Wednesday, 23. September 2026
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Nasdaq 100 vor Allzeithoch: SanDisk, Amazon, Bitcoin

Der Nasdaq 100 nähert sich einem neuen Allzeithoch – getrieben von Techaktien. Was das für SanDisk, Infineon, Amazon und Bitcoin bedeutet.

Redaktion · 23. September 2026, 10:35 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 23.09.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Nasdaq 100 zeigt sich in starker Verfassung und nähert sich einem neuen Allzeithoch – ein Niveau, das zuletzt im Juni erreicht worden war. Während der technologielastige Index mit rund 20.754 Punkten deutlich zulegt, schwächelt der Dow Jones mit etwa 41.897 Punkten. Die Schere zwischen beiden US-Leitindizes erklärt sich vor allem durch ihre unterschiedliche Zusammensetzung und Gewichtungsmethodik. Im Fokus der Märkte stehen dabei Speicherwerte, eine strategische Übernahme im Logistiksektor sowie die anhaltende Aufwärtsbewegung beim Bitcoin.

Nasdaq 100 vs. Dow Jones: Warum Technologie den Unterschied macht

Der Hauptgrund für die Outperformance des Nasdaq 100 liegt in seiner starken Gewichtung von Technologiewerten – insbesondere der sogenannten Mega-Cap-Aktien. Diese haben in den vergangenen Tagen überproportional zur Indexentwicklung beigetragen.

Der Dow Jones hingegen gewichtet seine 30 Mitglieder nicht nach Marktkapitalisierung, sondern nach dem absoluten Aktienkurs. Das führt dazu, dass Finanzwerte mit hohen Kursen stärker ins Gewicht fallen, während Technologietitel relativ unterrepräsentiert sind. Zudem umfasst der Dow Jones deutlich weniger Unternehmen als der Nasdaq 100.

Einige Marktbeobachter weisen darauf hin, dass die Schwäche des Dow Jones als potenzielles Warnsignal interpretiert werden könnte – dann nämlich, wenn die Technologierally an Breite verliert und nur noch von wenigen Titeln getragen wird.

SanDisk und Infineon: Speicherwerte im Fokus

SanDisk verzeichnete zuletzt einen Kursanstieg von rund 6,8 Prozent auf etwa 18,87 US-Dollar. Der Anstieg steht im Kontext einer breiteren Erholung bei Speicherchip-Aktien, die bereits früher im Jahr durch positive Signale aus der Halbleiterbranche angetrieben wurden. Analysten sehen den Aufwärtstrend als intakt an, weitere Kursziele bleiben offen.

Auch Infineon rückt in den Blickpunkt: Der deutsche Chiphersteller trennt sich für 1,12 Milliarden US-Dollar von seinem Geschäft mit NOR-Flash- und F-RAM-Speicherchips. Käufer ist der taiwanesische Speicherhersteller Winbond Electronics. Der Deal wird als strategische Fokussierung gewertet – Infineon konzentriert sich künftig stärker auf seine Kernsparten. Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Verkaufspreis: 1,12 Milliarden US-Dollar
  • Käufer: Winbond Electronics (Taiwan)
  • Abgestoßene Bereiche: NOR-Flash- und F-RAM-Speicherchips
  • Infineon-Aktie: Long-Signal seit November des Vorjahres, seitdem rund +65 Prozent
  • Technische Unterstützung: Kursregion um 53 Euro gilt als wichtige Haltelinie

Der Verkauf an ein taiwanesisches Unternehmen ist dabei nicht ohne geopolitische Brisanz – die angespannten Beziehungen zwischen China und Taiwan bleiben ein Risikofaktor für die gesamte Halbleiterbranche.

Amazon sichert sich Kaufoption auf Kühne+Nagel-Aktien

Amazon hat im Rahmen eines Logistik-Deals eine Kaufoption auf Anteile an Kühne+Nagel erhalten. Der Schweizer Logistikkonzern zählt zu den weltweit führenden Dienstleistern im Bereich Frachttransport und Supply-Chain-Management. Die strategische Bedeutung des Schritts liegt auf der Hand: Amazon baut sein Logistiknetzwerk systematisch aus und erschließt sich damit auch Geschäftskundenbeziehungen jenseits des eigenen Marktplatzes.

Beobachter sehen in dem Deal den Versuch, die gesamte Wertschöpfungskette stärker zu kontrollieren – von der Lagerhaltung über den Transport bis zur Auslieferung. Die Amazon-Aktie bewegt sich aktuell in einer Handelsspanne zwischen rund 244 und 262 US-Dollar. Das Long-Signal ist seit April aktiv, das Sentiment-Indikator liegt bei 64 von 100 Punkten – kein überkauftes Terrain.

Zusätzliche Dynamik könnte ein geplantes Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping bringen, an dem auch namhafte CEOs teilnehmen sollen. Mögliche Ergebnisse zu Zöllen und Handelsbeziehungen könnten den Logistik- und E-Commerce-Sektor direkt beeinflussen.

Bitcoin hält Unterstützung bei 86.000 US-Dollar

Der Bitcoin-Kurs pendelt aktuell um die Marke von rund 86.500 US-Dollar. Die Zone um 86.000 US-Dollar gilt als wichtige technische Unterstützung. Das Long-Signal ist seit dem 21. August aktiv und weist seitdem eine Performance von über zehn Prozent aus.

Das Markt-Sentiment liegt bei 63 von 100 Punkten – ähnlich wie bei den Aktienindizes noch kein überkaufter Bereich. Weitere Kursziele auf der Oberseite bleiben laut technischer Analyse bestehen. Für Anleger, die die Kryptowährung im Depot haben, bleibt die Situation vorerst konstruktiv, solange das aktuelle Signal aktiv ist.

Insgesamt zeigt der Markt ein gemischtes, aber tendenziell positives Bild: Technologiewerte und Krypto-Assets profitieren von Risikobereitschaft, während klassische Industrietitel im Dow Jones zurückbleiben. Wichtige Impulse könnten noch am selben Tag von den Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone sowie den US-amerikanischen Rohöllagerbeständen ausgehen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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