Wednesday, 30. September 2026
Start›Weltpolitik›Donald Trump
Donald Trump

Fairford: Terrorverdächtige freigelassen – Trump widerspricht

Nach einer Festnahme nahe dem Luftwaffenstützpunkt Fairford kamen fünf Verdächtige wieder frei. Trump kritisiert die Entscheidung – und spekuliert über den Iran.

Redaktion · 29. September 2026, 22:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 29.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Fünf britische Männer im Alter von 23 bis 25 Jahren wurden in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts Fairford festgenommen und kurz darauf wieder freigelassen. Die Verdächtigen stehen im Verdacht, einen Anschlag auf den Stützpunkt geplant und gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben. Da Fairford auch vom US-Militär für Langstreckenflüge genutzt wird, hat der Vorfall rasch internationale Dimensionen angenommen. US-Präsident Donald Trump und Außenminister Marco Rubio meldeten sich umgehend zu Wort – und sorgten mit ihren Aussagen für Aufsehen.

Festnahme und Freilassung der Fairford-Verdächtigen

Ausgelöst wurde der Großeinsatz in der Nacht von Sonntag auf Montag durch die Beobachtung einer Landwirtin: Sie meldete gegen 2:30 Uhr drei verdächtige weiße Transporter in der Nähe des Stützpunkts. Daraufhin rückte eine Spezialeinheit der britischen Polizei aus und durchsuchte das Gelände sowie die Fahrzeuge – unter anderem mit Hilfe eines Roboters, um Menschen nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Die nahegelegene Ortschaft Welford mit rund 80 Einwohnern wurde vorsorglich evakuiert. Trotz des massiven Einsatzes fanden die Ermittler weder Sprengstoff noch explosive Gegenstände. Die fünf Londoner mit britischer Staatsbürgerschaft wurden zwar kurzzeitig festgenommen, nach intensiver Befragung jedoch unter Auflagen aus dem Gewahrsam entlassen.

Die britischen Behörden begründeten die Freilassung damit, dass keine ausreichenden Erkenntnisse vorlagen, die eine weitere Inhaftierung gerechtfertigt hätten.

Trumps Kritik und Rubios Andeutungen

US-Präsident Donald Trump reagierte scharf auf die Freilassung der Verdächtigen. „Wir wissen alles über diese Männer, wir hätten sie nicht freigelassen”, erklärte Trump öffentlich. Er hatte die Festnahme zunächst begrüßt und zeigte sich überzeugt, dass die Ermittler die richtigen Personen im Visier hatten.

Auf die Frage, ob der Iran hinter dem Vorfall stecken könnte, antwortete Trump mit einem vorsichtigen „möglicherweise”. Außenminister Marco Rubio formulierte es breiter: „Hierbei ist eindeutig die Handschrift eines ausländischen Akteurs im Spiel.” Er nannte keine konkrete Nation und verwies darauf, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details veröffentlicht werden könnten.

Auch Russland ist ins Blickfeld der Spekulationen geraten, da russische Kräfte in Europa bereits mit hybrider Kriegsführung und Drohnenangriffen in Verbindung gebracht werden.

Mögliche Szenarien: Terroranschlag, Diebstahl oder Spionage?

Ermittlungsexperten diskutieren derzeit mehrere Theorien darüber, was die fünf Männer in der Nähe des Stützpunkts bezweckt haben könnten:

  • Vorbereiteter Terroranschlag auf den britisch-amerikanischen Militärstützpunkt Fairford
  • Dieseldiebstahl in der landwirtschaftlich geprägten Region, angesichts hoher Kraftstoffpreise in Großbritannien
  • Einsatz als sogenannte Wegwerfagenten für Spionagezwecke, ohne selbst einen Anschlag durchzuführen

Die taktische Überlegung hinter der Freilassung könnte zudem sein, dass die Männer nach ihrer Entlassung Kontakt zu möglichen Hintermännern aufnehmen – was die Ermittler dann wiederum überwachen könnten. Allerdings wissen die Verdächtigen, dass sie beobachtet werden.

Internationaler Druck auf britische Ermittler

Der Vorfall am Luftwaffenstützpunkt Fairford hat sich zu einem diplomatisch heiklen Fall entwickelt. Der Stützpunkt mit einer rund drei Kilometer langen Landebahn liegt in einem Naturgebiet und diente dem US-Militär unter anderem im Irakkrieg als Ausgangspunkt für Langstreckenbomber.

Angesichts des amerikanischen Interesses an einer raschen Aufklärung steht die britische Polizei unter erheblichem Druck. Sowohl die Frage nach dem möglichen Auftraggeber als auch die Entscheidung zur Freilassung der Verdächtigen werden auf beiden Seiten des Atlantiks intensiv diskutiert. Solange die Ermittlungen andauern, bleibt offen, ob es sich um einen koordinierten Angriff mit staatlichem Hintergrund handelte oder um ein weit weniger spektakuläres Motiv.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Weltpolitik

Alle Beiträge →