Tuesday, 20. October 2026
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Russland-USA-China-Gipfel: Kiew alarmiert

Ein Russland-USA-China-Gipfel rückt näher – doch die Ukraine ist ausgeschlossen. Was bedeutet das für den Krieg, die Luftverteidigung und die Weltordnung?

Redaktion · 20. October 2026, 14:36 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Dreiergipfel zwischen Russland, den USA und China wird zunehmend wahrscheinlicher – und löst in Kiew massive Besorgnis aus. Donald Trump hat grundsätzliches Interesse an einem solchen Treffen signalisiert, bei dem es vorrangig um Atomwaffen und Denuklearisierung gehen soll – und erst in zweiter Linie um die Ukraine. Während Moskau die Idee begrüßt, sieht die Ukraine in einem möglichen Gipfel ohne ihre Beteiligung eine ernste Bedrohung für die eigene Sicherheit und die regelbasierte Weltordnung insgesamt.

Trump, Putin und der Gipfel: Was bisher bekannt ist

Konkret vereinbart ist noch nichts, doch die diplomatischen Signale verdichten sich. Steve Witkoff, Trumps Sonderbeauftragter, soll in den kommenden Tagen zunächst nach Norwegen reisen, um sich mit ukrainischen Vertretern zu treffen, bevor er weiter nach Moskau fliegt. Ziel ist offenbar, Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges zu bringen.

Die Financial Times berichtet zudem, dass europäische Regierungen Russland zwei Optionen für einen möglichen Friedensschluss anbieten wollen:

  • Ein sofortiger Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinien, verbunden mit der dauerhaften Garantie, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied wird.
  • Die Ukraine tritt Teile des Donbas ab – darunter die Städte Kramatorsk und Slowjansk – und erhält im Gegenzug die NATO-Mitgliedschaft.

Letztere Option hat der Kreml bisher kategorisch ausgeschlossen. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte zugleich, der Ukraine-Krieg lasse sich nicht ohne Beteiligung der Ukraine am Verhandlungstisch lösen – eine Aussage, die die Widersprüchlichkeit der russischen Position verdeutlicht.

Träume von einem neuen Jalta

In russischen Politikerkreisen kursiert die Vision eines „Jalta 2″ – eine Anspielung auf die Konferenz von 1945, bei der die Siegermächte Europa in Einflusszonen aufteilten. Die Spekulation: Russland zieht sich aus Lateinamerika zurück, während die USA im Gegenzug Putin freie Hand in der Ukraine und Osteuropa lassen.

Experten und westliche Beobachter halten solche Szenarien derzeit jedoch für unrealistisch. Europa ist trotz aller Schwierigkeiten kein passiver Akteur, und eine Aufteilung der Welt durch drei Mächte allein ist geopolitisch kaum durchsetzbar. Dennoch: Die bloße Tatsache, dass solche Gedankenspiele in Moskau öffentlich geäußert werden, zeigt, welche Erwartungen dort an einen möglichen Gipfel geknüpft werden.

Kiew sieht regelbasierte Weltordnung in Gefahr

Aus ukrainischer Sicht ist ein Dreiergipfel ohne die Ukraine auf mehreren Ebenen alarmierend. Eine Welt der drei Großmächte stehe aus Sicht Kiews für das Recht des Stärkeren – für geschäftliche Interessen statt globaler Sicherheit und Völkerrecht.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha brachte die Haltung Kiews auf den Punkt: Putins Russland sei keine Weltmacht, sondern ein Problem für die Welt. Würde Putin für seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg mit Gebietsgewinnen belohnt, so die ukrainische Argumentation, würde das nicht nur ihn ermutigen, sondern auch anderen Aggressoren ein Signal senden.

Patriot-Raketen zurückgehalten – Luftverteidigung unter Druck

Besonders brisant ist der Bericht, dass die USA Patriot-Flugabwehrraketen zurückhalten, die die Ukraine bereits bezahlt hat. Diese Systeme gelten als effektivste Waffe gegen ballistische Raketenangriffe aus Russland.

Die Auswirkungen sind im Alltag der ukrainischen Bevölkerung unmittelbar spürbar. In einer Kiewer Schule beschrieb eine Sechsjährige präzise, warum man bei Angriffen nicht ans Fenster gehen darf. Eine Zwölfjährige schilderte, dass sie nach jedem Raketenangriff zuerst ihre Freundinnen anruft, um sich zu vergewissern, dass alle überlebt haben. Die Gleichung ist brutal: Je weniger Luftabwehr die Ukraine besitzt, desto mehr Tote und desto mehr Zerstörung gibt es.

Ob der mögliche Russland-USA-China-Gipfel tatsächlich zu einer Lösung des Konflikts beiträgt oder die Ukraine weiter unter Druck setzt, wird von den kommenden diplomatischen Wochen abhängen. Die Signale aus allen Richtungen deuten auf eine Phase intensiver, aber höchst unsicherer Verhandlungen hin.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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