DAX-Analyse: Renk, Redcare und Infineon im Check

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Dieses Video wurde am 19.08.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der DAX startet den Mittwoch, den 19. August, nach einem schwachen Vortag mit einem Minus von rund 210 Punkten (–0,8 %) verhalten in den Handelstag. Die vorbörslichen Indikationen halten sich trotz schwacher Vorgaben aus Asien und den USA im Rahmen des Vortageschlusskurses. Die anhaltend hohen Ölpreise, geopolitische Spannungen im Nahen Osten sowie hartnäckig elevated Anleiherenditen belasten das Marktumfeld. Diese DAX-Analyse beleuchtet die wichtigsten Einzel-Werte des Tages.

DAX-Chartbild: Konsolidierung ohne Panik

Der DAX ist unter eine kurzfristige Unterstützung bei 26.220 Punkten gefallen. Die nächsten relevanten Haltelinien liegen bei rund 26.080 Punkten, gefolgt von der psychologisch bedeutsamen Marke von 26.000 Punkten sowie dem alten Ausbruchsniveau bei 25.900 Punkten. Im Drei-Jahres-Vergleich ist der Rücksetzer jedoch kaum sichtbar – der langfristige Aufwärtstrend bleibt intakt.

Auf der Zinsseite notieren deutsche Bundesanleihen bei 3,25 %, während die 30-jährigen US-Renditen den höchsten Stand seit 2007 erreicht haben. Dieses Niveau belastet Aktien strukturell, weil Anleihen als Alternative attraktiver werden.

1&1 und Heidelberger Druck: Gegensätzliche Signale

1&1 legt am Morgen deutlich zu. Der Grund: Muttergesellschaft United Internet hat ein Kaufprogramm für bis zu 6 Millionen Aktien bis Ende Juni 2027 angekündigt. Ziel ist es, die Beteiligung schrittweise aufzustocken und langfristig einen Squeeze-out herbeizuführen. Das reduzierte Angebot an frei handelbaren Aktien stützt den Kurs. Auf Sicht eines Jahres erscheinen Kurse zwischen 24 und 25 Euro als realistisches Ziel.

Heidelberger Druck hingegen verliert rund 4,7 %. Die Quartalszahlen enttäuschen:

  • Umsatz im ersten Quartal: –13 % gegenüber dem Vorjahr
  • Bereinigte EBIT-Marge: um 4,2 Prozentpunkte gesunken
  • Nachsteuerergebnis: –32 Millionen Euro (Vorjahr: –11 Mio. Euro)

Das Unternehmen bekräftigt zwar seine Jahresprognose und verweist auf den Wegfall einer italienischen Förderbeschleunigung als Hauptursache des Rückgangs. Neue Wachstumsfelder wie Natrium-Ionen-Batteriespeicher und Verteidigungstechnik sind strategisch interessant, haben sich aber noch nicht in den Zahlen niedergeschlagen. Charttechnisch nähert sich die Aktie dem 52-Wochen-Tief – Anleger sollten vorerst an der Seitenlinie bleiben.

Heidelberg Materials und Infineon unter Druck

Heidelberg Materials präsentiert sich ebenfalls schwach. Die Aktie ist unter ein wichtiges charttechnisches Tief gefallen, was Stop-Loss-Verkäufe auslösen könnte. Der Abwärtstrend ist intakt, die 200-Tage-Linie liegt noch in weiter Ferne bei rund 170 bis 172 Euro. Auch hier empfiehlt sich Geduld bis zu einer klaren Bodenbildung.

Bei Infineon hat sich die Lage nach dem allgemeinen Abverkauf bei Halbleitern rasant verschlechtert. Die Aktie notiert bei rund 57,30 Euro und testet damit eine wichtige Unterstützungszone. Fällt diese, rückt der Bereich zwischen 48 und 50 Euro in den Fokus. Hintergrund ist die schwächelnde Stimmung gegenüber Chipwerten insgesamt, nachdem Unternehmen wie Micron und Marvel ebenfalls kräftig unter Druck geraten sind. Wer noch nicht investiert ist, könnte den Bereich zwischen 50 und 53 Euro für einen Einstieg sondieren.

Redcare Pharmacy und Renk mit positiven Impulsen

Redcare Pharmacy gewinnt rund 3,6 %. Der Auslöser: Konkurrent Doc Morris hat seine Prognose angehoben und erwartet nun ein Außenumsatzwachstum von +9 bis +13 % sowie einen geringeren operativen Verlust. Das strahlt positiv auf den gesamten Sektor aus. Redcare selbst hat sich seit dem Tief bei 30 Euro mehr als verdoppelt und notiert nun bei rund 64 Euro. Die Aktie bewegt sich in einer etablierten Handelsspanne zwischen 60 und 70 Euro. Analysten sehen bei anhaltend starkem Rezeptgeschäft langfristig Potenzial bis 80 bis 90 Euro.

Renk profitiert von einer JP-Morgan-Studie, die den Rüstungszulieferer nicht nur mit einem Kursziel von 75 Euro bewertet, sondern auch als potenziellen Übernahmekandidaten einstuft. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 50 % gegenüber dem aktuellen Niveau. Ein nachhaltiges Kaufsignal wäre ein Anstieg über die Marke von 53 Euro. Ob die Übernahmespekulation Substanz hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Als nächster wichtiger Termin gilt das Fed-Protokoll (FOMC Minutes) am Abend um 20 Uhr, das neue Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank liefern könnte und das Marktgeschehen zum Wochenmitte hin entscheidend beeinflussen dürfte.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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