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Donald Trump

Xi-Trump-Treffen: Kreml sieht neues Gleichgewicht

Das Xi-Trump-Treffen löste keine Kernkonflikte – Moskau wertet es als Beweis für ein neues Gleichgewicht der Mächte und Schwäche Washingtons.

Redaktion · 25. September 2026, 12:57 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 25.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das Xi-Trump-Treffen hat aus Sicht Moskaus keine der zentralen Streitfragen zwischen den USA und China gelöst – und genau das wertet der Kreml offenbar als Erfolg. Offizielle russische Stellen halten sich zwar mit öffentlichen Kommentaren zurück, doch russische Staatsmedien zeichnen ein klares Bild: Amerika dominiere nicht mehr, ein neues globales Gleichgewicht setze sich durch. ntv-Korrespondent Rainer Munz berichtet aus Moskau über die russische Lesart des Besuchs und den Stand der Ukraineverhandlungen.

Moskaus Deutung: Kein Sieg für Washington

In russischen Medien wird das Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping nicht als Annäherung oder Versöhnung gewertet. Stattdessen sprechen Kommentatoren vom „Ende amerikanischer Regeln” und der Anerkennung eines neuen Kräfteverhältnisses auf Augenhöhe.

Konkret verwiesen russische Beobachter auf folgende offene Punkte nach dem Gipfel:

  • Die umstrittenen Zölle wurden lediglich vertagt, nicht aufgehoben.
  • Bei den Waffenlieferungen an Taiwan blieb unklar, ob und in welchem Umfang sie fortgesetzt werden.
  • Ein verbindliches gemeinsames Abschlussdokument fehlte.

Da die entscheidenden Konflikte ungelöst blieben, dürfte der Kreml mit dem Verlauf des Besuchs ziemlich zufrieden sein, so die Einschätzung von Munz.

Symbolik: Trumps Geste als Zeichen von Schwäche

Besondere Aufmerksamkeit widmeten russische Medien einem protokollarischen Detail: Donald Trump empfing Xi Jinping persönlich am Flugzeug. Bei Trumps eigenem Staatsbesuch in China hatte Peking diese Geste nicht erwidert.

In Russland wie in China wird dieses Protokollgefälle nicht als Zeichen besonderer Gastfreundschaft ausgelegt, sondern als Symbol amerikanischer Schwäche. Die Botschaft, die russische Kommentatoren daraus ableiten: Die USA befinden sich in einer defensiven Position gegenüber dem aufstrebenden China – eine Wahrnehmung, die dem Kreml strategisch in die Hände spielt.

Ukraine-Verhandlungen: Kein Durchbruch in New York

Am Rande der UN-Generalversammlung in New York traf der russische Sonderbeauftragte Kirill Dmitriev mit den US-Unterhändlern Jared Kushner und Steve Witkoff zusammen. Konkrete Ergebnisse wurden nicht kommuniziert, das Gespräch drehte sich mutmaßlich um den Ukrainekrieg.

Dmitriev stellte klar, dass es kein Dreiertreffen unter Einbeziehung der Ukraine geben werde – damit wurden entsprechende Spekulationen vorerst beendet. Diskutiert wurde offenbar auch, ob Wladimir Putin die Einladung Trumps zum G20-Gipfel im Dezember in Miami annehmen wird.

Putin und Miami: Russische Medien skeptisch

Die russischen Staatsmedien – und damit indirekt der Kreml selbst – zeigen sich wenig geneigt, einen Putin-Besuch beim G20-Gipfel in Miami als sinnvoll darzustellen. Die Begründung ist dabei unmissverständlich: Ein Auftritt in den USA lohne sich für den russischen Präsidenten nur dann, wenn konkrete Fortschritte in Richtung eines Kriegsendes zu russischen Bedingungen erzielt werden könnten.

Da dies derzeit nicht absehbar sei – im Gegenteil: der Krieg werde nach russischer Einschätzung noch blutiger werden – würde sich Putin beim Gipfel lediglich der Kritik anderer Staats- und Regierungschefs aussetzen. Ein solcher Auftritt ohne greifbare Ergebnisse gilt in Moskau als politisch nicht vermittelbar.

Die Lage bleibt damit festgefahren: Solange keine Verhandlungen über ein Kriegsende zu russischen Konditionen in Sicht sind, ist weder ein Putin-Gipfel noch ein diplomatischer Durchbruch zu erwarten. Der Kreml nutzt das internationale Umfeld derzeit vor allem, um das Bild eines geschwächten Westens zu festigen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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