Selenskyj lehnt Trumps Forderung zu Energieangriffen ab
Selenskyj widersetzt sich offen Trumps Forderung, Angriffe auf russische Energieanlagen zu stoppen – und stellt klare Bedingungen an die USA.
Dieses Video wurde am 15.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in einem Interview mit der Financial Times offen gegen eine Forderung von US-Präsident Donald Trump gestellt: Die Ukraine werde Angriffe auf russische Energieanlagen nicht einstellen, solange Russland seinerseits weiter ukrainische Infrastruktur attackiert. Die Aussage markiert einen deutlichen Bruch in der öffentlichen Kommunikation zwischen Kiew und Washington und zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen den beiden Verbündeten derzeit ist.
Selenskyj stellt sich gegen Trumps Energiedeal
Trump hatte gefordert, dass die Ukraine auf Gegenschläge gegen russische Energieinfrastruktur verzichtet – offenbar als Teil einer diplomatischen Geste in Richtung Moskau. Selenskyj ließ diese Forderung jedoch klar abblitzen. „Ich will mich auf diesen Deal nicht einlassen”, stellte der ukrainische Präsident unmissverständlich klar.
Für Selenskyj gilt eine einfache Maxime: Solange Russland die Ukraine angreift, behält sich Kiew das Recht auf Gegenschläge vor. „Wenn Russland uns angreift, schlagen wir zurück. Das ist unsere Regel”, so Selenskyj. Einen einseitigen Verzicht auf Angriffe gegen russische Energieanlagen lehnt er als unausgewogen ab.
Diese Haltung unterstreicht, wie schwierig eine Verhandlungslösung bleibt, bei der eine Seite Konzessionen machen soll, ohne dafür konkrete Sicherheitsgarantien zu erhalten.
Gegenseitigkeit als Bedingung für einen Waffenstillstand
Selenskyj machte deutlich, dass er grundsätzlich bereit wäre, Angriffe auf Energieanlagen zu stoppen – aber nur unter einer Bedingung: Russland müsste dasselbe tun. „Wir wollen, dass die Angriffe auf Energieanlagen auf beiden Seiten aufhören. Wenn das nicht geschieht, liegt es nicht an uns”, betonte er.
Das Prinzip der Gegenseitigkeit ist für die ukrainische Seite nicht verhandelbar. Ein einseitiger Stopp der ukrainischen Angriffe würde Moskau einen militärischen und wirtschaftlichen Vorteil verschaffen, ohne dass die Bevölkerung der Ukraine mehr Schutz genießen würde.
- Russland greift weiterhin ukrainische Energieinfrastruktur an.
- Die Ukraine hat bislang russische Raffinerien und Energieanlagen ins Visier genommen.
- Ein einseitiger Stopp würde Kiew militärisch schwächen, ohne Sicherheitsgewinne zu bringen.
- Selenskyj fordert stattdessen eine symmetrische Lösung auf beiden Seiten.
Forderung nach Patriot-Raketen und Kritik an Starlink-Einschränkungen
Selenskyj nutzte das Interview auch, um konkrete Forderungen an Washington zu richten. Falls die USA darauf bestehen, dass die Ukraine russische Energieanlagen nicht mehr angreift, Russland aber seine Attacken fortsetzt, dann müsse Washington zumindest die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine stärken. „Können Sie uns Patriot-Abwehrraketen liefern?”, fragte Selenskyj direkt.
Besonders scharf kritisierte der Präsident die Einschränkungen beim Zugang zum Satellitenkommunikationssystem Starlink. „Stattdessen wird unser Zugang zu Starlink eingeschränkt. Wie sollen wir damit umgehen?”, sagte Selenskyj sichtlich frustriert. Starlink gilt als eines der wichtigsten Kommunikationsmittel der ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen Russland.
Die Kombination aus ausbleibenden Waffenlieferungen und dem reduzierten Starlink-Zugang sieht Kiew als ernstzunehmende Schwächung der eigenen Verteidigungsfähigkeit.
Kiew hält an seiner Position fest
Trotz des offensichtlichen Dissens mit Washington betonte Selenskyj, dass die Ukraine den Dialog mit den USA nicht abbrechen will. „Wir müssen weiter miteinander reden, unsere Haltung erklären und an unserer Position festhalten – für die Ukraine und unser Volk”, so der Präsident abschließend.
Die Aussagen zeigen, dass Kiew zwar auf die Unterstützung der USA angewiesen ist, sich aber nicht bereit erklärt, grundlegende Verteidigungsprinzipien aufzugeben. Der Konflikt zwischen den Positionen Washingtons und Kiews dürfte die Ukraine-Diplomatie in den kommenden Wochen weiter belasten. Entscheidend wird sein, ob die USA bereit sind, der Ukraine konkrete Sicherheitsgarantien oder zusätzliche Waffensysteme anzubieten – andernfalls dürfte Selenskyj an seiner kompromisslosen Linie festhalten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.