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Dmytro Kuleba

Ukraine-Krieg: Putins Plan zur Umgestaltung Europas

Experte Nico Lange warnt: Putin will den Ukraine-Krieg nicht beenden – er plant, Europa umzugestalten. Was Europa jetzt tun muss, um die Initiative zurückzugewinnen.

Redaktion · 11. October 2026, 16:45 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 11.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Im Ukraine-Krieg wächst die Sorge westlicher Sicherheitsexperten, dass Russlands Präsident Wladimir Putin keine Absicht hegt, den Konflikt zu beenden – im Gegenteil. Der Politikberater und Sicherheitsexperte Nico Lange warnt eindringlich: Putin verfolge das Ziel, Europa grundlegend umzugestalten. Gleichzeitig torpedieren politische Turbulenzen rund um US-Präsident Donald Trump die laufenden Friedensbemühungen und schwächen die westliche Verhandlungsposition gegenüber Moskau.

Friedensgespräche in Florida gescheitert

In Florida hatten ukrainische Gesandte, amerikanische Unterhändler sowie Sicherheitsberater der sogenannten E3-Staaten – Deutschland, Frankreich und Großbritannien – Gespräche über eine mögliche Deeskalation im Ukraine-Krieg geführt. Im Mittelpunkt stand ein sogenannter Energiewaffenstillstand: eine Vereinbarung, nach der beide Kriegsparteien auf Angriffe ziviler Energieinfrastruktur verzichten würden.

Die Gespräche galten als konstruktiv. Russland hatte einen solchen Teilwaffenstillstand nicht grundsätzlich ausgeschlossen, und auch die amerikanische Seite signalisierte Zustimmung. Doch parallel kündigte Trump eine einseitige Erleichterung von Sanktionen gegenüber Russland an – ohne Gegenleistung. Damit wurde ein zentraler Druckhebel gegenüber Moskau preisgegeben.

Laut Lange ist das keine professionelle Diplomatie: Wer wichtige Verhandlungsmasse aufgibt, bevor ein Ergebnis erzielt wurde, schwächt die eigene Position und macht eine Einigung schwieriger – nicht leichter.

Trump unter Druck – Ukraine als Ablenkungsmanöver

Im Hintergrund der amerikanischen Unberechenbarkeit stehen innenpolitische Probleme Trumps. Seine Umfragewerte sind schlecht, bei den bevorstehenden Midterm Elections droht der Verlust beider Parlamentskammern an die Demokraten.

Hinzu kommen hohe Energiepreise, die unter anderem mit dem andauernden US-Konflikt mit dem Iran und der Blockade der Straße von Hormus zusammenhängen. Statt eigene Verantwortung zu übernehmen, versuche Trump, die Schuld auf die angegriffene Ukraine zu schieben – ein Ablenkungsmanöver auf Kosten eines Kriegsopfers.

  • Trumps Zustimmungswerte sinken vor den Midterms deutlich
  • Hohe Diesel- und Energiepreise belasten US-Haushalte
  • Iran-Konflikt und Hormus-Blockade verschärfen die Lage
  • Sanktionserleichterungen gegenüber Russland ohne Gegenleistung
  • Friedensgespräche wurden vorzeitig und ergebnislos beendet

Putin will Europa umgestalten – keine Illusionen

Der frühere ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba mahnte Deutschland eindringlich: Russland fahre seine Kriegswirtschaft nicht zurück, die antieuropäische Stimmung werde systematisch angeheizt. Kuleba wertet das als Vorbereitung auf einen größeren Konflikt mit Europa – bis hin zu einem möglichen Angriff auf ein NATO-Mitglied.

Nico Lange teilt diese Einschätzung. Putin habe keine anderen Ziele mehr als die Fortführung des Krieges und die Neuordnung Europas nach russischen Vorstellungen. Die Hoffnung, dass sich Putin nach einem Waffenstillstand innenpolitischen oder wirtschaftlichen Themen widmen würde, sei eine gefährliche Illusion.

Westliche Nachrichtendienste und NATO-Verbündete kämen zu ähnlichen Schlüssen. Die jüngsten NATO-Übungen seien Ausdruck dieser Bedrohungseinschätzung und nicht bloße Routine.

Europa muss die Initiative ergreifen

Was könnte Putin wirklich stoppen? Für Nico Lange ist die Antwort klar: militärische Erfolge der Ukraine auf dem Schlachtfeld. Nur wenn die Ukraine in die Lage versetzt werde, sich so durchzusetzen, dass Putin keine Wahl mehr habe, sei ein dauerhafter Frieden erreichbar.

Die bisherige europäische Strategie – der Ukraine gerade so viel zu helfen, dass sie nicht verliert, und dann auf ein freiwilliges Einlenken Putins zu hoffen – greife zu kurz. Gleichzeitig kritisiert Lange die anhaltenden europäischen Zahlungen für russisches LNG: Europa finanziere damit indirekt den Krieg gegen die Ukraine und gegen sich selbst.

Der Schlüssel liege darin, Putin in die Defensive zu zwingen: durch gezielte Unterstützung der Ukraine, durch konsequente Sanktionen und durch den Entzug russischer Einnahmequellen. Wer nur reagiere, werde von Putin immer wieder mit neuen Eskalationen konfrontiert werden. Europa müsse aufhören, lediglich zu antworten – und selbst handeln.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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