Größter Autofrachter der Welt aus China

Date:

Dieses Video wurde am 04.05.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

China hat einen neuen Rekord in der Schifffahrt gesetzt: Der größte Autofrachter der Welt wird derzeit bei der staatlichen Werft Guangzhou Shipyard International gebaut. Das schwimmende Parkhaus soll künftig für das südkoreanische Logistikunternehmen Hyundai Glovis im Einsatz sein und Tausende Fahrzeuge sowie schwere LKWs über die Weltmeere transportieren. Mit seinen beeindruckenden Ausmaßen übertrifft der Neubau sogar den bisherigen Rekordhalter aus dem Hause BYD.

Autofrachter in Rekordgröße: Die wichtigsten Zahlen

Das neue Transportschiff sprengt nahezu jeden bekannten Maßstab in der Automobillogistik. Mit einer Länge von 230 Metern und einer Breite von 40 Metern bietet es auf insgesamt 14 Decks Platz für bis zu 10.800 Fahrzeuge gleichzeitig.

  • Länge: 230 Meter
  • Breite: 40 Meter
  • Kapazität: 10.800 Fahrzeuge auf 14 Decks
  • Höchstgeschwindigkeit: 19 Knoten (ca. 35 km/h)
  • Einsatz: Transport von Pkw und schweren LKWs

Trotz seiner enormen Größe erreicht der Koloss eine Reisegeschwindigkeit von 19 Knoten, was rund 35 Kilometern pro Stunde entspricht – für ein Schiff dieser Dimension eine bemerkenswerte Leistung.

Umweltfreundlichkeit als Verkaufsargument

Die Werft bewirbt das Schiff nicht nur mit seiner schieren Größe, sondern auch mit seiner Energieeffizienz. Im Hafen soll der Frachter über Landstrom versorgt werden, um Emissionen und den Treibstoffverbrauch während der Liegezeiten deutlich zu senken.

Dieser Ansatz gewinnt in der internationalen Schifffahrtsbranche zunehmend an Bedeutung, da der Druck zur Reduzierung von CO₂-Emissionen auf See stetig wächst. Die Kombination aus hoher Transportkapazität und verbesserter Umweltbilanz macht das Schiff zu einem attraktiven Angebot auf dem globalen Markt.

Chinas Werftindustrie auf Erfolgskurs

Der Neubau steht sinnbildlich für den rasanten Aufstieg der chinesischen Schiffbauindustrie. Guangzhou Shipyard International hat bereits mehr als 40 Großfrachter dieser Art verkauft – über 95 Prozent davon ins Ausland. China positioniert sich damit als dominierender Akteur im globalen Markt für Autotransportschiffe.

Besonders bemerkenswert: Mit diesem Neubau knackt China seinen eigenen Rekord. Der bisher größte Autofrachter stammte ebenfalls aus chinesischer Produktion – ein Schiff des Elektroautoherstellers BYD, das Platz für 9.200 Fahrzeuge bot. Der neue Frachter für Hyundai Glovis übertrifft diesen Wert um rund 1.600 Stellplätze.

Bedeutung für die globale Automobillogistik

Der Bau solch gigantischer Autofrachter spiegelt den weltweit wachsenden Bedarf an Fahrzeugtransporten wider. Besonders der boomende Export chinesischer Elektrofahrzeuge hat den Bedarf an großen Transportkapazitäten zuletzt stark erhöht.

Mit Schiffen dieser Größenordnung lassen sich Skaleneffekte erzielen, die den Transport pro Fahrzeug günstiger und effizienter machen. Für Reedereien wie Hyundai Glovis ist der Einsatz solcher Megaschiffe daher ein strategischer Schritt, um im hart umkämpften Logistikmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ob China auch den nächsten Rekord in der Schifffahrt setzen wird, bleibt abzuwarten – die Kapazitäten und der Ehrgeiz der heimischen Werftindustrie sprechen jedenfalls dafür.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here

xxx

Popular

Ähnliche Beiträge
Related

Humanoide Roboter regeln Verkehr in China

China setzt humanoide Roboter zur Verkehrsregelung ein. Die Maschinen sprechen Fußgänger und Autofahrer direkt an und sorgen für Ordnung im Straßenverkehr.

Prepaid-Karten in China: Boom und Risiken

In China sind Prepaid-Karten weit verbreitet: Kunden zahlen im Voraus und riskieren ihr Guthaben bei Firmeninsolvenzen. Wie der Staat jetzt gegensteuert.