Wednesday, 21. October 2026
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David Beckham

FIFA-Streit: UEFA stellt Infantino Ultimatum

Die UEFA stellt FIFA-Präsident Infantino ein Ultimatum zum umstrittenen Milliarden-Deal mit WM-Rechten. Auch David Beckham soll als Gegenkandidat gehandelt werden.

Redaktion · 20. October 2026, 23:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Konflikt zwischen der UEFA und FIFA-Präsident Gianni Infantino spitzt sich zu: Mit einem umfangreichen Fragenkatalog und einem klaren Ultimatum fordert die europäische Fußballunion Aufklärung über Infantinos gescheiterte Investorenpläne rund um die Vermarktung der Fußball-Weltmeisterschaft. Im Raum stehen ein geplanter Milliarden-Deal und offene Fragen zur Transparenz an der Spitze des Weltfußballverbands. Gleichzeitig rückt die FIFA-Präsidentschaftswahl im März 2027 näher – und mit ihr ein möglicher Überraschungskandidat: David Beckham.

UEFA fordert Transparenz bei WM-Investorendeal

Der Auslöser des Konflikts liegt in einem weitreichenden Plan, den Infantino offenbar ohne ausreichende Dokumentation vorangetrieben hatte. Konkret ging es darum, 20 Prozent der kommerziellen Rechte an der Weltmeisterschaft sowie weiteren FIFA-Wettbewerben an externe Investoren zu verkaufen. Der geplante Erlös: mehr als 4 Milliarden US-Dollar.

Das Vorhaben stieß auf heftige Kritik innerhalb des Fußballs und wurde schließlich aufgegeben. Besonders brisant: Bislang existiert offenbar kein offizielles Dokument, das den Plan in seiner ursprünglichen Form festhält. Genau das ist ein zentraler Kritikpunkt der UEFA.

Die UEFA hat nun einen detaillierten Fragenkatalog an die FIFA gerichtet und ein Ultimatum gesetzt. Der Verband verlangt lückenlose Aufklärung darüber, wie der Deal zustande kam, wer involviert war und warum keine ordnungsgemäße Dokumentation vorliegt.

Infantinos Wiederwahl: Kaum Konkurrenz – bisher

Trotz des Drucks aus Europa gilt Infantinos Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten im März 2027 nach derzeitigem Stand als sehr wahrscheinlich. Der Schweizer mit italienischen Wurzeln regiert den Weltverband seit 2016 und hat sich in dieser Zeit eine breite Machtbasis aufgebaut – insbesondere in Afrika, Asien und der CONCACAF-Zone.

Bislang gibt es lediglich einen offiziell erklärten Gegenkandidaten, dessen Chancen auf einen Sieg allgemein als gering eingeschätzt werden. Die große Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände gilt als fest im Lager Infantinos verankert.

  • Infantino ist seit 2016 FIFA-Präsident
  • Im März 2027 steht die nächste Präsidentschaftswahl an
  • Bislang nur ein offizieller Gegenkandidat bekannt
  • Eine weitere Amtszeit gilt derzeit als sehr wahrscheinlich

David Beckham als Überraschungskandidat?

Für Aufsehen sorgt ein Bericht des britischen Senders Sky UK: Demnach wird auch David Beckham als möglicher Kandidat für das höchste Amt im Weltfußball gehandelt. Der ehemalige englische Nationalspieler und heutige Mitbesitzer des MLS-Klubs Inter Miami genießt weltweit enormes Ansehen und verfügt über ein ausgeprägtes Netzwerk in der internationalen Fußballwelt.

Ob Beckham tatsächlich kandidieren würde, ist bislang nicht bestätigt. Sein Name steht jedoch symbolisch für eine mögliche Gegenbewegung zu Infantino – von jemandem, der für Glamour, Glaubwürdigkeit und eine andere Art von Fußballpolitik stehen könnte.

Politisch wäre eine Kandidatur Beckhams eine große Herausforderung: Die FIFA-Präsidentschaft wird von den Mitgliedsverbänden gewählt, und dort hat Infantino jahrelang Allianzen gepflegt. Dennoch zeigt die Nennung Beckhams, dass der Wunsch nach einem Wandel an der FIFA-Spitze zumindest in Teilen der Fußballwelt vorhanden ist.

Einordnung: Machtkampf mit offenem Ausgang

Der Konflikt zwischen UEFA und FIFA ist kein neues Phänomen – doch die Schärfe des jetzigen Ultimatums ist bemerkenswert. Die UEFA, die mit ihren Mitgliedsverbänden zu den einflussreichsten Akteuren im Weltfußball gehört, signalisiert damit, dass sie den intransparenten Führungsstil Infantinos nicht länger widerspruchslos hinnehmen will.

Ob das Ultimatum Konsequenzen hat, hängt letztlich davon ab, wie die FIFA reagiert und ob die internationale Fußballgemeinschaft den Druck der Europäer unterstützt. Mit Blick auf die anstehende Präsidentschaftswahl im März 2027 dürfte das Thema noch deutlich an Dynamik gewinnen – zumal wenn weitere prominente Namen ins Spiel kommen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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