Sunday, 27. September 2026
Start›Innenpolitik›Berlin
Berlin

Berliner Chirurg droht mit Wegzug nach Linken-Wahlsieg

Nach dem Linken-Wahlsieg in Berlin sorgt ein virales Video für Aufsehen: Chirurg Masia Raman kündigt seinen Wegzug an – mit 1,5 Millionen Aufrufen.

Redaktion · 26. September 2026, 17:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 26.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Nach dem Wahlsieg der Partei Die Linke in Berlin hat ein Chirurg mit einem viralen Video für bundesweites Aufsehen gesorgt. Masia Raman, 58-jähriger Facharzt und Sohn eines iranischen Einwanderers, nahm die Aufnahme zwischen zwei Operationen auf und verkündete darin eine klare Botschaft: Sollte Die Linke in Berlin künftig die Regierung anführen, werde er die Hauptstadt verlassen. Das Video erreichte nach eigenen Angaben rund 1,5 Millionen Aufrufe und mehr als 90.000 Likes – ein Beleg dafür, dass Raman mit seiner Haltung offenbar einen gesellschaftlichen Nerv trifft.

Ein Chirurg zwischen Operationssaal und politischem Protest

Masia Raman arbeitet seit Jahren als Chirurg in Berlin und behandelt Patienten aus dem In- und Ausland. Politisch hielt er sich bislang eher zurück – doch der Linken-Wahlsieg in Berlin bewog ihn zu einem ungewöhnlichen Schritt: dem öffentlichen Protest per Video.

Seine Kritik richtet sich vor allem gegen das, was er als politischen Rückschritt bezeichnet. „Ich sehe keine Voranentwicklung, keine Fortentwicklung, sondern einen Rückschritt”, erklärt er in dem Clip. Raman trägt dabei Sorgen vor, die über klassische Regierungskritik hinausgehen: Er spricht von einer gefährlichen Nähe von Teilen der Linken zu islamistischen Strukturen sowie von Klanstrukturen und Judenhass, die er in diesem Zusammenhang als ernste Warnsignale wertet.

Historischer Vergleich: Parallelen zur iranischen Revolution 1979

Als Sohn eines iranischen Einwanderers zieht Raman einen historischen Vergleich, der seine persönliche Biografie unmittelbar einschließt. Er erinnert an die iranische Revolution von 1979, als Sozialisten und Islamisten zunächst gemeinsam gegen den Schah kämpften – mit verheerenden Folgen für das Land und seine Bevölkerung.

Diese Parallele ist für Raman keine abstrakte Geschichtsstunde, sondern eine gelebte Familiengeschichte. Genau deshalb, so betont er, nehme er die aktuellen politischen Entwicklungen in Berlin nicht auf die leichte Schulter. Seine Befürchtungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Wachsende Nähe linker Politiker zu islamistischen Gruppen
  • Zunehmendes Aufkommen von Judenhass im politischen und gesellschaftlichen Raum
  • Stärkung von Klanstrukturen in der Hauptstadt
  • Ein gesellschaftliches Klima, das er als rückschrittlich empfindet

Wegzug als persönliche Konsequenz – Hamburg, München oder Schweiz

Raman macht deutlich, dass sein Wegzug keine leere Drohung ist. Berufliche Angebote aus Hamburg und München habe er bereits erhalten. Als erste Wahl nennt er jedoch die Schweiz, wo er sich offenbar die besten Bedingungen – beruflich wie politisch – verspricht.

Gleichzeitig zeigt sich der Arzt hin- und hergerissen. Berlin ist für ihn weit mehr als ein Arbeitsort. „Ich bin Berliner. Ich liebe Berlin. Meine Familie lebt hier, meine Freunde sind hier. Ich fühle mich komplett zu Hause in dieser Stadt”, sagt er. Den Abschied würde er nur dann in Betracht ziehen, wenn er sich in seiner eigenen Stadt nicht mehr wohlfühle und nicht mehr heimisch fühle.

Reaktionen und politische Einordnung

Das Video zeigt, wie tief die gesellschaftliche Spaltung in Berlin nach dem Linken-Wahlsieg reicht. Während viele Nutzer Ramans Aussagen mit Zustimmung kommentieren, wird seine Kritik an der Linken von anderen als überzogen bewertet. Die enorme Reichweite des Clips – über anderthalb Millionen Aufrufe in kurzer Zeit – verdeutlicht jedoch, dass die Sorgen, die er artikuliert, von einem erheblichen Teil der Bevölkerung geteilt werden.

Ob Raman die Hauptstadt tatsächlich verlässt, hängt nach eigenen Worten davon ab, welche Koalition sich in Berlin letztlich bildet. Sein Fall steht exemplarisch für eine breitere Debatte: Wie verändert sich eine Metropole wie Berlin unter einer linken Regierung – und wen verliert sie dabei?

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Innenpolitik

Alle Beiträge →