswidrig einstufen.
- Ähnliche Wahlversprechen Trumps blieben in der Vergangenheit unerfüllt.
- Die Gesamtkosten von über einer Billion Dollar übersteigen realistische Haushaltsspielräume bei weitem.
Politische Beobachter gehen daher davon aus, dass das Versprechen kaum einzulösen ist – und möglicherweise schon in wenigen Wochen in Vergessenheit geraten wird.
Trumps schwache Umfragewerte und die Lage der Republikaner
Der Hintergrund des ungewöhnlichen Vorstoßes ist Trumps geschwächte politische Position. Aktuelle Umfragen geben dem Präsidenten nur noch eine Zustimmungsrate von 38 Prozent. In mehreren wichtigen Swing States liegen die Republikaner hinter den Demokraten.
Historisch gewinnt die Oppositionspartei bei Midterm-Wahlen durchschnittlich rund 28 Sitze im Repräsentantenhaus. Verlieren die Republikaner im November deutlich, droht Trump eine erhebliche Schwächung seiner Machtposition für den Rest seiner Amtszeit – das Szenario eines sogenannten Lame Duck-Präsidenten wird damit realistischer.
Trump wirbt deshalb intensiv im Wahlkampf und setzt sein bewährtes Instrument ein: finanzielle Anreize. Experten zufolge weiß Trump, dass wirtschaftliche Versprechen bei einem Teil der Wählerschaft mobilisierend wirken – auch wenn die Realisierbarkeit zweifelhaft ist.
Demokraten und die Ausgangslage vor den Midterms
Auch die Demokraten gehen geschwächt in die Zwischenwahlen. Die Partei gilt als tief gespalten – zwischen moderaten Kräften und einem linken Flügel – und ist in der Breite der Bevölkerung ebenfalls wenig beliebt.
Ihr größtes Kapital ist paradoxerweise Trump selbst: Seine Unpopularität, kombiniert mit breiter Frustration über die Inflation und die anhaltende Kriegssituation, könnte der Opposition Rückenwind verschaffen. Trump greift diese Themen im Wahlkampf aktiv auf, was Analysten zufolge den Demokraten eher nützt als schadet.
Die MAGA-Basis Trumps bleibt zwar weitgehend loyal – das zeigen Vorwahlergebnisse etwa in South Carolina –, doch insgesamt ist seine Unterstützung im Vergleich zu früheren Wahlen deutlich geschrumpft. Wie sich Trumps Wahlkampfstil auf das Gesamtergebnis auswirkt, wird sich im November zeigen. Sicher ist: Die Midterms 2026 entscheiden wesentlich darüber, ob Trump seine politische Handlungsfähigkeit bis zum Ende seiner Amtszeit behält.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.


