Wednesday, 23. September 2026
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Selenskyj bietet Russland Energiewaffenruhe an

Nach einem Treffen mit Trump in New York bietet Selenskyj Russland eine Energiewaffenruhe an. Moskau lehnte ab – Patriot-Raketen für Kyjiw blieben aus.

Redaktion · 23. September 2026, 12:00 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 23.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Nach einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump in New York hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland eine Energiewaffenruhe angeboten. Die Ukraine werde keine Energieanlagen auf russischem Territorium mehr angreifen – unter der Bedingung, dass Russland seinerseits ebenfalls auf solche Angriffe verzichtet. Russland lehnte das Angebot jedoch ab. Zudem erhielt Selenskyj von Trump keine Zusagen über die dringend benötigten Patriot-Abwehrraketen.

Selenskyjs Angebot nach dem Trump-Treffen

Am Rande der UN-Generalversammlung in New York traf Selenskyj mit Donald Trump zusammen. Im Anschluss an das Gespräch verkündete der ukrainische Präsident überraschend die Bereitschaft seiner Regierung, Angriffe auf russische Energieinfrastruktur einzustellen.

Das Angebot kommt nicht ohne Kontext: Trump hatte in den Tagen zuvor wiederholt gefordert, dass die gegenseitigen Angriffe auf Ölraffinerien und andere Energieanlagen ein Ende finden sollen. Die Ukraine reagierte mit diesem Schritt offenbar auf den Druck aus Washington und signalisierte Kompromissbereitschaft.

Selenskyj machte jedoch deutlich, dass das Angebot an eine klare Gegenseitigkeit geknüpft ist. Ohne entsprechende Zusagen und Taten von russischer Seite werde die Ukraine ihre bisherige Strategie nicht einseitig aufgeben.

Russland lehnt Teilwaffenruhe ab

Moskau reagierte ablehnend auf den ukrainischen Vorstoß. Eine Teilwaffenruhe, die sich auf den Schutz ziviler Energieinfrastruktur beschränkt, kommt für Russland offenbar nicht infrage.

Die Ablehnung verdeutlicht die nach wie vor tief verwurzelten Differenzen zwischen den Konfliktparteien. Russland besteht bislang auf einer umfassenden Kapitulation der ukrainischen Positionen als Vorbedingung für Verhandlungen – ein Szenario, das Kyjiw strikt zurückweist.

  • Ukraine bietet Verzicht auf Angriffe gegen russische Energieanlagen an
  • Bedingung: Russland muss gleiches Verhalten zeigen
  • Russland lehnt Teilwaffenruhe ohne nähere Begründung ab
  • Trump hatte zuvor Druck auf beide Seiten ausgeübt, Angriffe auf Raffinerien zu stoppen

Keine Zusagen bei Patriot-Raketen

Trotz des Entgegenkommens der Ukraine in der Energiefrage blieb ein zentrales ukrainisches Anliegen unerfüllt: Selenskyj erhielt von Trump keine Zusagen über die Lieferung weiterer Patriot-Abwehrraketensysteme.

Die Ukraine kämpft seit Monaten darum, ihre Flugabwehr auszubauen, um russische Raketen- und Drohnenangriffe auf ukrainische Städte und Infrastruktur abzuwehren. Patriot-Systeme gelten dabei als besonders leistungsfähig und dringend notwendig.

Das Ausbleiben konkreter Militärhilfe-Zusagen zeigt, dass die USA unter Trump ihre Unterstützung für die Ukraine weiterhin an politische Bedingungen knüpfen und eine Verhandlungslösung aktiv vorantreiben wollen.

Einordnung: Wendepunkt oder taktisches Manöver?

Selenskyjs Angebot wird international als ungewöhnliches Signal gewertet. Ob es sich um einen echten diplomatischen Kurswechsel oder um ein taktisches Zugeständnis handelt, um die Gunst Washingtons zu erhalten, bleibt offen.

Klar ist: Der Ukraine-Krieg tritt in eine Phase ein, in der diplomatische Initiativen zunehmen – auch wenn auf dem Schlachtfeld bislang keine Entspannung in Sicht ist. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Russland seinen ablehnenden Kurs beibehält oder sich doch zu Gesprächen bewegen lässt. Die Haltung der USA unter Trump bleibt dabei ein entscheidender Faktor.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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