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VW-Krise: Gehälter einfrieren bis 2030 geplant

Volkswagen will im Zuge der VW-Krise alle Gehälter weltweit einfrieren. Die IG Metall kündigt Widerstand an, die Langfristplanung verschiebt sich auf 2026.

Redaktion · 21. October 2026, 00:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 20.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die VW-Krise nimmt an Schärfe zu: Der Volkswagenkonzern plant offenbar, die Gehälter seiner Beschäftigten weltweit bis zum Jahr 2030 einzufrieren. Gleichzeitig verschiebt sich die milliardenschwere Langfristplanung des Konzerns auf das kommende Jahr. Hintergrund ist ein anhaltender Sanierungsstreit, der grundlegende Entscheidungen über die Zukunft des Unternehmens blockiert. Die IG Metall reagierte mit scharfer Kritik und kündigte Widerstand für die kommenden Tarifverhandlungen an.

Langfristplanung verschoben: Milliarden auf Eis gelegt

Eigentlich sollte der Volkswagenkonzern seine strategische Mehrjahresplanung wie üblich im Herbst verabschieden. Doch wegen des andauernden internen Sanierungsstreits wird dieser wichtige Schritt nun auf das nächste Jahr vertagt, wie das Handelsblatt berichtet.

Dabei geht es um ein Investitionsvolumen von vielen Milliarden Euro für die kommenden fünf Jahre. Die Verschiebung ist kein rein formaler Akt: Sie zeigt, wie tief die Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Konzerns über den richtigen Sanierungspfad tatsächlich gehen.

Solange keine Einigung über grundlegende Sparmaßnahmen und Strukturveränderungen erzielt ist, lassen sich verbindliche Investitions- und Budgetzusagen offenbar nicht treffen. Das schafft Unsicherheit – für Standorte, Lieferanten und Beschäftigte gleichermaßen.

Gehaltseinfrierung weltweit: Was der Konzern plant

Besonders brisant ist die Meldung über ein geplantes weltweites Gehaltseinfrieren. Demnach soll der Volkswagen-Konzern beabsichtigen, die Vergütung aller Beschäftigten – unabhängig von Standort oder Tarifzugehörigkeit – bis zum Jahr 2030 auf dem aktuellen Niveau zu belassen.

Konkret würde das bedeuten:

  • Keine regulären Lohnerhöhungen für VW-Beschäftigte über mehrere Jahre hinweg
  • Reale Einkommensverluste durch Inflation bei gleichbleibendem Nominalgehalt
  • Erheblicher Druck auf kommende Tarifverhandlungen in Deutschland und international
  • Mögliche Unruhe an Standorten in Europa, Amerika und Asien

Ob und in welcher Form dieser Plan tatsächlich umgesetzt werden kann, hängt maßgeblich von den Tarifverhandlungen und dem Einfluss der Arbeitnehmervertreter ab.

IG Metall kündigt Widerstand an

Die Industriegewerkschaft Metall hat auf die Berichte umgehend reagiert. Sie bestätigte, dass ihr die Pläne des Konzerns zum Gehaltseinfrieren bekannt seien – und kündigte klaren Widerstand an.

Für die anstehenden Tarifverhandlungen signalisiert die IG Metall, dass sie eine solche Maßnahme nicht ohne weiteres hinnehmen wird. Die Gewerkschaft sieht darin einen massiven Eingriff in die Lebensrealität der Beschäftigten, der angesichts steigender Lebenshaltungskosten nicht akzeptabel sei.

Damit zeichnet sich eine neue Eskalationsstufe im ohnehin angespannten Verhältnis zwischen VW-Management und Arbeitnehmerseite ab. Der Betriebsrat, der traditionell eine starke Rolle bei Volkswagen spielt, dürfte ebenfalls eine zentrale Position in den kommenden Auseinandersetzungen einnehmen.

Ausblick: Volkswagen vor schwierigem Herbst

Volkswagen steckt in einer der schwierigsten Phasen seiner Unternehmensgeschichte. Sinkende Absatzzahlen, ein zäher Strukturwandel hin zur Elektromobilität und ein intensiver globaler Wettbewerb – insbesondere aus China – belasten den Konzern erheblich.

Die Kombination aus verschobener Langfristplanung und dem Konflikt um Gehaltseinfrierungen zeigt, dass eine belastbare Einigung zwischen Management und Arbeitnehmervertretern noch aussteht. Gelingt diese Einigung nicht zeitnah, drohen weitere Verzögerungen bei dringend notwendigen Investitionsentscheidungen.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob Volkswagen einen konstruktiven Ausweg aus dem Sanierungsstreit findet – oder ob sich die Krise weiter zuspitzt und strukturelle Einschnitte unausweichlich werden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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