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Lucas Museum: Milliarden-Bau öffnet in Los Angeles

Das Lucas Museum of Narrative Art öffnet im Exposition Park in Los Angeles – ein Milliardenprojekt von Star-Wars-Schöpfer George Lucas für visuelle Erzählkunst.

Redaktion · 21. September 2026, 23:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 21.09.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Wie ein gelandetes Raumschiff erhebt sich ein futuristischer Bau über dem Exposition Park in Los Angeles: Das Lucas Museum of Narrative Art, gestiftet von Star Wars-Schöpfer George Lucas und seiner Frau Melody Hopson, hat seine Türen für die Öffentlichkeit geöffnet. Mit einer Investition von weit über einer Milliarde Dollar entstand eines der ambitioniertesten Kulturprojekte der jüngeren amerikanischen Geschichte – ein dauerhaftes Zuhause für die Kunst des visuellen Erzählens.

Ein Jahrzehnt Planung, drei Städte, ein Ziel

Der Weg zum Museum war alles andere als geradlinig. Rund zehn Jahre vergingen von der ersten Idee bis zur Eröffnung. Ursprüngliche Standortpläne in Chicago und San Francisco scheiterten jeweils an lokalen Widerständen und bürokratischen Hürden.

Los Angeles setzte sich schließlich durch – und profitiert nun von einem Bau, der die Skyline des Stadtviertels Exposition Park nachhaltig prägt. „Los Angeles hat Glück, denn wir waren nicht die erste Wahl”, räumte Melody Hopson bei der Eröffnung offen ein.

Die Architektur des Gebäudes selbst ist bereits ein Statement: Der geschwungene, futuristische Entwurf wirkt wie ein Objekt aus einem anderen Zeitalter und zieht Blicke auf sich, noch bevor Besucher einen einzigen Ausstellungsraum betreten haben.

Narrative Kunst statt Elfenbeinturm

Was das Museum inhaltlich von klassischen Kunsthäusern unterscheidet, ist seine klare Ausrichtung auf populäre Bildwelten. George Lucas war zeitlebens überzeugt, dass brillante Illustratoren und Erzähler mit dem Bild in der breiten Kulturwelt zu Unrecht übersehen wurden.

Die Sammlung umfasst tausende Werke und spannt einen weiten Bogen:

  • Gemälde und Illustrationen aus der Renaissance
  • Werke des amerikanischen Volksmalers Norman Rockwell
  • Klassische Comic-Kunst und Storyboards
  • Originale aus der Filmgeschichte, darunter Requisiten und Concept Art
  • Zeitgenössische digitale Illustration und visuelle Erzählformate

Das Haus versteht sich ausdrücklich nicht als elitäre Institution, sondern als offenes Forum für alle, die Freude an Bildgeschichten haben – unabhängig von Vorbildung oder sozialem Hintergrund.

Das Bild als universelle Sprache

Eine der Kernthesen des Museums lautet, dass visuelle Erzählkunst die älteste und verbindendste Form menschlicher Kommunikation ist. Lucas und sein Team verweisen dabei auf die Frühgeschichte des Kinos: Weil der Film ohne Ton begann, mussten Filmemacher lernen, Emotionen, Konflikte und ganze Welten allein durch Bilder zu transportieren.

„Dass das Kino ohne Ton begann, war großes Glück – denn so hatten wir die Chance zu lernen, wie man Geschichten allein mit Bildern erzählt”, heißt es aus dem Umfeld des Museums. Diese Tradition der narrativen Bildsprache zieht sich wie ein roter Faden durch alle Ausstellungsbereiche.

George Lucas selbst hat mit der Star Wars-Saga demonstriert, welche kulturelle Wucht visuelle Geschichten entfalten können. Das Museum versteht sich als Weiterführung dieser Überzeugung – diesmal nicht auf der Leinwand, sondern im Ausstellungsraum.

Bedeutung für Los Angeles und die Kulturlandschaft

Mit der Eröffnung des Lucas Museums gewinnt Los Angeles ein weiteres kulturelles Schwergewicht. Der Exposition Park, in dem bereits das California Science Center und das Natural History Museum beheimatet sind, entwickelt sich damit zu einem der dichtesten Kulturzentren der amerikanischen Westküste.

Für die internationale Kunstwelt sendet das Projekt ein Signal: Populäre und kommerzielle Bildwelten verdienen denselben institutionellen Respekt wie die klassische Hochkunst. Ob das Museum diesen Anspruch langfristig einlösen kann, wird die Fachwelt in den kommenden Jahren beobachten – die erste Reaktion der Besucher bei der Eröffnung war jedenfalls eindeutig begeistert. „Das ist wirklich aufregend. Wir haben so darauf gewartet, kaum zu glauben, dass die Welt es nun sehen kann”, fasste eine Besucherin die Stimmung zusammen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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