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Ukrainekrieg: Geheime Erfolge bei Liman?

Putin zweifelt an baldigen Friedensverhandlungen im Ukrainekrieg. An der Front bei Liman könnten ukrainische Erfolge größer sein als bisher bekannt.

Redaktion · 26. September 2026, 16:30 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 26.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Im Ukrainekrieg verdichten sich Hinweise auf größere ukrainische Geländegewinne rund um die Stadt Liman im Norden der Provinz Donezk – größer womöglich, als bisher offiziell eingeräumt wird. Gleichzeitig schließt Wladimir Putin eine baldige Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen de facto aus. Massive russische Drohnenangriffe auf Kiew und ukrainische Attacken auf Raffinerien im russischen Kernland prägen derweil den Krieg im rückwärtigen Raum und belasten die ukrainische Wirtschaft immer stärker.

Putin dämpft Hoffnungen auf Verhandlungen

Bei einem Kulturforum in St. Petersburg äußerte sich der russische Präsident skeptisch zu einer raschen Rückkehr an den Verhandlungstisch. Putin räumte zwar ein, es gebe grundsätzlich Ansätze zur Befriedung und Ansätze, die auf eine Wiederaufnahme von Gesprächen zielten. Angesichts der ukrainischen Gegenangriffe müsse Russland jedoch zunächst gründlich darüber nachdenken, welche Reaktion angemessen sei.

Die Aussagen deuten darauf hin, dass der Kreml eine Verhandlungslösung vorerst nicht aktiv anstrebt. Beobachter werten dies als Versuch Moskaus, militärischen Druck aufrechtzuerhalten und gleichzeitig internationale Vermittlungsinitiativen ins Leere laufen zu lassen.

Ukrainische Geländegewinne bei Liman möglicherweise unterschätzt

Berichte ukrainischer und russischer Kriegsblogger legen nahe, dass die ukrainischen Streitkräfte im Bereich Liman mehr Terrain zurückerobert haben könnten, als derzeit offiziell kommuniziert wird. Die Zurückhaltung bei der Bekanntgabe von Erfolgen hat nach Einschätzung von Korrespondenten vor Ort einen taktischen Grund: Die Ukraine versucht, ihre laufende Offensive möglichst geräuschlos voranzutreiben, um den Kreml nicht vorzeitig aufzuschrecken und russische Verstärkungen zu provozieren.

Ein weiterer struktureller Faktor begünstigt diese Informationslage: Russische Generäle melden Rückschläge und Verluste häufig nicht vollständig an die Führung in Moskau, aus Angst vor Konsequenzen von oben. Das bedeutet, dass auch der Kreml selbst möglicherweise kein vollständiges Lagebild von den tatsächlichen Entwicklungen an der Front besitzt.

  • Ukrainische Offensive bei Liman läuft nach Informationen von Kriegsbeobachtern weiterhin aktiv
  • Tatsächliche Geländegewinne könnten über das öffentlich Bekannte hinausgehen
  • Russische Generäle verschweigen Niederlagen teilweise aus Angst vor Druck aus Moskau
  • Der Kreml könnte über das Frontgeschehen unvollständig informiert sein

Druck auf Pokrowsk: Russen rücken an Stadtrand vor

Neben den möglichen ukrainischen Erfolgen im Norden der Provinz Donezk gibt es Gebiete, wo die ukrainischen Streitkräfte selbst unter erheblichem Druck stehen. Berichte sowohl russischer als auch ukrainischer Kriegsblogger sowie eigene Beobachtungen aus dem Donbas zeigen: Bei der Stadt Pokrowsk üben russische Kräfte massiven Druck aus und sollen bereits am Stadtrand stehen.

Pokrowsk gilt als wichtiger Logistikknotenpunkt im ukrainischen Hinterland. Ein russischer Vorstoß in die Stadt würde die Versorgungslinien der ukrainischen Truppen in der Region erheblich belasten und hätte strategische Bedeutung für den weiteren Kriegsverlauf im östlichen Donezk.

Drohnenangriffe und wachsendes Haushaltsloch

Neben den Kämpfen an der Front prägen intensive Drohnenangriffe beider Seiten den Krieg im rückwärtigen Raum. Die Ukraine greift gezielt russische Raffinerien im russischen Kernland an, um Moskaus Energieeinnahmen und Treibstoffversorgung zu schwächen. Russland seinerseits bombardiert systematisch ukrainische Infrastruktur und Wirtschaftsobjekte – alles, was der Ukraine Steuereinnahmen und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit sichert.

Aus Kiew sind anhaltende Luftalarme und Einschläge russischer Drohnen zu melden. Die Folgen für die ukrainische Wirtschaft sind gravierend:

  • Produktionsausfälle und Infrastrukturschäden senken das Steueraufkommen
  • Das staatliche Haushaltsloch der Ukraine wächst kontinuierlich
  • Die Abhängigkeit von westlicher Finanzhilfe nimmt weiter zu

Deutschland ist innerhalb der EU der größte Unterstützer der Ukraine und steht gemeinsam mit den westeuropäischen Partnern in wachsender Pflicht, die Finanzierungslücke zu schließen. Je länger der Krieg dauert und je mehr Infrastruktur zerstört wird, desto größer wird dieser Bedarf – eine Entwicklung, die die politische Diskussion über den Umfang westlicher Hilfe weiter befeuern dürfte.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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