Merz in Kiew: Russische Angriffe sind Kriegsverbrechen
Bundeskanzler Merz besucht Kiew, steht vor den Trümmern der Akademie der Wissenschaften und verurteilt russische Raketenangriffe als tägliche Kriegsverbrechen.
Dieses Video wurde am 04.10.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Inmitten von Sirenenalarm und frischen Trümmern hat Bundeskanzler Friedrich Merz die ukrainische Hauptstadt Kiew besucht und russische Angriffe auf die Zivilbevölkerung scharf verurteilt. An den Ruinen der zerstörten Akademie der Wissenschaften sprach Merz von „barbarischen Angriffen” und bezeichnete die Attacken auf ukrainische Städte als „tägliche Kriegsverbrechen”. Der Besuch fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem Russland das Land erneut mit Raketenangriffen überzog.
Merz verurteilt Angriffe als Kriegsverbrechen
Vor den Trümmern der Akademie der Wissenschaften fand Bundeskanzler Merz deutliche Worte. „Diese barbarischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung der Ukraine müssen aufhören”, erklärte er. Die Attacken bezeichnete er unmissverständlich als tägliche Kriegsverbrechen, die auf ukrainischem Boden verübt werden.
Der Besuch in der ukrainischen Hauptstadt fiel in eine Phase intensiver russischer Raketenangriffe. Während Merz vor Ort war, heulten Luftschutzsirenen über der Stadt – ein Symbol für den anhaltenden Ausnahmezustand, unter dem die ukrainische Bevölkerung seit Monaten leidet. Die Bilder aus Kiew unterstrichen die Dringlichkeit der deutschen Unterstützung für das angegriffene Land.
Selenskyj dankt Deutschland für Solidarität
Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing den Bundeskanzler und dankte Deutschland ausdrücklich für die anhaltende Solidarität. Gemeinsam besuchten beide Politiker eine Gedenkstätte für die gefallenen ukrainischen Soldaten und ehrten die Opfer des Krieges.
Das Treffen der beiden Staatsmänner sendete ein klares Signal der Geschlossenheit zwischen Berlin und Kiew. Selenskyj betonte die Bedeutung der deutschen Unterstützung für die Ukraine – sowohl politisch als auch finanziell – in einer der schwierigsten Phasen des Konflikts.
Deutschland bleibt wichtigster Geldgeber der Ukraine
Mit einem Gesamtvolumen von über 43 Milliarden Euro ist Deutschland weiterhin der wichtigste finanzielle Unterstützer der Ukraine. Diese Summe umfasst sowohl militärische als auch humanitäre und wirtschaftliche Hilfsleistungen.
Die wichtigsten Fakten zur deutschen Ukraine-Hilfe im Überblick:
- Über 43 Milliarden Euro Gesamthilfe aus Deutschland
- Deutschland ist Kiews wichtigster Geldgeber unter den westlichen Partnern
- Unterstützung umfasst militärische, humanitäre und wirtschaftliche Komponenten
- Politische Solidarität durch hochrangige Besuche wie den von Bundeskanzler Merz
Die hohen Hilfszahlen spiegeln Deutschlands zentrale Rolle im westlichen Unterstützungsbündnis für die Ukraine wider und stehen im Kontext einer breiteren europäischen Strategie zur Eindämmung des russischen Angriffskrieges.
Ausblick: Druck auf Russland soll steigen
Der Besuch von Bundeskanzler Merz in Kiew sendet ein unmissverständliches Signal: Deutschland steht fest an der Seite der Ukraine. Angesichts anhaltender russischer Raketenangriffe auf zivile Infrastruktur und Kultureinrichtungen – wie die Akademie der Wissenschaften – wächst der internationale Druck auf Moskau.
Ob die deutlichen Worte des Bundeskanzlers zu konkreten neuen Maßnahmen führen, etwa verschärften Sanktionen oder erweiterten Waffenlieferungen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die deutsche Außenpolitik positioniert sich weiterhin klar gegen den russischen Angriffskrieg und für die Souveränität der Ukraine.
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