Monday, 5. October 2026
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KI-Aktien: Nvidia, Infineon, AT&S im Check

KI-Aktien wie Nvidia, Infineon und AT&S profitieren vom Boom bei Glassubstraten und Rechenzentren. Welche Titel jetzt Kaufsignale liefern – der große Überblick.

Redaktion · 5. October 2026, 12:18 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 05.10.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Megatrend Künstliche Intelligenz treibt eine ganze Branche an: KI-Aktien aus dem Chip- und Energiesektor liefern derzeit starke Kursgewinne und technische Kaufsignale. Nvidia, Infineon und AT&S stehen dabei exemplarisch für eine Chipbranche, die laut aktuellen Analystenschätzungen bis 2035 ihr Volumen mindestens verdoppeln – manche Prognosen sprechen sogar von einer Vervierfachung – könnte. Gleichzeitig sorgen neue Technologien wie Glassubstrate und ein wachsender Energiebedarf für Rechenzentren für frischen Rückenwind abseits der bekannten Namen.

Chipbranche mit Rückenwind: Glassubstrate als neuer Trend

Ein bislang wenig beachteter, aber technologisch entscheidender Trend sind Glassubstrate für Hochleistungschips. Da KI-Modelle immer mehr Rechenleistung beanspruchen, stoßen klassische Materialien an thermische Grenzen. Glas leitet Wärme besser ab und ermöglicht höhere Taktfrequenzen – ein entscheidender Vorteil, wenn KI-Agenten laut einer Prognose bis 2030 rund 30 Milliarden Token pro zehn Sekunden verarbeiten sollen.

Nvidia treibt die Entwicklung von Glassubstraten aktiv voran, auch koreanische Zulieferer sind bereits eingebunden. Für Anleger ergeben sich daraus Chancen in der zweiten und dritten Reihe der Zulieferkette – etwa bei Spezialisten für optische Hochgeschwindigkeitslösungen wie Smart Optics aus Norwegen, die zuletzt Wachstumsraten von bis zu 50 Prozent verzeichneten.

AT&S, Infineon und Bloom Energy: Drei Depot-Titel im Fokus

Alle drei Werte haben sich technisch deutlich befestigt und zählen zu den stärksten Positionen in beobachteten Musterportfolios:

  • AT&S: Der österreichische Leiterplattenhersteller profitiert direkt vom Substrat-Boom. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für das kommende Jahr liegt bei rund 16, das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei etwa 2–3 – bei steigenden Margen. Seit dem Erstkauf wurden bereits rund 800 Prozent Kursgewinn erzielt.
  • Infineon: Kein reinrassiger KI-Wert, aber ein wachsender Profiteur durch Stromversorgungslösungen für Rechenzentren und frühe Aktivitäten im Quantencomputing. Das KGV für das Folgejahr liegt bei rund 23 – für Trader weiterhin als Kaufgelegenheit eingestuft.
  • Bloom Energy: Hält sich im Portfolio ebenfalls stark, mit einem KGV von rund 57 bereits ambitionierter bewertet, aber mit klarer Energiewende-Fantasie.

Gemeinsamer Nenner aller drei: Der wachsende Energiebedarf von KI-Infrastruktur schafft strukturell steigende Nachfrage – unabhängig davon, welches KI-Modell sich am Markt durchsetzt.

IonQ und Quantencomputing: Watchlist statt Sofortkauf

Im Bereich Quantencomputing rückt IonQ wieder stärker in den Fokus. Das Unternehmen gilt technologisch als führend bei der Fehlerkorrektur in Quantenchips und hat bereits Aufträge mit der US-Regierung abgeschlossen. Nvidia ist als strategischer Partner an Bord. Zuletzt veröffentlichte die NATO eine eigene Roadmap für Quantencomputer – ein Signal, das institutionelle Nachfrage ankurbeln könnte.

Allerdings ist die Aktie nach einem starken Lauf volatil. Analysten empfehlen, IonQ vorerst auf der Watchlist zu halten und erst bei einem klaren technischen Kaufsignal einzusteigen. Das Unternehmen Quantinuum wird ebenfalls als technologisch führend eingestuft und sollte im Blickfeld bleiben.

Brasilien und Bitcoin: Geheimtipp und Inflationsschutz

Abseits der Technologiewerte rücken zwei weitere Themen in den Vordergrund. In Brasilien zeichnet sich ein politischer Wandel ab: Ein wirtschaftsfreundlicherer Herausforderer gewinnt in Umfragen an Boden gegenüber dem amtierenden, sozialdemokratisch geprägten Präsidenten. Das könnte brasilianische Aktien beflügeln – ähnlich wie der Politikwechsel in Argentinien einst die dortigen Märkte antrieb. Als konkreter Einzeltitel wird Weg SA genannt, ein brasilianischer Industriekonzern mit Schwerpunkt Energieversorgung und Transformatoren, der als möglicher Profiteur von Infrastrukturreformen gilt.

Beim Bitcoin bleibt die technische Lage trotz zwischenzeitlicher Konsolidierung intakt. Steigende Anleiherenditen in der Eurozone – zuletzt auch in Frankreich – und ein wachsendes Inflationsrisiko durch mögliche geldpolitische Lockerungen sprechen für das knappe digitale Asset. Marktbeobachter wie der bekannte Trader Peter Brandt sehen Bitcoin langfristig als den belastbarsten Überlebenden im Krypto-Universum – analog zu Amazon im frühen Dotcom-Zeitalter.

Insgesamt zeigt das aktuelle Marktumfeld: Der KI-Zyklus ist noch nicht ausgereizt. Wer auf Chip-Infrastruktur, Energieversorgung und selektive Länderwetten setzt, findet derzeit eine Reihe technisch attraktiver Einstiegspunkte – sollte aber Stoppkurse und Zinsrisiken nicht aus dem Blick verlieren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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