Thursday, 15. October 2026
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Airbus Kampfdrohne Walküre: Europas Drohnenoffensive

Airbus testet die Kampfdrohne Walküre erstmals in Europa – als mögliche Antwort auf den Bundeswehr-Großauftrag für unbemannte Loyale-Wingman-Systeme.

Redaktion · 14. October 2026, 04:45 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 14.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Airbus Kampfdrohne Walküre hat im September ihren ersten Testflug in Europa absolviert – und könnte damit zum entscheidenden Mosaikstein im größten Drohnenbeschaffungsprojekt der Bundeswehr werden. Gleichzeitig verlieren aktive Fondsmanager ausgerechnet in ihrem erklärten „Traumjahr” den Kampf gegen den Index, während die Chipbranche von beunruhigenden Aussagen eines ihrer einflussreichsten Köpfe erschüttert wird. Ein Blick auf die zentralen Börsen- und Wirtschaftsthemen des Tages.

Walküre in der Luft: Airbus startet Kampfdrohnen-Offensive in Europa

Am 29. September hob die Kampfdrohne Walküre erstmals auf europäischem Boden ab – einem Testgelände in Nordschweden. Dabei erreichte das Fluggerät Höhen zwischen 3.000 und rund 9.000 Metern und eine Geschwindigkeit von bis zu 80 Prozent der Schallgeschwindigkeit. Airbus sprach von einem „makellosen Flug”.

Gebaut wurde die Walküre vom US-Rüstungskonzern Kratos, mit dem Airbus seit Juli 2025 kooperiert. Die Drohne ist knapp neun Meter lang, wiegt beim Start maximal drei Tonnen und kann Waffen im Rumpf sowie unter den Tragflächen mitführen. Ihre Reichweite beträgt mehr als 5.000 Kilometer.

Besonders ungewöhnlich sind Start und Landung: Die Walküre benötigt keine Startbahn, sondern wird per Raketenbooster von einer Rampe in die Luft geschossen. Im Kriegsfall können so mobile Abschussrampen auf LKW-Anhängern eingesetzt werden – ein entscheidender taktischer Vorteil, da Flugplätze zu den ersten Angriffszielen gehören. Die Bergung erfolgt per Fallschirm, beim Test kam ein NH90-Hubschrauber zum Einsatz.

Bundeswehr-Großauftrag: Harter Wettbewerb um „Loyal Wingman”

Die Bundeswehr plant die Beschaffung von 400 bis 500 unbemannten Kampfflugzeugen, sogenannten „Loyal Wingmen” – Drohnen, die Kampfjets begleiten und gefährliche Aufgaben übernehmen, ohne Piloten zu riskieren. Um diesen Großauftrag ist ein hartes Gerangel entbrannt.

  • Airbus/Kratos mit der Walküre – erster Europaflug absolviert, in den USA seit 2019 im Einsatz
  • Rheinmetall/Boeing Australien mit der Ghost Bat – fliegt seit 2021 in Australien und den USA, noch kein Europaflug
  • Helsing mit einer Eigenentwicklung – erster Flug für 2026 geplant
  • General Atomics (USA) mit dem Modell Gambit – mit deutschem Industrieanteil

Airbus positioniert die Walküre als schnellste verfügbare Brückenlösung, bis die eigene, doppelt so schwere Drohne Ravenstorm um 2032 fertiggestellt ist. Rüstungschef Michael Schöllhorn betonte, die Luftwaffe brauche „heute bezahlbare Kampfmasse”. Eine offizielle Ausschreibung liegt allerdings noch nicht vor; bis Jahresende rechnet Airbus lediglich mit einem Studienauftrag.

Airbus-Aktie: Drohne allein bewegt den Kurs nicht

Vom Testflug-Erfolg hat die Airbus-Aktie bislang kaum profitiert. Das Papier notiert bei rund 168 Euro und liegt damit knapp 16 Prozent unter dem Zwölfmonatshoch. Der Hauptdruckpunkt ist das zivile Geschäft: Bis Jahresende muss Airbus noch 323 Passagierjets ausliefern, um sein Jahresziel zu erreichen – ein Vorhaben, an dem viele Anleger zweifeln.

Analysten zeigen sich deutlich zuversichtlicher. Drei von vier Experten empfehlen die Aktie zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 231 Euro – rund 24 Prozent über dem aktuellen Niveau. Selbst die eher zurückhaltenden Analysten von Jefferies sehen einen fairen Wert von 200 Euro.

Stockpicker-Debakel: Aktive Fonds versagen im Traumjahr

Parallel zur Rüstungsdebatte sorgt eine ernüchternde Statistik für Gesprächsstoff unter Börsenprofis. Laut dem Indexanbieter S&P Dow Jones Indices haben im ersten Halbjahr 2026 rund 67 Prozent der aktiven US-Fonds für Large Caps schlechter abgeschnitten als der S&P 500 – obwohl das Marktumfeld als ideal für aktive Manager galt.

Die Streuung im S&P 500 war so hoch wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr, die Magnificent 7 verloren Marktgewicht, und Nebenwerte sowie Midcaps liefen deutlich besser als der breite Index. Dennoch lagen auch bei Midcap-Fonds 74 Prozent und bei Smallcap-Fonds 69 Prozent hinter ihrer jeweiligen Benchmark.

Über einen Zeitraum von 15 Jahren liegt laut S&P kein einziger der untersuchten 339 aktiven US-Wachstumsfonds dauerhaft vor dem Index. Über 20 Jahre schnitten fast 93 Prozent der großen US-Fonds schlechter ab als der S&P 500 – auch weil viele schwächelnde Fonds geschlossen oder verschmolzen und aus den Statistiken herausgerechnet wurden.

Die Schlussfolgerung für Privatanleger bleibt klar: Ein breiter, kostengünstiger ETF bleibt die solide Basis. Aktive Fonds können als Beimischung sinnvoll sein, am ehesten dort, wo weniger Analysten hinschauen – etwa bei internationalen Nebenwerten. Doch auch dort liegen langfristig die meisten aktiven Fonds hinter ihrem Vergleichsindex.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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