Fischsterben in Freiburg: Gewerbekanal trocknet aus

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Dieses Video wurde am 15.08.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein dramatisches Fischsterben in Freiburg versetzt Angler, Freiwillige und die Stadtverwaltung seit Mitte August in Alarmbereitschaft. Im Gewerbekanal, der normalerweise ganzjährig Wasser führt, sind die Pegelstände auf stellenweise nur noch 5 bis 6 Zentimeter gesunken. In den verbliebenen Pfützen drohen tausende Fische und andere Wasserlebewesen zu ersticken, weil der lebenswichtige Sauerstoff knapp wird. Für viele Tiere ist jede Hilfe bereits zu spät.

Fischsterben im Gewerbekanal: Wie die Krise entstand

Seit dem 12. August waten Helfer der Stadt Freiburg und Mitglieder des örtlichen Angelsportvereins durch den Schlamm des ausgetrockneten Kanals. Der trübe Grund erschwert die Suche erheblich: Viele Fische haben sich in unterirdische Rohre zurückgezogen, wo sie kaum noch erreichbar sind. Was die Retter mit Keschern und bloßen Händen aufsammeln können, wird sofort in Eimer mit frischem, sauerstoffreichem Wasser gesetzt.

Der Gewerbekanal ist ein künstlich angelegtes Gewässer, das über Jahrhunderte für den Betrieb von Mühlen und Gewerbebetrieben genutzt wurde. Sein außergewöhnlich niedriger Wasserstand ist auf eine Kombination aus anhaltender Hitze, geringen Niederschlägen und einem reduzierten Zulauf zurückzuführen – ein Szenario, das im Zuge des Klimawandels in Mitteleuropa zunehmend häufiger auftreten kann.

Rettungseinsatz: Angler und Stadthelfer im Dauereinsatz

Die Rettungsaktion gleicht einem Wettlauf gegen die Zeit. Geborgen werden dabei nicht nur einzelne Arten, sondern das gesamte Spektrum der Kanalbesiedlung:

  • Junge und juvenile Fische, die besonders empfindlich auf Sauerstoffmangel reagieren
  • Ausgewachsene, größere Fische, die schwerer zu fangen, aber einfacher zu sichten sind
  • Wirbellose und andere aquatische Lebewesen, die den Lebensraum Kanal ökologisch prägen

Die geretteten Tiere werden in den Dietenbach umgesiedelt, ein nahe gelegenes Gewässer, das noch ausreichend Wasser führt. Ob die dortige Aufnahmekapazität und die Habitatbedingungen für alle umgesiedelten Arten langfristig geeignet sind, bleibt offen.

Sauerstoffmangel als tödliche Bedrohung

Das eigentliche Problem ist weniger das bloße Fehlen von Wasser als der damit einhergehende Sauerstoffabfall. In flachen, warmen Restpfützen kann sich Sauerstoff kaum noch lösen. Gleichzeitig erhöht organisches Material im aufgewirbelten Schlamm den biologischen Sauerstoffbedarf – ein Teufelskreis, der zum Erstickungstod der Fische führt.

Fachleute sprechen bei solchen Ereignissen von einem Sommerfischsterben, das vor allem in langsam fließenden oder stehenden Gewässern auftritt. Erhöhte Wassertemperaturen beschleunigen den Prozess zusätzlich, da warmes Wasser grundsätzlich weniger Sauerstoff binden kann als kühles.

Stadt rechnet mit weiteren Verlusten – Ausblick ungewiss

Die Stadt Freiburg hat eingeräumt, dass nicht alle Fische geborgen werden können. Trotz des engagierten Einsatzes von Ehrenamtlichen und städtischen Mitarbeitern sind bereits tausende Tiere verendet. An vollständig ausgetrockneten Kanalabschnitten ist laut Augenzeugenberichten nahezu alles Leben erloschen.

Das Ereignis wirft grundsätzliche Fragen über den Schutz urbaner Fließgewässer in Zeiten zunehmender Hitzeperioden auf. Experten fordern schon länger eine bessere Überwachung kritischer Wasserstände sowie Notfallpläne für städtische Kanäle und Bäche. Der Fall Freiburg könnte als Mahnung dienen – und als Anlass, solche Pläne nun ernsthaft zu entwickeln.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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