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Damien Hirst gestaltet die Welt-Künstlerausgabe 2026

Damien Hirst gestaltet die diesjährige Welt-Künstlerausgabe und feiert damit 40 Jahre Spot Paintings. Alle Infos zur begehrten Sammleredition.

Redaktion · 9. October 2026, 10:43 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 09.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die diesjährige Welt-Künstlerausgabe ist ein Werk des britischen Ausnahmekünstlers Damien Hirst. Seit heute liegt die besondere Edition an Kiosken, in Bahnhöfen und Flughafenlounges aus – 28 Seiten, die vollständig vom visuellen Werk des 61-jährigen Bildhauers und Malers geprägt sind. Anlass ist ein persönliches Jubiläum: Vor genau 40 Jahren schuf Hirst als 21-Jähriger sein erstes Spot Painting – jene bunten Punktraster, die ihn weltberühmt machten. Die Ausgabe erscheint gleichzeitig als hochwertiges Sammlerobjekt.

40 Jahre Spot Paintings – ein Jubiläum als Titelseite

Damien Hirst gilt als einer der bekanntesten Künstler seiner Generation. Bereits mit Ende 20 erlangte er internationale Aufmerksamkeit, unter anderem durch die berühmte Skulptur eines in Formaldehyd eingelegten Hais. Doch den Grundstein seiner Karriere legten die Spot Paintings – schlichte, farbige Kreise auf weißem Grund, die scheinbar simpel, in ihrer Konsequenz aber radikal sind.

Hirst nutzte die Zusammenarbeit mit der Welt bewusst, um dieses Jubiläum zu feiern. Aus vier Jahrzehnten Spot Paintings finden sich in der heutigen Ausgabe ausgewählte Werke – eine Art gedruckte Retrospektive, die zugleich als gewöhnliche Tageszeitung funktioniert.

Wie die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Redaktion abläuft

Cornelius Titel, Creative Director der Weltgruppe, erläutert den Entstehungsprozess: Zwei persönliche Treffen – eines in Paris, eines in Ibiza – bildeten die Grundlage. Anschließend wurde die Ausgabe über Videokonferenzen abgestimmt, sodass Hirst stets auf dem aktuellen Stand blieb und jeden Schritt mitverfolgen konnte.

Für die Redaktion gilt dabei eine klare Devise: keine Experimente. „Versucht nicht, auf jeder Seite einen Witz zu machen – bleibt cool und macht eine ganz normale gute Tageszeitung”, so Titel. Das visuelle Erscheinungsbild übernimmt Hirst, der journalistische Inhalt bleibt unangetastet. Genau diese Spannung zwischen Kunstobjekt und tagesaktueller Berichterstattung macht den Reiz der Edition aus.

Eine Tradition seit 2010 – mit prominenten Vorgängern

Die Welt-Künstlerausgabe hat inzwischen eine lange Geschichte. Seit 2010 erscheint die Zeitung einmal im Jahr in einer von einem Künstler gestalteten Sonderausgabe. Was ursprünglich als einmaliges Projekt mit Georg Baselitz begann, entwickelte sich schnell zur festen Institution.

Zu den bisherigen Gestaltern zählen unter anderem:

  • Georg Baselitz – der Ausgangspunkt der Reihe
  • Gerhard Richter – einer der bedeutendsten deutschen Gegenwartskünstler
  • Jeff Koons – bekannt für seine popkulturellen Skulpturen
  • Takashi Murakami – Ikone der japanischen Gegenwartskunst

Inzwischen sind einzelne Ausgaben in bedeutenden Museumssammlungen vertreten – darunter das MoMA in New York, die Nationalgalerie Berlin und die Tate in London. Die aktuelle Ausgabe mit Damien Hirst ist bereits die 16. oder 17. ihrer Art.

Ein Sammlerstück für den Frühstückstisch

Was die Künstlerausgabe besonders macht, ist ihr überraschender Charakter: Abonnenten erhalten die gestaltete Edition ohne ausdrückliche Vorankündigung – ein bewusster Effekt, der das Staunen über das plötzlich zum Kunstobjekt gewordene Alltagsmedium verstärkt. Das Format begreift die Zeitung als das, was sie physisch immer schon war: ein Printobjekt mit eigenem ästhetischen Wert.

Für die kommenden Jahre ist die Fortsetzung der Reihe gesichert, auch wenn Titel noch keinen konkreten Künstler für 2027 nennt. Die Welt-Künstlerausgabe hat sich längst als feste Größe im Kalender der internationalen Kunstwelt etabliert – und zeigt, dass Journalismus und bildende Kunst keine Gegensätze sein müssen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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