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Ukraine-Krieg: Star Shield gedrosselt – kritische Lage

Star Shield ist an der ukrainischen Front weiterhin gedrosselt – Langstreckendrohnen können kaum eingesetzt werden. Selenskyj kündigt Energiewaffenstillstand auf.

Redaktion · 15. October 2026, 15:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 15.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Im Ukraine-Krieg verschärft sich die operative Lage an der Front. Ein zentrales Problem: Das Star Shield-Satellitensystem von SpaceX ist für ukrainische Einheiten weiterhin gedrosselt. Soldaten berichten direkt aus dem Einsatz, dass die eingeschränkte Bandbreite Offensivoperationen massiv behindert – insbesondere den Einsatz von Langstreckendrohnen, die als schärfste Waffe der Ukraine gegen russische Infrastruktur gelten. Gleichzeitig hat Präsident Wolodymyr Selenskyj den von den USA ausgerufenen Energiewaffenstillstand für beendet erklärt und droht Washington zunehmend zu entfremden.

Star Shield gedrosselt: Fronteinheiten berichten von Operationsausfall

Ukrainische Soldaten an der gesamten Frontlinie melden über Telegram-Kanäle, dass Star Shield – das militärische Pendant zu Starlink – nach wie vor mit erheblichen Einschränkungen funktioniert. Zwar habe sich die Übertragungsgeschwindigkeit inzwischen auf bis zu 160 Megabit pro Sekunde verbessert, doch reiche das für entscheidende Anwendungen schlicht nicht aus.

Besonders betroffen ist der koordinierte Einsatz von Langstreckendrohnen. Diese werden benötigt, um tief in russisches Territorium vorzustoßen und dort Energieanlagen wie Ölraffinerien und Heizkraftwerke zu treffen. Ohne stabile und schnelle Satellitenkommunikation ist eine präzise Steuerung dieser Systeme kaum möglich.

Wichtig ist die Unterscheidung: Das zivile Starlink-Netz funktioniert weiterhin normal und wird von Zivilisten wie Soldaten gleichermaßen für die Alltagskommunikation genutzt. Die Drosselung betrifft ausschließlich das militärische Star-Shield-Segment.

Selenskyj kündigt Energiewaffenstillstand auf

Parallel zur technischen Krise an der Front hat der ukrainische Präsident eine politische Eskalation vollzogen. Selenskyj erklärte das von Donald Trump initiierte Energiewaffenstillstandsabkommen für hinfällig. Begründung: Russland habe sich nicht an die Vereinbarung gehalten und ukrainische Heizkraftwerke – auch in der Nähe von Kiew – weiterhin angegriffen.

„Wir haben uns 72 Stunden lang daran gehalten – das ist jetzt vorbei”, so Selenskyjs klare Ansage. Die Ukraine werde wieder versuchen, russische Ölraffinerien, Öldepots und andere Energieinfrastruktur anzugreifen.

Die Aufkündigung des Abkommens kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Aus Washington soll zugleich Druck auf Kiew ausgeübt worden sein, Angriffe auf russische Energieanlagen einzustellen. Als unverholene Drohung steht im Raum, andernfalls den Fluss von Geheimdienstinformationen an die Ukraine endgültig zu stoppen – ein weiterer potenzieller Einschnitt in die ukrainische Kriegsfähigkeit.

Europäische Partner: Politisch wichtig, aber mit begrenztem Einfluss auf Washington

Auf dem EU-Treffen in Brüssel steht die Ukraine auf der Agenda – wegen der Dringlichkeit der Lage wurde das Thema vorgezogen. Kiew erhofft sich weitere Zusagen bei Waffenlieferungen und politische Rückendeckung. Doch die Erwartungen sind gedämpft.

Der Einfluss europäischer Regierungschefs auf Donald Trump wird intern als gering eingeschätzt. Folgende Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • Das Verhältnis zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Trump gilt als wenig gefestigt.
  • Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bislang keinen entscheidenden Einfluss auf Washingtons Ukraine-Politik genommen.
  • Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni pflegt zwar persönliche Kontakte zu Trump, doch ihr Spielraum ist begrenzt.
  • Die NATO kann derzeit nur eine unterstützende, aber keine entscheidende Vermittlerrolle einnehmen.

Für die Soldaten an der Front ist das Brüsseler Treffen ohnehin nicht der unmittelbare Fokus. Entscheidend ist die Operationsfähigkeit hier und jetzt – und die hängt in erster Linie von Star Shield ab.

Ausblick: Druck auf die Ukraine wächst von mehreren Seiten

Die Ukraine steht vor einer Situation, in der technische, militärische und politische Krisen gleichzeitig eskalieren. Die gedrosselte Satellitenkommunikation schwächt die Schlagkraft an der Front. Die Aufkündigung des Waffenstillstandsabkommens verschlechtert das Verhältnis zu Washington weiter. Und die Drohung, Geheimdienstinformationen zu stoppen, könnte weitreichende Folgen für die ukrainische Verteidigungsstrategie haben.

Ob Brüssel einen nennenswerten Ausgleich schaffen kann und ob europäische Partner tatsächlich auf Trump einwirken können, bleibt abzuwarten. Die kommenden Tage dürften zeigen, wie stabil die westliche Unterstützung für Kiew unter dem wachsenden Druck aus Washington noch ist.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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