Tuesday, 22. September 2026
StartWeltpolitikWeltpolitik
Weltpolitik

Krieg im Donbas: Slaviansk wird zerstört

Im Donbas rücken russische Truppen auf Slaviansk vor. Ein Reporter berichtet live von Gleitbomben, FPV-Drohnen und 50.000 verbliebenen Zivilisten.

Redaktion · 22. September 2026, 13:30 Uhr · 2 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 22.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Krieg im Donbas erreicht eine neue Eskalationsstufe: Russische Streitkräfte setzen Slaviansk und die umliegende Region mit Gleitbomben, Kamikaze-Drohnen und FPV-Drohnen unter massiven Beschuss. Vor dem Krieg lebten in den Großstädten Slaviansk und Kramatorsk rund 250.000 Menschen – heute sind es noch etwa 50.000, die trotz der extremen Gefahr nicht fliehen. Gleichzeitig griff die Ukraine erneut eine russische Ölraffinerie an, diesmal in der Stadt Samara, rund 700 Kilometer von der Grenze entfernt – und ignorierte damit ausdrücklich eine Forderung von US-Präsident Donald Trump.

Slaviansk unter Dauerbeschuss: Eine Stadt wird dem Erdboden gleichgemacht

In Slaviansk in der Provinz Donezk ist die Zerstörung mit bloßem Auge zu erfassen. Ein historisches Krankenhaus aus dem Jahr 1901, das zwei Weltkriege überstand, wurde durch eine russische Gleitbombe vom Typ 250 kg getroffen. Von dem Gebäude ist kaum etwas übrig geblieben. Der Rauch stand noch, als Reporter vor Ort berichteten.

Das Bild dieses Gebäudes steht stellvertretend für weite Teile der Stadt. Schritt für Schritt wird Slaviansk zerstört. Der Beschuss folgt einem erkennbaren Muster: Zunächst treffen Gleitbomben die Gebäudestrukturen, danach kommen größere Drohnen, sogenannte Shahed-Kamikaze-Drohnen, und schließlich kleinere, hochpräzise FPV-Drohnen.

FPV-Drohnen: Hohe Bedrohung, unzuverlässige Schutzausrüstung

Besonders heimtückisch sind die FPV-Drohnen (First Person View), die russische Piloten aus dem rückwärtigen Raum mit speziellen Brillen fernsteuern. An diesen Drohnen hängen Granaten, die gezielt auf Ziele gelenkt werden können. Kurz vor Beginn einer Liveschalte flog eine solche Drohne unbemerkt über das Reporterteam hinweg – ohne anzugreifen.

Ein mitgeführter Drohnendetektor versagte dabei vollständig: Er gab kein Signal. Das Gerät soll eigentlich das Videosignal der Drohnenkamera abfangen und auf einem Monitor anzeigen, sobald sich die Drohne nähert – damit bleibt Zeit zur Flucht. Doch die Technik ist kein verlässlicher Schutz.

  • FPV-Drohnen werden aus sicherer Entfernung per Videobrille gesteuert
  • Drohnendetektoren koppeln sich in das Kamerasignal ein – funktionieren aber nicht immer
  • Gleitbomben, Shahed-Drohnen und FPV-Drohnen werden kombiniert eingesetzt
  • Auch die Ukraine setzt FPV-Drohnen sowie weitreichende Angriffsdrohnen ein

    Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

    Themen: Weltpolitik
    RE

    Redaktion

    Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

    Kommentar schreiben

Mehr aus Weltpolitik

Alle Beiträge →