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Bangkok-Überschwemmung: Katastrophenfall in allen 50 Bezirken

Nach tagelangem Dauerregen hat Bangkok den Katastrophenfall ausgerufen. Über 84.000 Menschen in 21 Provinzen sind von der Bangkok-Überschwemmung betroffen.

Redaktion · 26. September 2026, 16:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 26.09.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die thailändische Hauptstadt versinkt im Wasser: Nach tagelangem Dauerregen hat Bangkok für alle 50 Stadtbezirke den Katastrophenfall ausgerufen. Mehr als 20 Zentimeter Niederschlag innerhalb kürzester Zeit brachten die historischen Kanäle der Stadt zum Überlaufen. Autos versinken in den überfluteten Straßen, der Verkehr ist weitgehend zusammengebrochen. Landesweit sind nach Behördenangaben mehr als 84.000 Menschen in 21 Provinzen von den Unwetterschäden betroffen.

Bangkok-Überschwemmung legt die Millionenstadt lahm

Die Bilder aus Bangkok erinnern an vergangene Hochwasserkatastrophen, die Thailand immer wieder heimsuchen. Diesmal trifft es die Hauptstadt mit besonderer Wucht: Einheimische und Touristen waten durch trübes, knietiefes Wasser, das ganze Straßenzüge bedeckt. Augenzeugen berichten, selbst erfahrene Bangkok-Besucher hätten so etwas noch nicht erlebt.

Die Kanalinfrastruktur der Stadt, ursprünglich als Entwässerungssystem angelegt, ist dem Ausmaß des Regens nicht gewachsen. Das Wasser staut sich in Wohnvierteln, Märkten und auf Hauptverkehrsstraßen. Viele Bewohner der tiefer gelegenen Stadtteile konnten ihre Häuser nicht verlassen.

Behörden rufen Notstand aus und warnen per SMS

Die städtischen und nationalen Katastrophenschutzbehörden reagierten mit dem Ausruf des Katastrophenfalls und verschickten Notfallwarnungen per Mobiltelefon an alle registrierten Nutzer im betroffenen Gebiet. Damit sollen Einwohner aufgefordert werden, nicht notwendige Wege zu vermeiden und gefährdete Gebiete zu verlassen.

Die Ausmaße der Katastrophe im Überblick:

  • Alle 50 Bezirke Bangkoks unter Katastrophenfall-Status
  • Mehr als 84.000 Betroffene in 21 Provinzen landesweit
  • Über 20 Zentimeter Niederschlag in kurzer Zeit gemessen
  • Vollständiger Verkehrszusammenbruch auf zahlreichen Hauptstraßen
  • Notfallwarnungen flächendeckend per SMS versandt

Eine Entwarnung gab es bislang nicht. Die Behörden betonen, dass die Lage angespannt bleibt und weitere Maßnahmen geprüft werden.

Tiefdruckgebiet und Südwestmonsun als Ursache

Meteorologisch ist die Situation das Ergebnis eines Zusammenspiels mehrerer Faktoren. Ein kräftiges Tiefdruckgebiet in Kombination mit dem aktiven Südwestmonsun hält Thailand seit Tagen im Griff. Der Wetterdienst rechnet nicht mit einer raschen Entspannung – weitere Unwetter und anhaltende Regenfälle sind für die kommenden Tage angekündigt.

Thailand ist in der Monsunzeit grundsätzlich anfällig für Überflutungen. Doch das aktuelle Ereignis übertrifft nach Einschätzung der Behörden das, was in Bangkok zuletzt beobachtet wurde. Besonders gefährdet sind tiefliegende Stadtteile und Gebiete entlang der Kanäle, die als natürliche Wasserableitung dienen.

Touristen und Einheimische gleichermaßen betroffen

Bangkok ist eines der meistbesuchten Reiseziele der Welt. Die Überschwemmung trifft deshalb nicht nur die einheimische Bevölkerung, sondern auch zahlreiche internationale Touristen, die sich derzeit in der Stadt aufhalten. Hotels, Sehenswürdigkeiten und der öffentliche Nahverkehr sind eingeschränkt oder teilweise gar nicht erreichbar.

Reisende berichten von unpassierbaren Zugangswegen zu Tempeln und touristischen Vierteln. Einige Gäste sitzen in ihren Unterkünften fest und warten auf eine Verbesserung der Lage. Reiseveranstalter werden gebeten, ihre Kunden über die aktuelle Situation zu informieren und Alternativplanungen anzubieten.

Angesichts der anhaltenden Unwetterlage und der Prognosen des thailändischen Wetterdienstes bleibt abzuwarten, wann Bangkok wieder zur Normalität zurückfindet. Die Katastrophe verdeutlicht einmal mehr, wie anfällig Großstädte in tropischen Regionen für extreme Wetterereignisse sind – eine Herausforderung, die im Zuge des Klimawandels weiter zunehmen dürfte.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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