Tuesday, 13. October 2026
Chanel

Paris Fashion Week 2027: Highlights & Jaguar Type 01

Die Paris Fashion Week Frühjahr/Sommer 2027 ist vorbei. Chanel, Valentino, Louis Vuitton & Co. setzten Akzente – und Jaguar feierte E-Auto-Premiere in New York.

Redaktion · 12. October 2026, 06:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 12.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Paris Fashion Week für Frühjahr/Sommer 2027 hat die Modewelt erneut in Atem gehalten. Eine Woche lang präsentierten die großen Häuser Kollektionen, die unterschiedlicher kaum hätten sein können – von sportlicher Retroästhetik über bibliophile Philosophie bis hin zu schwebender Leichtigkeit. Parallel zur Modewelt sorgte auch die Automobilbranche für Aufsehen: Jaguar feierte in New York die Weltpremiere seines ersten vollelektrischen Luxusmodells, des Type 01.

Jaguar Type 01: Britischer Luxus neu definiert

Mit dem Type 01 läutet Jaguar eine neue Ära ein. Der viertürige Gran Turismo leistet 1.030 PS und soll eine Reichweite von bis zu 720 Kilometern erreichen. Die Weltpremiere fand bewusst in New York statt – die USA sollen künftig zum wichtigsten Markt der Briten werden.

Gleichzeitig vollzieht die Marke einen klaren strategischen Schwenk: weg vom Premium-Massenmarkt, hin zum exklusiven Luxussegment auf Augenhöhe mit Bentley und vergleichbaren Herstellern. Auch optisch signalisiert der Type 01 einen radikalen Neuanfang.

  • Lange Motorhaube und fehlende Heckscheibe als Designmerkmal
  • 23-Zoll-Räder und minimalistisches Interieur
  • 24-Zoll-OLED-Display als zentrales Bedienelement
  • Soundsystem mit 38 Lautsprechern
  • Erste Auslieferungen geplant für Mitte 2027

Paris Fashion Week: Sportlichkeit, Philosophie und Kunst

Bei Miu Miu inszenierte Kreativdirektorin Miuccia Prada die Show in einer stilisierten Schulsporthalle. Statt klassischer Models liefen Schauspielerinnen und Schauspieler über den Laufsteg – darunter Olivia Colman in einem schwarzen Lederrockanzug. Das Motto: Eleganz in den Sport bringen. Gezeigt wurden rekonstruierte Wrangler-Jeans und Schnürsenkel als Gürtel und Crossbag-Accessoire.

Einen völlig anderen Ton setzte Valentino: Kreativdirektor Alessandro Michele lud in die Bibliothèque Sainte-Geneviève – Gäste wurden gebeten, ein Buch mitzubringen. Unter dem Titel „Antibibliothek” zeigte Michele leuchtende Saturn-Bestiarium-Prints, Baseball Caps und opulente Kleider. Seine Botschaft: Die Kleidung, die wir nie tragen, erzählt von den Leben, die wir noch nicht gelebt haben.

Das Schweizer Modehaus Akris wiederum setzte auf den Dialog mit der bildenden Kunst. Kreativdirektor Albert Kriemler übersetzte abstrakte Gemälde der österreichischen Künstlerin Martha Jungwirth in Mode: Kleider wirken wie mit dem Pinsel gemalt, Stickereien erinnern an Leinwände. Ergänzt wurden die Stücke durch Spitze nach Entwürfen von Gründerin Alice Kriemler aus den 1950er-Jahren.

Chanel und Louis Vuitton setzen starke Schlusspunkte

Den krönenden Abschluss der Paris Fashion Week bildete Chanel im Grand Palais. Kreativdirektor Matthew Blazy präsentierte unter 95 leuchtenden Vogelmotiven seine bislang vielseitigste Kollektion für das Haus. Im Mittelpunkt stand das Leben von Gabrielle Chanel – von ihren strengen Anfängen über von Männeranzügen inspirierte Looks bis hin zur ikonischen Tweed-Jacke. Das letzte Model trug Gabrielle Chanels persönliche Archivtasche – ein Stück, das selbstverständlich nicht zum Verkauf steht.

Bei Louis Vuitton zeigte Kreativdirektorin Nicolas Ghesquière im Innenhof des Louvre das Gegenteil seiner oft futuristischen Looks: Ergonomie und Bewegung standen im Vordergrund. Schwebende Jacken, leichte Stoffe und fließende Silhouetten knüpfen an Louis Vuittons Ursprünge im Reisegepäck an – Funktion und Komfort als Designprinzip.

Einen Schlusspunkt der persönlichen Art setzte Anthony Vaccarello: Nach zehn Jahren verlässt er Saint Laurent. Das goldene Finale der Frühjahr/Sommer-2027-Show war zugleich sein Abschied vom französischen Modehaus.

Tate Britain würdigt die britischen 90er-Jahre

Abseits der Laufstege widmet die Tate Britain in London der britischen Kunst- und Modeszene der 1990er-Jahre eine große Ausstellung. „The 90s: Art and Fashion” zeigt mehr als 100 Werke von fast 70 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Tracey Emin, Damien Hirst und Jürgen Teller. Ein besonderer Fokus liegt auf Alexander McQueen: Vier Archivstücke aus den 90ern sind zu sehen, darunter ein mit roten Glasperlen besetztes Kleid von 1998. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. Februar 2027.

Ob auf dem Laufsteg in Paris, im Showroom in New York oder in den Galerien Londons – Kunst, Mode und Design beeinflussen sich gegenseitig und spiegeln den Zeitgeist einer Epoche. Die kommenden Monate dürften zeigen, welche der hier vorgestellten Impulse sich in den Kollektionen und auf den Straßen durchsetzen werden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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