Von der Leyen wehrt sich gegen Trumps Zolldrohung

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Dieses Video wurde am 05.05.2026 von euronews Deutsch auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump gegen die Europäische Union trifft auf klaren Widerstand aus Brüssel. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, Trump könne die Zölle nicht eigenmächtig erhöhen. Auslöser des neuen Streits ist Trumps Ankündigung, die US-Zölle auf in der EU hergestellte Autos von 15 auf 25 Prozent anheben zu wollen – mit der Begründung, die EU halte bestehende Vereinbarungen nicht ein.

Trumps Vorwurf: EU hält Vereinbarungen nicht ein

Bereits am vergangenen Freitag hatte Trump damit gedroht, die Autozölle auf europäische Fahrzeuge deutlich zu erhöhen. Als Begründung nannte er mangelnde Vertragstreue seitens der Europäischen Union. Die Ankündigung sorgte in Brüssel für Unruhe und löste umgehend diplomatische Bemühungen aus, Klarheit über die genauen Beweggründe der US-Regierung zu erlangen.

Trump bezieht sich dabei offenbar auf eine gemeinsame Erklärung, die Brüssel und Washington im Sommer 2024 getroffen hatten. Darin waren konkrete gegenseitige Verpflichtungen festgelegt worden – unter anderem zur Senkung von Zöllen auf beiden Seiten des Atlantiks.

Von der Leyen pocht auf bestehende Vereinbarung

Von der Leyen wies Trumps Vorwürfe entschieden zurück. Die EU-Kommissionspräsidentin betonte, dass Regelkonformität und Verlässlichkeit unter Einhaltung demokratischer Verfahren oberste Priorität hätten – sowohl auf amerikanischer als auch auf europäischer Seite.

Laut der gemeinsamen Vereinbarung vom Sommer 2024 hätten die USA die Zölle auf in der EU produzierte Autos bereits mit Inkrafttreten des Abkommens senken sollen. Außerdem verpflichteten sich die USA damals zu einer pauschalen Zollobergrenze von 15 Prozent für Waren aus der Europäischen Union. Von der Leyen machte deutlich: Ein Deal sei ein Deal – und daran müssten sich beide Seiten halten.

Die Kernpunkte der Vereinbarung im Überblick

Die im vergangenen Sommer getroffene Handelsvereinbarung zwischen der EU und den USA sah folgende zentrale Punkte vor:

  • Senkung der US-Zölle auf europäische Autos ab Inkrafttreten des Abkommens
  • Einführung einer pauschalen Zollobergrenze von 15 Prozent auf EU-Waren in den USA
  • Gegenseitige Verpflichtung zur Einhaltung demokratischer Verfahren bei der Umsetzung
  • Schrittweise Umsetzung der verbleibenden Verpflichtungen auf EU-Seite

Brüssel sucht Klarheit über Trumps Motive

Seit Trumps Drohung am Freitag bemüht sich die Europäische Kommission intensiv darum, die genauen Beweggründe der US-Regierung zu verstehen. Unklar ist bislang, welche konkreten Versäumnisse Washington der EU vorwirft und ob die Drohung als Verhandlungsstrategie oder als ernsthafter Politikschwenk zu werten ist.

Die transatlantischen Handelsbeziehungen stehen damit erneut unter erheblichem Druck. Eine Eskalation des Zollstreits hätte weitreichende Folgen für die europäische – insbesondere die deutsche Automobilindustrie, die stark vom US-Exportmarkt abhängig ist.

Der Konflikt zwischen Brüssel und Washington dürfte in den kommenden Wochen weiter an Schärfe gewinnen. Die EU hat signalisiert, dass sie bereit ist, ihre Interessen entschlossen zu verteidigen – und gleichzeitig auf eine diplomatische Lösung im Rahmen der bestehenden Vereinbarungen zu drängen.

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