Herbstwetter: Sonne heute, Regen am Wochenende
Das Herbstwetter zeigt sich wechselhaft: Donnerstag bringt vielerorts Sonne, doch am Wochenende ziehen Regen und Nebel über Deutschland hinweg.
Dieses Video wurde am 05.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Das Herbstwetter in Deutschland präsentiert sich in dieser Woche von seiner wechselhaften Seite. Während der Donnerstag vielerorts mit Sonnenschein aufwarten kann, kündigen sich für das Wochenende schwache Regengebiete und zäher Nebel an. Die Temperaturen bleiben dabei auf einem frischen, typisch herbstlichen Niveau – und das gilt nicht nur für Deutschland, sondern für weite Teile Europas.
Nebel am Morgen, Sonne am Nachmittag
Der Donnerstag startet in vielen Regionen Deutschlands mit Bodennebel und Hochnebel. Besonders betroffen sind Thüringen sowie Teile Bayerns, wo sich der Nebel nur zögerlich auflöst. Bis zum Mittag oder frühen Nachmittag sollte er sich jedoch gelichtet haben.
Im Westen, Südwesten und in der Mitte des Landes setzt sich anschließend verbreitet die Sonne durch. Regional bleibt es jedoch den gesamten Tag über trüb – ein typisches Muster für den Herbst in Mitteleuropa.
Die Höchstwerte fallen entsprechend unterschiedlich aus: In Nebelregionen werden kaum mehr als 4 bis 7 Grad Celsius erreicht, während sonnenbegünstigte Gebiete auf 8 bis 12 Grad kommen können. Am mildesten wird es vom Rheinland bis ins Rhein-Main-Gebiet sowie am Alpenrand und in Teilen Niederbayerns.
Herbstwetter wird zum Wochenende ungemütlicher
Am Freitag verschlechtert sich die Lage bereits merklich. Nebel und Hochnebel kehren vielerorts zurück und lösen sich deutlich schwerer auf als noch am Vortag. Lediglich ein freundlicher Streifen vom Nordwesten bis in den Südosten darf mit aufgelockertem Himmel rechnen. Nordöstlich und südwestlich davon bleibt es überwiegend grau.
Am Wochenende und zu Beginn der neuen Woche ziehen dann schwache Regengebiete von Südost nach Nordost über Deutschland hinweg. Dazwischen gibt es aber immer wieder Auflockerungen, und auch die Sonne kann sich gelegentlich zeigen.
Kühle Luft sorgt für Nebel in Tälern und Senken
Der Grund für die hartnäckige Nebelneigung liegt in einem grundlegenden physikalischen Prinzip: Kühle Luft ist schwerer als warme Luft und sammelt sich daher in Tälern und Senken. Dort bildet sich der typische Herbstnebel, der in den Morgenstunden oft dicht und zäh ist.
Dieser Effekt lässt sich derzeit in ganz Europa beobachten. Die Temperaturen sind kontinentweit gesunken, die Höchstwerte verharren häufig im einstelligen Bereich oder schaffen es nur knapp in den zweistelligen Bereich. Zu den typischen Merkmalen dieses Wettermusters zählen:
- Bodennebel in Tallagen und Flusstälern
- Hochnebel, der sich erst am späten Vormittag auflöst
- Starke regionale Temperaturunterschiede zwischen Nebel- und Sonnenzonen
- Gelegentliche Aufheiterungen, vor allem im Westen und Südwesten
- Schwache Regengebiete zum Wochenende
Ausblick: Wechselhaft, aber nicht extrem
Das Temperaturniveau dürfte sich in den kommenden Tagen kaum verändern und auf dem aktuellen, frischen Herbstniveau einpendeln. Von einem extremen Wettereinbruch ist nicht auszugehen – der Herbst zeigt sich von seiner kühlen, aber harmlosen Seite.
Ob die Sonne am Wochenende zum Zug kommt, bleibt eine Frage des Standorts und des Glücks. Wer in einer begünstigten Region lebt oder reist, kann durchaus auf einige sonnige Stunden hoffen. Für alle anderen gilt: warme Kleidung einpacken und den herbstlichen Charakter des Wetters genießen – Nebel und Grau inklusive.
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