Monday, 5. October 2026
Continental

Continental & Infineon: Analysten heben Kursziele an

Morgan Stanley stuft Continental auf Overweight hoch, Kursziel 78 €. Infineon, PTC, PepsiCo und Ölwerte im Marktcheck – alle wichtigen Impulse im Überblick.

Redaktion · 5. October 2026, 14:59 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 05.10.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Continental Aktie steht zum Wochenauftakt im Fokus der Anleger: Morgan Stanley hat die Einstufung von Equalweight auf Overweight angehoben und das Kursziel von 62 € auf 78 € erhöht. Auch JP Morgan bestätigt Overweight mit einem Ziel von 78 €, während UBS sogar 90 € als Kursziel ausgibt. Hintergrund ist ein positiv verlaufener Preclose Call, bei dem Analysten letztmals vor der Quartalszahlen-Veröffentlichung mit dem Management sprechen konnten. Der DAX selbst präsentiert sich zum Start in die neue Handelswoche wenig bewegt, mit einem moderaten Plus von rund 0,2 %.

Continental: Fokus aufs margenstarke Reifengeschäft zahlt sich aus

Der Automobilzulieferer Continental hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Umbau vollzogen. Mit der Abspaltung der Automotive-Sparte Vitesco im Jahr 2025 und der Industriesparte Contitech im laufenden Jahr konzentriert sich das Unternehmen konsequent auf das margenstarke Reifengeschäft.

Charttechnisch ist die Rückkehr über die 200-Tage-Linie ein wichtiges Signal. In den vergangenen Monaten war die Aktie wiederholt unter diese Marke gefallen, hatte sie jedoch stets rasch zurückerobert. Für Anleger gilt aktuell: abwarten, bis sich ein klareres charttechnisches Muster herausbildet, bevor ein Einstieg geprüft wird. Das Kursziel von 90 € lässt dabei noch erhebliches Aufwärtspotenzial erkennen.

Infineon: Halbleiter-Rally setzt sich fort

Auch Infineon Technologies bleibt ein gefragter Wert. Am Freitag legte die Aktie als stärkster DAX-Titel um beeindruckende 8,8 % zu, getragen von einer breiten Halbleiter-Rally, an der auch Ams Osram, Siltronic und weitere Chipwerte partizipierten. Zum Wochenauftakt folgen Gewinnmitnahmen, das Minus hält sich aber mit unter 0,5 % in engen Grenzen.

Charttechnisch hat Infineon die jüngste Seitwärtsrange nach oben verlassen; die 200-Tage-Linie hat sich als solide Unterstützung erwiesen. Das nächste Etappenziel liegt bei der 70-€-Marke, das mittelfristige Kursziel bei 81 €. Als einer der Nutznießer des globalen KI-Booms gilt Infineon als aussichtsreicher Profiteur steigender Chip-Nachfrage.

Ölmarkt: ConocoPhillips und Repsol im Fokus

Der WTI-Ölpreis pendelt um die Marke von 90 US-Dollar und verharrt damit in der Nähe der 200-Tage-Linie. ConocoPhillips-CEO Ryan Lance skizzierte auf einer Investorenveranstaltung seine Einschätzung zur mittelfristigen Preisentwicklung:

  • Preisuntergrenze für US-Öl: rund 70 USD je Barrel
  • Mittelfristiger WTI-Korridor (3–5 Jahre): 65–70 USD
  • ConocoPhillips bleibt profitabel ab ca. 40 USD je Barrel
  • Ziel: 7 Milliarden USD freier Cashflow
  • US-Ölförderung könnte auf 14–14,5 Mio. Barrel täglich steigen

Als Favorit im Ölsektor gilt indes Repsol. Das spanische Unternehmen ist breiter aufgestellt als reiner Ölproduzent, engagiert sich im Bereich erneuerbare Energien und ist damit weniger ölpreisabhängig. Das ausgegebene Kursziel liegt bei 33 €, was deutliches Potenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau bedeutet. Auch Total Energies wird als attraktiver Ölwert eingestuft.

PTC-Übernahme und PepsiCo vor Quartalszahlen

Für Aufsehen sorgt die angekündigte Übernahme des Softwarekonzerns PTC durch Schneider Electric. Der Angebotspreis beträgt 205 USD je Aktie in bar, was einem Gesamttransaktionswert von rund 22,6 Milliarden USD entspricht. Die Übernahmeprämie liegt bei 42 % auf den Freitags-Schlusskurs. PTC-Aktien schossen daraufhin um rund 35 % nach oben. Der Abschluss ist frühestens im dritten Quartal 2027 zu erwarten – Aktionärs- und Kartellbehörden müssen noch zustimmen. Schneider Electric büßte hingegen zeitweise rund 10 % ein, belastet durch Kapitalerhöhung und neue Schulden.

PepsiCo legt am Donnerstag seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Analysten sind zunehmend skeptisch: Marktanteilsverluste in China gegenüber Coca-Cola, ein verändertes Konsumverhalten durch den Trend zu Abnehmmedikamenten wie GLP-1 sowie Schwäche im Snack-Segment belasten die Perspektiven. Die Aktie befindet sich charttechnisch in einem klaren Abwärtstrend und handelt unterhalb der 200-Tage-Linie. Der Stoppkurs liegt bei 99 USD. Ein Neueinstieg drängt sich vor Veröffentlichung der Quartalszahlen nicht auf – erst das Zahlenwerk und der Ausblick des Managements sollten abgewartet werden.

Hinzu kommt Vistra Energy: Das US-Energieministerium plant Kredite in Höhe von 4 bis 4,2 Milliarden USD für die Modernisierung bestehender Kernkraftwerke in Ohio und Pennsylvania. Die Atomkapazität der USA soll bis 2050 vervierfacht werden. Die Vistra-Aktie reagierte vorbörslich mit einem Plus von zeitweise über 7 %, zuletzt noch rund 3,5 %.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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