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Hubert Aiwanger gestorben: Trauer im Wirtschaftsministerium

Hubert Aiwanger ist überraschend verstorben. Sein ehemaliger Pressesprecher schildert die Bestürzung im bayerischen Wirtschaftsministerium und die offene Nachfolge.

Redaktion · 6. November 2026, 06:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 06.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Bayerns Wirtschaftsminister und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist tot. Der plötzliche Tod des Politikers hat das bayerische Wirtschaftsministerium und die gesamte Staatsregierung in tiefen Schock versetzt. Aiwanger starb während eines Termins in Berlin, wo er das neue Bundesbüro der Freien Wähler eröffnen wollte. Sein langjähriger Pressesprecher Jürgen Marx, der zugleich stellvertretender Regierungssprecher in Bayern ist, schildert eine Lage der Fassungslosigkeit und des Schmerzes.

Aiwanger zuletzt voller Tatendrang – nichts deutete auf seinen Tod hin

Jürgen Marx hatte Hubert Aiwanger zuletzt am vergangenen Donnerstag persönlich getroffen – auf einer Delegationsreise des Wirtschaftsministeriums nach Polen. Sein Eindruck war eindeutig: Der Minister war in bester Verfassung, nah bei den Menschen und voller Energie.

„Er war voller Kraft, er war voller Tatendrang, er war nah bei den Menschen, wie man ihn so kannte. Nichts deutete für mich darauf hin. Überhaupt nichts”, so Marx. Berichte, wonach Aiwanger in Berlin gesundheitlich angeschlagen gewesen sein soll, konnte Marx nicht bestätigen – er war bei dem Termin in der Hauptstadt nicht dabei.

Der genaue Hergang des plötzlichen Todes war zunächst Gegenstand von Spekulationen, an denen sich Marx ausdrücklich nicht beteiligen wollte. Fest steht: Der Tod traf das Ministerium und die bayerische Politik völlig unvorbereitet.

Tiefe Trauer im Wirtschaftsministerium

Im bayerischen Wirtschaftsministerium herrscht nach dem Tod Aiwangers offene Bestürzung. Ministerpräsident Markus Söder sprach am Vormittag von einer „tiefen Lücke”, die der Verlust hinterlasse.

Marx beschreibt die Stimmung in den Räumen des Ministeriums eindringlich:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in Gruppen zusammen, viele weinen.
  • Die Nachricht wurde als absoluter Schock erlebt – niemand hatte damit gerechnet.
  • Die Fassungslosigkeit überwiegt: „Wir können es noch überhaupt nicht fassen.”

Aiwanger habe das Wirtschaftsministerium mit „voller Kraft und Leidenschaft” geführt und sich stets für die bayerische Wirtschaft und die Menschen im Freistaat eingesetzt, so sein langjähriger Sprecher.

Staatssekretär Gotthard übernimmt die Amtsgeschäfte

Die drängende Frage nach der Nachfolge ist noch offen. Kurzfristig soll Staatssekretär Tobias Gotthard die Amtsgeschäfte des Wirtschaftsministeriums übernehmen. Gotthard befand sich zum Zeitpunkt des Todes auf einer Delegationsreise in Singapur und machte sich sofort auf den Rückweg – seine Ankunft in Bayern wurde für den Folgetag erwartet.

Ihm zur Seite stehen dabei zwei erfahrene Führungskräfte des Hauses:

  • Sabine Jarote, Amtschefin des Wirtschaftsministeriums
  • Frank Messerer, Ministerialdirektor

Für den Tag nach Gotthard’s Rückkehr war eine Pressekonferenz angekündigt, bei der das weitere Vorgehen öffentlich kommuniziert werden sollte. Marx betonte: „Momentan wissen wir alle nicht so genau, wie seine Lücke geschlossen werden kann.”

Politische Zukunft der Freien Wähler ungewiss

Aiwanger hatte die Freien Wähler über viele Jahre maßgeblich geprägt und die Partei personell wie inhaltlich stark auf seine Person zugeschnitten. Sein plötzlicher Tod reißt damit nicht nur eine institutionelle, sondern auch eine politische Lücke in die bayerische Koalition.

Fragen zur parteilichen Nachfolge wollte Marx als Pressesprecher des Ministeriums nicht kommentieren. Klar ist jedoch: Mit Hubert Aiwanger verliert Bayern einen der profiliertesten und polarisierendsten Politiker der jüngeren Landesgeschichte. Wie die Freien Wähler und die Staatsregierung diese Leerstelle füllen werden, dürfte die bayerische Politik in den kommenden Wochen und Monaten entscheidend bestimmen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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