Saturday, 10. October 2026
2G Energy

Robotaxi, Rollins & Co.: Heiße Aktientipps

Robotaxis, Johnson & Johnson, Rollins und KI-Profiteure: Diese Aktientipps liefern spannende Chancen – von Alphabet bis 2G Energy im Überblick.

Redaktion · 9. October 2026, 14:59 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 09.10.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Von Robotaxis über Schädlingsbekämpfung bis hin zu deutschen KI-Profiteuren: In einer umfangreichen Q&A-Runde liefern die Börsenpunk-Analysten von DER AKTIONÄR TV fundierte Aktientipps zu einer breiten Palette von Titeln – vom Microcap bis zum globalen Burggraben-Unternehmen. Die wichtigsten Einschätzungen im Überblick.

Robotaxis: Waymo und Alphabet vorn, Tesla mit Fragezeichen

Der Markt für Robotaxis steckt zwar noch in den Kinderschuhen, hat aber enormes Potenzial. Goldman Sachs schätzt das Marktvolumen bis 2035 auf rund 400 Milliarden Dollar – heute liegt es nahe null. Technologisch gilt Waymo, die Robotaxi-Tochter von Alphabet, als klarer Vorreiter: 500.000 Fahrten pro Woche in 15 US-Städten sprechen für sich.

Auch Amazon mit seiner Robotaxi-Sparte Zoox wird als aussichtsreicher Kandidat eingestuft. Tesla hingegen verfolgt einen rein kamerabasierten Ansatz – ob dieser zuverlässig funktioniert, ist die entscheidende Frage. Gelingt es, hätte Tesla einen erheblichen Kostenvorteil. Aus China mischen Baidu (Apollo Go) und Pony.ai den Markt auf.

  • Alphabet (Waymo): Technologieführer, breit diversifizierter Konzern, bevorzugter Spielzug
  • Amazon (Zoox): Überraschungspotenzial, starke Infrastruktur
  • Tesla: Hochspekulativ, Kameraansatz noch unbewiesen
  • Baidu / Pony.ai: China-Exposure, ebenfalls spekulativ

Langfristig wird ein Hybridmodell erwartet: Private Autos, klassische Taxis und Robotaxis werden nebeneinander existieren. Kostenseitig könnten Robotaxis bis 2030 unter einem Dollar pro Kilometer fallen.

Johnson & Johnson und Lindt: Burggraben mit Bewertungsfragen

Johnson & Johnson überzeugt durch seine Kombination aus Pharma und Medizintechnik. Das breite Portfolio umfasst Onkologie, Kontaktlinsen und einen neuen Chirurgieroboter, der direkt in Konkurrenz zu Intuitive Surgical tritt. Mit bestehenden Krankenhauskontakten ist das Potenzial real. Das KGV liegt bei rund 25 – nicht günstig, aber die solide Dividende macht den Titel für konservative Depots attraktiv.

Anders das Bild bei Lindt & Sprüngli: Der Schweizer Schokoladenhersteller hat mit drastischen Preiserhöhungen infolge gestiegener Kakaopreise die Verbrauchertoleranz überstrapaziert. Die Prognose wurde zweimal gesenkt, die Aktie verlor rund 40 Prozent. Auf dem aktuellen Niveau wird ein Halten empfohlen – Neukäufe erscheinen riskant, da das angestrebte Wachstum von 6–8 Prozent ab 2027 noch bewiesen werden muss. Als Alternative im Süßwarenbereich wird Mondelēz genannt.

Rollins: Kammerjäger unter Druck – Verbilligen mit Stop-Loss

Der US-amerikanische Schädlingsbekämpfer Rollins erlebte einen harten Kurseinbruch von rund 66 auf unter 30 Dollar. Der Grund: Das Umsatzwachstum sank von gewohnten 11 Prozent auf nur noch rund 6 Prozent für das Gesamtjahr. Veränderte Suchgewohnheiten spielen dabei eine Rolle – immer mehr Verbraucher finden lokale Anbieter über KI-Agenten statt über klassische Suchmaschinen, was kleineren Wettbewerbern Auftrieb gibt.

Der Gesamtmarkt für Schädlingsbekämpfung ist mit rund 20 Milliarden Dollar Volumen weiterhin intakt – nur 15 Prozent der US-Haushalte nutzen solche Dienste bisher. Wer die Aktie bereits hält, kann eine Verbilligung in Betracht ziehen – empfohlen wird ein Stopp-Loss bei 25 Dollar als Absicherung.

KI-Profiteure und Portfoliostrategie: Breit streuen statt Klumpenrisiko

Bei deutschen KI-Profiteuren fällt die Auswahl überschaubar aus: Siemens, RWE (Stichwort Energiebedarf) und Hochtief mit Tochter Turner werden genannt. Besonders hervorgehoben wird 2G Energy – der Gasmotorenhersteller soll von der steigenden Energienachfrage durch Rechenzentren profitieren, muss aber bei der Produktion liefern.

Generell gilt: Selbst starke Quartalszahlen – wie zuletzt bei Marvell Technology – bewegen Aktienkurse nicht mehr, wenn das Wachstum bereits eingepreist ist. Das unterstreicht die Kernbotschaft der Analysten:

  • 80 Prozent des Portfolios breit streuen
  • Kein Klumpenrisiko in einzelne Sektoren wie Tech
  • Geduld als wichtigste Anlegertugend

Für die kommenden Ausgaben stehen Meta und Nike auf der Agenda: Meta mit Zugang zu 3,6 Milliarden Nutzern und wachsendem KI-Monetarisierungspotenzial, Nike mit dem Druck, nach schwacher Phase den Turnaround endlich zu vollziehen. Beide Titel versprechen spannende Diskussionen – und zeigen, dass eine durchdachte Diversifikation mehr wert ist als der nächste Hype-Trade.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Wirtschaft & Finanzen

Alle Beiträge →