Sunday, 20. September 2026
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Audemars Piguet

Audemars Piguet: Crafting Time Week in München

Die Audemars Piguet Crafting Time Week im Münchner Kunstverein vereinte Tradition und Innovation der Schweizer Uhrmacherei – mit exklusiven Einblicken in die Manufaktur.

Redaktion · 20. September 2026, 10:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Audemars Piguet Crafting Time Week im Münchner Kunstverein war eines der begehrtesten Uhrmacherei-Events des Jahres: Innerhalb von nur 90 Minuten waren sämtliche Plätze ausgebucht, woraufhin die Veranstalter kurzfristig zusätzliche Touren organisierten. Drei Tage lang öffnete die renommierte Schweizer Manufaktur ihr Handwerk einem ausgewählten Publikum – keine bloße Produktpräsentation, sondern eine intensive Erfahrung rund um die Kunst der mechanischen Uhrmacherei.

Ein Event, das Uhrmacherkunst erlebbar macht

Der Münchner Kunstverein bot den stilvollen Rahmen für ein Programm, das Wissensvermittlung und Begegnung auf Augenhöhe verband. Experten aus der Schweizer Zentrale in Le Brassus erläuterten die Grundlagen ihres Handwerks und den unverwechselbaren Ansatz der Manufaktur.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die technische Präzision, sondern auch die Frage, was eine Uhr zu mehr als einem Zeitmesser macht: ein Objekt, das Generationen überdauert und eine emotionale Verbindung zwischen Hersteller und Träger schafft.

Die hohe Nachfrage nach den Veranstaltungsplätzen unterstreicht das wachsende öffentliche Interesse an authentischem Handwerk – gerade in einer Zeit, in der maschinelle Massenproduktion dominiert.

Die Royal Oak – Ikone einer Manufaktur

Audemars Piguet ist in der Welt der Luxusuhren untrennbar mit einem Modell verbunden: der Royal Oak. Die sportliche Stahluhr wurde 1972 vorgestellt und gilt als Entwurf des Stardesigners Gérald Genta, einem der einflussreichsten Uhrengestalter überhaupt.

Heute zählt die Royal Oak zu den bekanntesten und meistbegehrten Uhren weltweit. Sie steht exemplarisch für den Ansatz der Manufaktur, gestalterische Kühnheit mit höchster handwerklicher Präzision zu vereinen.

  • Vorstellung der Royal Oak: 1972
  • Designer: Gérald Genta
  • Material der Originalversion: Edelstahl – damals unüblich für eine Luxusuhr
  • Gründungsjahr der Manufaktur: 1875
  • Unternehmensstruktur: seit der Gründung in Familienbesitz

Hüter statt Eigentümer: das Selbstverständnis der Familie Audemars

Beim Dinner am zweiten Abend der Crafting Time Week sprachen Olivier Audemars, Vertreter der vierten Generation der Gründerfamilie, und Chefkonstrukteur Lukas Raji über Themen, die die Marke seit Generationen bewegen: Innovation, Tradition und die Herausforderung, ein Familienunternehmen zu führen, ohne seinen Charakter zu verlieren.

Olivier Audemars beschrieb dabei ein Selbstverständnis, das über klassisches Unternehmertum hinausgeht. Die Familie sehe sich nicht als Eigentümer der Manufaktur, sondern als deren Hüter. Entscheidungen würden nicht nach Quartalsberichten getroffen, sondern im Horizont von Generationen gedacht – mit Blick auf die Vergangenheit ebenso wie auf die fernere Zukunft.

Dieses Denken prägt auch den Umgang mit den Mitarbeitenden: Alle Menschen im Unternehmen werden als Teil einer großen Familie verstanden, unabhängig von Hierarchie oder Funktion.

Innovation und Tradition – ein schmaler Grat

Chefkonstrukteur Lukas Raji skizzierte die Herausforderung, vor der traditionsreiche Unternehmen wie Audemars Piguet stehen: Wer nicht innoviert, riskiert Bedeutungslosigkeit. Wer zu radikal bricht, verliert seine Identität.

Für Raji ist der Antrieb zur Innovation klar: Leidenschaft. Das Ziel sei es, die emotionale Verbindung zwischen Uhrmachern und Käufern zu stärken – etwa wenn ein Uhrmacher den Funken der Begeisterung in den Augen desjenigen sieht, der seine Arbeit am Handgelenk trägt.

Neue Materialien, neue Mechanismen und eine konsequente langfristige Perspektive sollen dabei helfen, Objekte zu schaffen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch emotional bedeutsam bleiben – heute und für kommende Generationen.

Die Crafting Time Week in München hat eindrücklich gezeigt, wie eine traditionsreiche Manufaktur den Dialog mit ihrem Publikum sucht – und was es bedeutet, Uhrmacherkunst nicht nur auszustellen, sondern erlebbar zu machen. Für Audemars Piguet ist das offenkundig mehr als Marketing: Es ist Ausdruck eines tief verwurzelten Selbstverständnisses.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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