Dieses Video wurde am 27.04.2026 von Finanzfluss auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Lisa, bekannt unter dem Namen Aktiengram in der deutschsprachigen Finanz-Community, gibt im Interview mit Finanzfluss einen erfrischend direkten Einblick in ihre persönliche Investieren-Strategie. Vom Depot-Aufbau über den Umgang mit Kurseinbrüchen bis hin zu den Fehlern ihrer Anfangsjahre: Die Antworten der Finanzinfluencerin liefern praktische Orientierung – vor allem für Anlegerinnen und Anleger, die ihren eigenen Weg an der Börse noch suchen.
70/30: Aktien und ETFs als Depot-Fundament
Das Herzstück von Lisas Portfolio ist eine klare 70/30-Aufteilung: 70 Prozent entfallen auf Einzelaktien, 30 Prozent auf ETFs. Gefragt nach ihrer Präferenz, antwortet sie ohne Zögern: Aktien. Diese Gewichtung spiegelt sich unmittelbar in der Struktur ihres Depots wider.
Interessant ist, dass diese Strategie mit wachsendem Kapital kaum ändert. Ob 10.000 Euro, 100.000 Euro oder eine Million – Lisa würde das Grundprinzip beibehalten: ETFs als breite Basis, ergänzt durch gezielte Einzelwerte. Lediglich bei größeren Summen denkt sie über eine etwas stärkere Diversifikation in Einzelaktien nach.
Für Einsteigerinnen und Einsteiger lautet ihre klare Empfehlung hingegen: breit gestreuter ETF first. Komplexität kommt mit Erfahrung – nicht am Anfang.
Kurseinbrüche aussitzen – und weiter kaufen
Was tun, wenn die Märkte einbrechen? Lisas Antwort ist denkbar pragmatisch: nicht zu oft ins Depot schauen und konsequent weiter investieren. Diese Haltung entspricht dem klassischen Buy-and-Hold-Ansatz, den viele erfahrene Anleger empfehlen.
Emotionale Disziplin ist an der Börse oft wichtiger als die perfekte Aktienauswahl. Wer bei roten Zahlen in Panik verfällt und verkauft, realisiert Verluste – wer ruhig bleibt und nachkauft, nutzt niedrige Kurse als Chance.
Zum Thema überbewertete Segmente nennt Lisa Rüstungsunternehmen als aktuelles Beispiel. Angesichts der gestiegenen Verteidigungsausgaben in Europa haben viele dieser Aktien massiv zugelegt – ob die Bewertungen nachhaltig sind, bleibt aus ihrer Sicht fraglich.
Fehler der Anfangsjahre: Deutsche Titel und mangelnde Streuung
Jeder Investor macht Fehler – Lisa bildet da keine Ausnahme. Als größte Fehlinvestition nennt sie ein kanadisches Ölunternehmen, in das sie zu Beginn ihrer Börsenkarriere investierte. Ein klassischer Anfängerfehler: zu früh auf spekulative Einzeltitel setzen, ohne die nötige Erfahrung.
Ihr Rat an ihr jüngeres Ich fasst die Lehren daraus zusammen:
- Nicht zu viele deutsche Einzeltitel ausprobieren – der Heimatmarkt-Bias kann die Rendite bremsen.
- Von Beginn an breiter streuen – global diversifizierte ETFs reduzieren das Risiko erheblich.
- Geduld mitbringen: Langfristiger Vermögensaufbau braucht Zeit, keine schnellen Gewinne.
Diese Punkte decken sich mit dem, was Finanzforschung und erfahrene Anleger seit Jahrzehnten betonen: Diversifikation schlägt Selektion – besonders in frühen Börsenjahren.
Der wichtigste Finanztipp: Früh starten lohnt sich
Lisas Top-Finanztipp bringt es auf den Punkt: „Besser heute starten als morgen warten.” Der Zinseszinseffekt belohnt vor allem jene, die früh mit dem Investieren beginnen – selbst mit kleinen Beträgen.
Wer etwa mit 25 Jahren beginnt, regelmäßig zu investieren, kann bei gleicher monatlicher Rate ein deutlich höheres Endvermögen aufbauen als jemand, der erst mit 35 anfängt. Jedes Jahr, das man wartet, kostet bares Geld – in Form entgangener Kursgewinne und Zinseszinsen.
Auch die abschließende Frage im Interview unterstreicht ihre Prioritäten: Lieber ein Jahr nicht auf das Konto oder ein Jahr nicht ins Depot schauen? Lisas Antwort: nicht ins Depot schauen. Das Konto – also die Liquidität – behält sie lieber im Blick. Das Depot hingegen braucht vor allem eines: Ruhe und Zeit.
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