Monday, 28. September 2026
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Märkte am Morgen: Akamai, Micron, Nike, BASF und BMW

Die Märkte am Morgen im Überblick: Akamai mit Milliarden-Deal, Micron und Nike vor Quartalszahlen, BASF sondiert Evonik-Übernahme, BMW vor Kapitalmarkttag.

Redaktion · 28. September 2026, 08:18 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 28.09.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Märkte am Morgen starten in eine ereignisreiche Börsenwoche. Der DAX schloss zuletzt bei rund 25.409 Punkten mit einem moderaten Plus von 0,56 % und dürfte zu Wochenbeginn leicht zulegen. Die Vorgaben aus den USA sind freundlich: Der Dow Jones stieg am Freitag um 0,9 %, S&P 500 und Nasdaq legten je 0,5 % zu. Aus Asien kommt hingegen ein gemischtes Bild – während die chinesischen Börsen rund 2 % verloren, legte der Hang Seng in Hongkong um 0,5 % zu. Im Fokus stehen in dieser Woche Konjunkturdaten, Quartalszahlen und mögliche Unternehmenstransaktionen.

Ölpreis und Konjunkturdaten beeinflussen das Marktgeschehen

Ein wichtiger Taktgeber bleibt der Ölpreis. Brent notiert aktuell bei rund 107,44 US-Dollar und zieht damit knapp 3 % an. Auslöser sind erneut die Nachrichten aus dem Iran: Ein Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormuz wurde von US-Präsident Donald Trump abgelehnt, weitere Verhandlungen sollen jedoch folgen. Die geopolitische Unsicherheit dürfte die Energiepreise kurzfristig volatil halten.

Auf der Konjunkturseite stehen Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone an – Donnerstag und Freitag sind die entscheidenden Termine. Ebenfalls am Freitag wird in den USA der wichtige Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Beide Datenpunkte könnten für erhebliche Impulse an den Märkten sorgen.

Akamai: Milliarden-Deal mit Anthropic macht Schlagzeilen

Akamai Technologies stand am Freitag stark im Fokus. Der Cloud-Infrastrukturkonzern schloss einen milliardenschweren Deal mit dem KI-Unternehmen Anthropic ab. Die wichtigsten Eckpunkte:

  • Anthropic zahlt mindestens 11,6 Milliarden US-Dollar über sieben Jahre
  • Das Vertragsvolumen kann auf bis zu 20 Milliarden US-Dollar steigen
  • Fokus liegt auf CPU-Kapazitäten für agentische KI
  • Anthropic erhält Optionen auf bis zu 5 % der Akamai-Aktien

Die Aktie sprang vorbörslich zeitweise um 22 %, schloss im regulären Handel jedoch nur 3,2 % im Plus bei rund 113,94 US-Dollar. Analysten reagierten positiv: Guggenheim hob das Kursziel von 190 auf 225 US-Dollar an, JP Morgan von 158 auf 167 US-Dollar. Akamai entwickelt sich damit vom reinen Cloud-Infrastrukturanbieter zum KI-Infrastrukturkonzern. Ein klares charttechnisches Kaufsignal liegt derzeit jedoch noch nicht vor.

Micron und Nike: Quartalszahlen als Highlight der Woche

Micron Technology präsentiert seine Quartalszahlen am Mittwochabend. Der Speicherchip-Hersteller gilt als einer der größten Profiteure des KI-Booms und hat in den vergangenen Monaten stark zugelegt. Das eigene Kursziel von 108 US-Dollar ist nahezu erreicht. RBC sieht noch deutlich mehr Potenzial nach oben. Entscheidend wird sein, welche Aussagen das Unternehmen zum kommenden Quartal und zum Gesamtjahr macht.

Ebenfalls am Donnerstagabend legt Nike Zahlen vor – und die Erwartungen sind gering. Der Sportartikelhersteller hat in den vergangenen Jahren massiv Marktanteile an Konkurrenten wie On Running oder Hoka verloren. Auch der Abgang von Fußballstar Kylian Mbappé, der künftig für einen anderen Ausrüster wirbt, ist ein Warnsignal. Trotz neuem Management unter CEO Elliott Hill, der Ende 2024 zurückgekehrt ist, sind bislang kaum Fortschritte sichtbar. Die Aktie markierte zuletzt neue Tiefstände und befindet sich charttechnisch in einem klaren Abwärtstrend.

BASF sondiert Evonik-Übernahme – BMW vor Kapitalmarkttag

Im deutschen Markt sorgte am Freitag die Meldung für Aufsehen, dass BASF Interesse an einer Übernahme von Evonik bekundet hat. Beide Unternehmen bestätigten Kontaktgespräche, BASF spricht von Sondierungsgesprächen. Evonik legte daraufhin rund 7 % zu, BASF gab dagegen nach – ein typisches Muster bei potenziellen Übernahmetransaktionen. Entscheidend dürfte die Haltung der RAG-Stiftung sein, die 44 % der Evonik-Anteile hält. Beide Unternehmen stehen auf der Empfehlungsliste mit Kurszielen von 22 € (Evonik) und 72 € (BASF).

BMW startet morgen einen zweitägigen Kapitalmarkttag. Die Erwartungen sind hoch: Investoren erhoffen sich Aussagen zu Produktionshochlauf, Auftragseingang, Kostensenkungen und langfristigen Margenzielen. Das Analystenbild ist zuletzt skeptischer geworden – Bank of America, Goldman Sachs, HSBC und UBS haben ihre Einstufungen gesenkt oder auf neutral belassen. Charttechnisch hat die Aktie zuletzt ein neues Verkaufssignal generiert. Die Autobranche bleibt ein schwieriges Terrain.

Die Börsenwoche bietet mit Konjunkturdaten, Quartalsergebnissen und möglichen M&A-Entwicklungen reichlich Gesprächsstoff. Anleger sollten die Impulse aus Washington, Frankfurt und den Unternehmensbilanzen genau verfolgen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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