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Ukraine-Friedensplan: Witkoff reist nach St. Petersburg

Trump-Unterhändler Steve Witkoff reist mit einem Ukraine-Friedensplan nach St. Petersburg. Doch ob Putin einlenkt oder wieder auf Zeit spielt, bleibt offen.

Redaktion · 21. October 2026, 08:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 21.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Mit einem konkreten Ukraine-Friedensplan im Gepäck reist Steve Witkoff, der außenpolitische Unterhändler von US-Präsident Donald Trump, von Oslo nach St. Petersburg. Dort soll er direkt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verhandeln. An dem Vorschlag haben europäische Spitzenpolitiker und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgearbeitet — eine Entwicklung, die angesichts von Trumps wiederholt öffentlicher Kritik an Selenskyj durchaus überrascht.

Vorbereitungsgespräche in Oslo: Selenskyj am Tisch

Vor seiner Reise nach Russland traf Witkoff in Norwegen auf Selenskyj sowie auf die Regierungschefs Norwegens und Finnlands. In kleiner Runde wurden die zentralen Punkte für die anschließenden Verhandlungen mit Putin abgestimmt.

Laut Verhandlungskreisen wurden dabei bereits bedeutende Fortschritte erzielt. Die wichtigsten Punkte zu Sicherheitsfragen und wirtschaftlichen Aspekten seien besprochen und angenähert worden. Ob diese Annäherungen tragen, entscheidet sich jedoch in St. Petersburg.

Die bisherigen Verhandlungserfolge werden von Beobachtern skeptisch bewertet: Putin hat in der Vergangenheit wiederholt Friedensinitiativen abgelehnt oder durch Zeitspiel unterlaufen — während russische Truppen weiter angreifen.

Trump erhöht den Druck auf die Ukraine

Im Oval Office setzte Trump seinen öffentlichen Druck auf Kiew fort. Die USA und Europa hätten für die Ukraine ein Vermögen ausgegeben, ohne greifbare Gegenleistung zu erhalten. Seine Botschaft war unmissverständlich:

  • Russland sei eine „große Maschine”, die einfach weiterlaufe.
  • Die Ukraine verfüge über weitaus weniger Bevölkerungsreserven als Russland.
  • Die USA hätten bislang „absolut nichts zurückbekommen außer Leid, Tod und enormen finanziellen Verlusten”.
  • Die Ukraine müsse jetzt einen Deal machen — sonst werde es „nur wirklich schlimm”.

Selenskyj widersprach dieser Lagebeurteilung diplomatisch, aber klar: Die Ukraine verliere den Krieg nicht, wohl aber Menschen und Zeit — weil Russland angreife. Und es sei allein Russlands Entscheidung, die Kämpfe fortzusetzen.

Rüstungslieferungen verzögert, Geheimdienstinfos zurückgehalten

Erschwerend kommt hinzu, was in der öffentlichen Debatte kaum Erwähnung findet: Berichten zufolge verzögert die Trump-Administration Rüstungslieferungen an die Ukraine und hält Geheimdienstinformationen zurück. Kiew erhalte dadurch keine ausreichenden Vorwarnzeiten mehr vor russischen Angriffen — eine Lücke, die Putin aktiv ausnutze.

Selenskyj bestätigte, dass dies die Lage erheblich schwieriger mache. Gleichzeitig profitiert die Rüstungsindustrie auf allen Seiten prächtig vom andauernden Konflikt — ein Umstand, der in den Verhandlungsdebatten kaum eine Rolle spielt.

Auch die Frage, wer den Krieg begonnen hat, droht im Zuge des Verhandlungsdrucks in den Hintergrund zu geraten. Dabei ist die Faktenlage eindeutig: Es war Russland, das die Ukraine angegriffen hat.

Midterms als Taktgeber: Trump will Ergebnis um jeden Preis

Der eigentliche Treiber hinter dem aktuellen Verhandlungsdruck ist innenpolitischer Natur. Unmittelbar vor den Midterm-Wahlen braucht Trump einen außenpolitischen Erfolg. Diese Dringlichkeit macht ihn kalkulierbar — und damit auch erpressbar.

Putin dürfte diese Ausgangslage genau kennen und die Schraube weiter anziehen, um maximale Zugeständnisse herauszuholen. Ob der Ukraine-Friedensplan Witkoffs Reise nach St. Petersburg übersteht oder wieder in Luft aufgeht, wird sich in den kommenden Stunden zeigen. Klar ist: Der Druck auf Kiew wächst — von Washington genauso wie von Moskau.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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