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Asylkosten

Asylkosten: 400 Milliarden Euro seit 2016

Mindestens 400 Milliarden Euro hat Deutschland zwischen 2016 und 2025 für das Asylsystem ausgegeben. Was steckt hinter den Zahlen und wo fließt das Geld hin?

Redaktion · 16. October 2026, 10:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 16.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Mindestens 400 Milliarden Euro hat der deutsche Steuerzahler zwischen 2016 und 2025 für den sogenannten Asylkomplex aufgewendet. Das umfasst Sozialleistungen, Unterbringung und Integrationskurse. Diese Summe rückt die Debatte um öffentliche Ausgaben in ein neues Licht – und wirft Fragen auf, wie effizient diese Mittel eingesetzt werden. Politische Kommentatoren fordern mehr Transparenz und eine kritische Überprüfung der Strukturen, die hinter diesen Ausgaben stehen.

Asylkosten: Was steckt hinter den 400 Milliarden?

Die Summe von 400 Milliarden Euro setzt sich aus verschiedenen Posten zusammen. Den größten Anteil machen Sozialleistungen für Asylbewerber und anerkannte Schutzberechtigte aus, hinzu kommen Ausgaben für Unterbringung sowie staatlich finanzierte Integrationskurse.

Allein im Jahr 2025 gab der Bund 1,3 Milliarden Euro für Integrationskurse aus. Diese Kurse sollen Sprachkenntnisse und gesellschaftliche Teilhabe fördern – doch die Ergebnisse sind ernüchternd: Sechs von zehn Teilnehmern beendeten einen Integrationskurs ohne Abschluss. Das legt nahe, dass Konzept und Umsetzung dringend überprüft werden müssen.

Kritiker weisen darauf hin, dass die Kommunen inzwischen bereit sind, nahezu jeden Preis für Unterkunftslösungen zu zahlen, weil der Andrang seit 2015 strukturell nicht abgenommen hat. Das bindet nicht nur Finanzmittel, sondern auch Personal – Sozialpädagogen und Sozialarbeiter werden in großer Zahl benötigt.

Irreguläre Migration und lange Asylverfahren als Kostentreiber

Ein zentrales Problem ist die Dauer der Asylverfahren. Bewerber warten teils jahrelang auf eine Entscheidung, ob sie bleiben dürfen oder ausreisen müssen. Während dieser Zeit besteht in vielen Fällen keine Arbeitserlaubnis, was dazu führt, dass Sozialleistungen über einen langen Zeitraum in Anspruch genommen werden.

  • Keine Arbeitserlaubnis während laufender Asylverfahren
  • Sozialleistungen für Erwachsene, Kinder und Familien über Jahre hinweg
  • Hohe Kosten durch Unterbringung in teils improvisierten Einrichtungen
  • Personalbedarf in Behörden, Sozialeinrichtungen und Schulen
  • Integrationsmaßnahmen mit hoher Abbruchquote

Dabei wird betont, dass Fachkräftezuwanderung und geordnete Migration volkswirtschaftlich sinnvoll und notwendig sind. Die Kritik richtet sich explizit gegen irreguläre Migration und strukturelle Ineffizienzen im Asylsystem, nicht gegen Migration als solche.

Berliner Gymnasium: Urteil zu Gebetsräumen sorgt für Aufmerksamkeit

Ein weiteres innenpolitisches Thema, das in Berlin Wellen schlägt, ist ein Gerichtsurteil zugunsten eines Gymnasiums in Berlin-Gesundbrunnen. Schüler hatten das Gymnasium aufgefordert, Gebetsräume einzurichten. Die Schule verweigerte dies – und bekam nun vor Gericht Recht.

Der Schulleiter schilderte im Verfahren erhebliche Belastungen: Einerseits den hohen Personalaufwand, den solche Räume erfordern würden. Andererseits verwies er auf Berichte über Druck, den konservativ-religiöse Schüler auf Andersdenkende ausübten – darunter Mitschüler anderer Konfessionen, aber auch säkular lebende Muslime.

Laut Schulleitung kam es in diesem Kontext zu Vorfällen wie dem Mobbing von Mädchen wegen ihrer Kleidung, dem Führen von Listen über Fastende und verbalen Einschüchterungen. Neue Studien zu diesem Thema, etwa mit Blick auf Schulen in Neukölln und Reinickendorf, bestätigen laut Berichten ein wachsendes Problem mit religiös motiviertem Druck im Schulalltag.

Das Urteil wird von Beobachtern als Signal gewertet: Schulen sollen als weltanschaulich neutrale Räume geschützt werden, in denen kein religiöser Druck auf Schüler ausgeübt werden darf – unabhängig von der jeweiligen Religion.

Berliner Sondierungen und die Debatte um die Linke

Parallel laufen in Berlin die Koalitionssondierungen zwischen SPD, Grünen und der Linken weiter – nach einer kurzen Unterbrechung. Auslöser der Pause war die Aufnahme einer umstrittenen Politikerin in die Linksfraktion.

Die Debatte entzündet sich an Vorfällen aus dem Umfeld der Berliner Linken: Bei einer Demonstration soll unter anderem ein israelfeindlicher Slogan gerufen worden sein. Zudem soll eine Arbeitsgemeinschaft der Neukölner Linken auf Instagram Inhalte geteilt haben, die das Konzentrationslager Buchenwald in einem politisch hoch problematischen Kontext erwähnten.

Trotz dieser Vorwürfe argumentieren manche Beobachter, dass das dauerhafte Ausschließen von Parteien, die Wahlen gewonnen haben, langfristig der Demokratie schaden könnte. Das Paradox: Je stärker politische Ränder ausgegrenzt werden, desto mehr könnten sie bei ihrer Wählerschaft punkten. Ob SPD und Grüne die Koalition mit der Linken unter klaren inhaltlichen Bedingungen eingehen, bleibt abzuwarten – die Sondierungen laufen weiter.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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