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Altersvorsorge

Altersvorsorgedepot: Worauf Sparer jetzt achten müssen

Das Altersvorsorgedepot soll ab 2027 starten – doch sind die kostenlosen Angebote von Neobrokern wirklich dauerhaft? Was Sparer jetzt beachten sollten.

Redaktion · 14. October 2026, 10:35 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 14.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das Altersvorsorgedepot wird zum umkämpften Markt: Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital bieten das neue staatlich geförderte Vorsorgeprodukt bereits gebührenfrei an, während die Sparkasse eine Gebühr von 0,1 Prozent erhebt. Ab 2027 sollen Deutschen damit die Möglichkeit bekommen, mit Staatszuschuss an der Börse für das Alter zu sparen. Doch wer die verlockenden Null-Euro-Angebote nutzen will, sollte genau hinschauen – denn was heute kostenlos scheint, muss es morgen nicht mehr sein.

Preiskampf: Neobroker gegen Sparkasse

Der Wettbewerb um Kundinnen und Kunden im Bereich Altersvorsorge ist voll entbrannt. Trade Republic und Scalable Capital preschen mit einem komplett gebührenfreien Altersvorsorgedepot vor und setzen damit traditionelle Anbieter wie die Sparkasse unter Druck, die 0,1 Prozent Depotgebühr verlangt.

Hinter der aggressiven Preisstrategie der Neobroker steckt ein klares Kalkül: Das Altersvorsorgedepot soll als Türöffner dienen. Wer einmal als Vorsorge-Kunde gewonnen wird, soll langfristig auch für normale Depots, Bankingfunktionen und weitere Produkte der jeweiligen Plattform gewonnen werden. Die Kundenbasis, die sich damit erschließen lässt, ist enorm – und der Kampf um sie hat gerade erst begonnen.

Wirklich kostenlos? Die Grenzen der Gratis-Angebote

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Die kostenlose Depotführung ist nicht zwingend dauerhaft garantiert. Manche Anbieter sprechen lediglich von einem kostenlosen Einführungsjahr, andere formulieren ihr Angebot als langfristig – ohne jedoch verbindliche Zusagen zu machen.

Folgende Aspekte sollten Sparerinnen und Sparer dabei im Blick behalten:

  • Die Gebührenfreiheit gilt möglicherweise nur für einen begrenzten Zeitraum.
  • Auch die Rückerstattung der ETF-Kosten ist nicht dauerhaft gesichert.
  • Anbieter können ihre Konditionen jederzeit anpassen.
  • Ein Vergleich der aktuellen Vertragsbedingungen lohnt sich vor der Depoteröffnung.

Verbraucherinnen und Verbraucher sollten daher nicht nur auf den aktuellen Preis schauen, sondern auch prüfen, was im Kleingedruckten zur Laufzeit der Konditionen steht.

Für wen eignen sich die Neobroker-Angebote?

Wirklich kostenfrei profitieren vom Altersvorsorgedepot bei den Neobrokern vor allem jene Sparer, die sich die eigenständige Fondsauswahl zutrauen. Wer auf professionelle Beratung angewiesen ist oder eine aktiv gemanagte Anlagestrategie bevorzugt, wird bei reinen Digitalanbietern weniger Unterstützung finden.

Für die selbstständige Anlage empfehlen Experten eine klare Faustregel: ETFs, die möglichst viele Aktien aus verschiedenen Märkten abbilden, sind für Langfristanleger eine solide Wahl. Wer einen Anlagehorizont von mehr als 15 Jahren mitbringt, macht damit nach gängiger Einschätzung kaum etwas falsch – Marktschwankungen können über einen so langen Zeitraum in der Regel ausgeglichen werden.

Ausblick: Start ab 2027 und offene Fragen

Das Altersvorsorgedepot soll laut aktuellem Planungsstand ab 2027 starten und Deutschen erstmals die Möglichkeit geben, mit einem staatlichen Zuschuss direkt am Kapitalmarkt für die Rente vorzusorgen. Das Modell gilt als wichtiger Baustein, um die gesetzliche Rente langfristig zu ergänzen.

Bis zum offiziellen Start bleibt jedoch vieles noch ungeklärt: Welche Anbieter sich am Markt durchsetzen, wie stabil die aktuellen Konditionen bleiben und welche regulatorischen Rahmenbedingungen final gelten, ist noch offen. Sparerinnen und Sparer sind gut beraten, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und Angebote nicht nur nach dem aktuellen Preis, sondern auch nach Seriosität und Planungssicherheit zu bewerten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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