Tuesday, 20. October 2026
AEMET

Unwetter auf Mallorca: Alarmstufe Rot wegen Sturm Adam

Sturm Adam trifft die Balearen mit sintflutartigen Regenfällen und Überschwemmungen. Das Unwetter auf Mallorca fordert mindestens drei Todesopfer – Alarmstufe Rot gilt.

Redaktion · 20. October 2026, 11:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein schweres Unwetter auf Mallorca und Ibiza hält die Balearen in Atem. Der spanische Wetterdienst AEMET löste am Sonntagabend gegen 19 Uhr die höchste Wetteralarmstufe – Rot – für die Inseln aus. Auslöser ist Sturm Adam, der sintflutartige Regenfälle, gefährlich hohe Wellen und verheerende Überschwemmungen mit sich bringt. Mindestens drei Menschen kamen in den Fluten ums Leben. Die Behörden aktivierten umgehend ein Notfallprotokoll.

Sturm Adam trifft die Balearen mit voller Wucht

Millionen Handys auf den Balearen vibrierten gleichzeitig, als der Katastrophenalarm am Sonntagabend einging. Sturm Adam zog mit extremer Wucht über Mallorca, Ibiza und Formentera hinweg und stellte die Inseln vor eine der schwersten Wetterlagen der jüngeren Geschichte.

Besonders dramatisch: In einigen Regionen fielen innerhalb kurzer Zeit mehr als 700 Liter Regen pro Quadratmeter. Dieser Wert entspricht dem, was viele Gebiete normalerweise in einem halben Jahr oder mehr an Niederschlag verzeichnen. Straßen verwandelten sich in reißende Ströme, Keller liefen voll, und Teile der Infrastruktur wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Die spanische Küste rund um die Balearen war ebenfalls von dem Extremereignis betroffen. Hohe Wellen gefährdeten Küstengebiete, und die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, alle nicht notwendigen Fahrten zu unterlassen und sichere Gebäude aufzusuchen.

Notfallprotokoll: Schulen geschlossen, Züge gestrichen

Unmittelbar nach Ausrufung der Alarmstufe Rot lief ein umfassendes Notfallprotokoll an. Die Auswirkungen auf den Alltag der Inselbewohner und Urlauber waren erheblich:

  • Schulen auf Mallorca, Ibiza und Formentera blieben geschlossen
  • Sämtliche Zugverbindungen auf den Balearen wurden gestrichen
  • Die Bevölkerung wurde per Handyalarm direkt gewarnt
  • Behörden rieten dringend davon ab, das Haus zu verlassen
  • Einsatzkräfte wurden in erhöhte Bereitschaft versetzt

Die Maßnahmen zeigten, wie ernst die Lage von den Behörden eingeschätzt wurde. Urlauber in der beliebten Ferienregion waren ebenfalls direkt betroffen – Hotels und Unterkünfte informierten ihre Gäste über die Gefahrenlage.

Militärische Notfalleinheit UME im Einsatz

Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe griff Spanien auf militärische Ressourcen zurück. Die Unidad Militar de Emergencias (UME), die spezialisierte Notfalleinheit der spanischen Armee, wurde von Valencia auf die Balearen verlegt.

Die UME ist auf die Bewältigung von Naturkatastrophen ausgerichtet und verfügt über schweres Gerät zur Rettung von Menschen aus Überschwemmungsgebieten. Ihr Einsatz auf Mallorca und Ibiza unterstreicht den Ernst der Lage. Mindestens drei Menschen verloren ihr Leben in den Fluten – die Suche nach weiteren Vermissten lief zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch.

Rettungskräfte arbeiteten unter schwierigen Bedingungen, da anhaltender Regen und überschwemmte Straßen den Zugang zu besonders betroffenen Gebieten erschwerten.

Einordnung: Extreme Niederschläge nehmen zu

Ereignisse wie Sturm Adam reihen sich in ein Muster ein, das Meteorologen und Klimaexperten seit Jahren beobachten. Das westliche Mittelmeer hat sich in den vergangenen Jahrzehnten überdurchschnittlich stark erwärmt, was die Entstehung sogenannter DANA-Wetterlagen – kaltluftgespeiste Tiefdrucksysteme mit extremen Regenfällen – begünstigt.

Für die Balearen, die jährlich Millionen von Touristen anziehen, bedeuten solche Ereignisse nicht nur eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Schäden. Die genaue Schadenshöhe war zunächst nicht bezifferbar. Behörden und Katastrophenschutz werden die Lage in den kommenden Tagen weiter beobachten und bewerten, während sich die betroffene Bevölkerung langsam ein Bild vom Ausmaß der Zerstörung machen kann.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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