Wednesday, 4. November 2026
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Trump im Wahlkampf: Wutausbrüche, Jobs und Börsenrekorde

Im Trump Wahlkampf setzt der Ex-Präsident auf Börsengewinne und neue Jobs – während Wutausbrüche gegen Fox-Moderatoren und knappe Umfragen in South Carolina für Aufsehen sorgen.

Redaktion · 4. November 2026, 04:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 04.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Trump Wahlkampf in der heißen Schlussphase offenbart ein widersprüchliches Bild: Während Donald Trump auf seiner eigenen Social-Media-Plattform Fox-Moderatoren als „dümmer als ein Stein” beschimpft, versucht er in den noch offenen Bundesstaaten mit wirtschaftlichen Argumenten zu punkten. Börsenkurse auf Rekordhoch und neue Industriearbeitsplätze sollen überzeugen, wo Stimmungsumfragen zunehmend Gegenwind signalisieren.

Wutausbruch gegen Fox-Moderatoren mitten im Rennen

Wenige Tage vor dem Wahltermin verlor Trump öffentlichkeitswirksam die Fassung: Über seine eigene Social-Media-Plattform teilte er gegen Fox-Moderatoren aus und bezeichnete sie pauschal als „dümmer als ein Stein”. Der Schritt überraschte politische Beobachter, denn Fox News gilt traditionell als ein für Trump freundliches Medienumfeld.

Gleichzeitig bemüht sich Trump darum, zögerliche Unterstützer – darunter sogenannte McAmerica-Wähler – in den letzten Stunden des Wahlkampfes zurückzugewinnen. Die Rhetorik wirkt dabei zunehmend angespannt, was Fragen über die strategische Ausrichtung seines Teams aufwirft.

South Carolina: Ein einstmals sicherer Staat gerät ins Wanken

Besonders auffällig ist die Lage in South Carolina. Trump hatte den Staat bei der Präsidentschaftswahl 2024 noch mit einem Vorsprung von 18 Prozentpunkten gewonnen – ein Ergebnis, das den Bundesstaat als sicheres republikanisches Terrain erscheinen ließ. Aktuelle Umfragen zeigen jedoch ein deutlich engeres Rennen.

Die demokratische Kandidatin, eine Schwester des inzwischen verstorbenen Senators Lindsey Graham, liegt demnach mit einem Punkt vorne. Lindsey Graham hatte sich in South Carolina zuletzt durch seine Forderungen nach mehr US-Engagement in der Ukraine und im Iran unbeliebt gemacht. Seine Schwester hingegen distanzierte sich in einer Debatte explizit von außenpolitischen Themen:

  • Auf die Frage nach ihrer Position zum Iran-Krieg erklärte sie: „Außenpolitik ist nicht mein Ding.”
  • Sie betonte, sich stattdessen auf innenpolitische Themen konzentrieren zu wollen.
  • Die Aussage spiegelt die aktuelle Stimmung in South Carolina wider, wo Auslandsinterventionen wenig Rückhalt genießen.
  • Die Kandidatur gilt dennoch als schwach – das knappe Ergebnis sagt damit mehr über Trumps Popularitätsschwund als über die Stärke der Gegenkandidatin.

Börsenkurse und neue Jobs als Wahlkampfargument

Trotz der schwierigen Ausgangslage setzt Trump auf ein wirtschaftspolitisches Narrativ. Er fordert Wähler auf, in ihre Investment-Portfolios zu schauen: Der Dow Jones und der S&P 500 hätten teils um bis zu 29 Prozent zugelegt. Für viele Amerikaner mit Aktienanlagen ist das ein greifbares Argument.

Ergänzend verweist Trump auf konkrete Industrieansiedlungen als Erfolg seiner Zollpolitik. Als Paradebeispiel dient ein neues Audi-Werk in Georgia, das mit einem Investitionsvolumen von rund 4,5 Milliarden Dollar eröffnet wurde. Trump interpretiert dies als direkten Effekt seiner Handelspolitik:

  • Importzölle hätten europäische Konzerne dazu bewogen, Produktionskapazitäten in die USA zu verlagern.
  • Die dadurch entstehenden Arbeitsplätze sollen den kurzfristigen wirtschaftlichen Schmerz durch höhere Preise aufwiegen.
  • Das Argument spricht vor allem Wähler in Industrieregionen an, wo Arbeitsplatzsicherheit ein zentrales Wahlmotiv ist.

Kritiker räumen ein, dass an diesem Narrativ ein Kern Wahrheit steckt – zugleich weisen sie darauf hin, dass hohe Spritpreise und gestiegene Lebenshaltungskosten viele Haushalte direkt belasten, während Börsengewinne vor allem wohlhabenderen Schichten zugutekommen.

Einordnung: Wirtschaft gegen Stimmung

Der Ausgang der verbleibenden Rennen in umkämpften Bundesstaaten dürfte zeigen, welches Argument stärker zieht: die makroökonomischen Erfolgskennzahlen oder die alltägliche Kaufkraft-Erfahrung der Wählerinnen und Wähler. Dass sich die Debatte ausgerechnet um Staaten wie South Carolina dreht, die noch vor wenigen Jahren als uneinnehmbar galten, deutet auf eine strukturelle Verschiebung im amerikanischen Politikgefüge hin. Für Trump bedeutet das: Selbst wirtschaftliche Vorzeigeergebnisse und Wutausbrüche gegen vermeintliche Medienfeinde reichen möglicherweise nicht mehr aus, um einstige Hochburgen zu sichern.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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