9/11-Jahrestag: ARD-Sender rücken Muslime in Opferrolle

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Dieses Video wurde am 11.09.2026 von NIUS auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 geraten die öffentlich-rechtlichen Sender SWR und NDR in die Kritik. Statt der 2996 Todesopfer aus 92 Staaten – darunter elf Deutsche – in den Mittelpunkt zu stellen, veröffentlichten beide Sender Beiträge, die Muslime als die eigentlichen Leidtragenden der Anschläge darstellen. Journalisten und Kommentatoren werfen den Sendern vor, damit die Täter-Opfer-Perspektive umzukehren und die historische Bedeutung des Terrorakts zu verharmlosen.

Was am 11. September 2001 geschah

Um 8:46 Uhr New Yorker Zeit schlugen am 11. September 2001 nacheinander zwei von islamistischen Terroristen entführte Passagiermaschinen in die Türme des World Trade Centers in New York ein. Ein drittes Flugzeug traf das Pentagon in Washington D.C., ein viertes stürzte über Pennsylvania ab, nachdem Passagiere die Kontrolle zurückzugewinnen versucht hatten.

Die Anschläge, geplant vom Al-Qaida-Netzwerk unter Osama bin Laden und ausgeführt von 19 Entführern, kosteten fast 3000 Menschen das Leben. Zum Gedenken an den Jahrestag erstrahlten über Manhattan gigantische Lichtsäulen, die für einen Moment die zerstörten Twin Towers wieder auferstehen ließen.

Politikjournalisten, die den Tag persönlich erlebt haben, beschreiben ihn als einen der wenigen historischen Momente, an dem die Weltgeschichte fundamental umgelenkt wurde – mit Folgen, die bis heute nachwirken: vom Afghanistankrieg über den Irakkrieg bis hin zur tiefgreifenden Umgestaltung westlicher Sicherheitspolitik.

SWR und NDR: Muslime als Opfer von 9/11?

Zum Jahrestag veröffentlichte der SWR in Kooperation mit dem Instagram-Kanal „Migratöchter” einen Beitrag darüber, wie die Terroranschläge das Leben von Muslimen in Rheinland-Pfalz verändert haben sollen. Statt Überlebender oder Angehöriger der Opfer kommen dort Muslime zu Wort, die berichten, nach den Anschlägen schief angeschaut worden zu sein.

Ein weiterer SWR-Beitrag, ein Interview mit der Historikerin Christin Hansen, fragte, wie die Anschläge „muslimisch gelesene Menschen” und Islamophobie beeinflusst hätten. Hansen erklärte darin, Religion habe bei der Bewertung von Gewalttaten „null Relevanz” – eine Aussage, die auf scharfe Kritik stößt.

Auch der NDR geriet in die Diskussion: In einem Artikel kommt unter anderem ein Islamwissenschaftler zu Wort, der schildert, wie Mitschüler mit Migrationshintergrund kurz nach den Anschlägen eine Schweigeminute für die Opfer verweigerten – mit dem Kommentar, „jetzt hat es jemand mal den USA gezeigt”. Der NDR bezeichnete diese Haltung als „differenzierte Meinung”.

Kritik an der Perspektivverschiebung

Journalisten kritisieren die Berichterstattung beider Sender als gezielte Täter-Opfer-Umkehr. Ihre zentralen Einwände lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Anschläge waren ein islamistischer Terrorakt auf die westliche Welt – das bleibt der historische Kern des Gedenkens.
  • Die geschilderten Erfahrungen muslimischer Zeitzeugen – etwa schräge Blicke in der Straßenbahn – stehen in keinem Verhältnis zum massenhaften Mord an fast 3000 Menschen.
  • Öffentlich-rechtliche Sender haben eine Verantwortung, gerade jüngeren Generationen den historischen Kontext korrekt zu vermitteln.
  • Eine einseitige Kooperation mit explizit politisch positionierten Kanälen wie „Migratöchter” widerspricht dem Anspruch auf ausgewogene Berichterstattung.
  • Die Behauptung, Religion spiele bei islamistisch motivierten Anschlägen keine Rolle, sei sachlich nicht haltbar.

Besonders scharf fällt die Kritik am NDR-Zitat aus: Eine Verweigerung der Solidarität mit Mordopfern als „differenziert” zu bezeichnen, sei eine intellektuelle Verharmlosung des schwersten Terroranschlags der modernen Geschichte.

Einordnung: Der Islamismus als historische Herausforderung

Der 11. September markierte eine globale Zäsur. Nach den Anschlägen erlebte die Welt eine Serie islamistischer Terrorakte – von Madrid und London über Nizza und den Berliner Breitscheidplatz bis hin zu Angriffen in Israel. Westeuropäische Städte verwandelten sich sicherheitstechnisch: Betonpoller, Metalldetektoren und Personenkontrollen gehören seither zum Alltag bei Großveranstaltungen.

Kritiker bemängeln, dass die Debatte über den Islamismus und seine ideologischen Wurzeln in Teilen des Journalismus und der Wissenschaft systematisch vermieden werde – auch mit Verweis auf Islamophobie-Debatten. Dabei, so die Gegenposition, sei gerade eine klare Benennung der Ideologie Voraussetzung dafür, ihr wirksam zu begegnen.

25 Jahre nach 9/11 ist die Frage, wie Gesellschaften islamistischen Terror historisch einordnen und kommunizieren, aktueller denn je. Ob die Berichterstattung von SWR und NDR eine Einzelfallentscheidung darstellt oder einen strukturellen Trend im öffentlich-rechtlichen Rundfunk widerspiegelt, dürfte die medienpolitische Debatte in den kommenden Wochen weiter beschäftigen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NIUS). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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