Dieses Video wurde am 14.09.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Merz-Kritik innerhalb der CDU erreicht eine neue Qualität. Nach Wahlniederlagen in Sachsen-Anhalt und mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin mehren sich die Stimmen, die Friedrich Merz sowohl als Parteivorsitzenden als auch als Bundeskanzler infrage stellen. Besonders brisant: Der Widerstand kommt nicht mehr nur von außen, sondern aus dem Herzen der Partei selbst – bis hinein in die Junge Union.
JU-Schatzmeisterin: Mit Merz keine Wahlen mehr zu gewinnen
Clara von Natusius, Schatzmeisterin der Jungen Union, hat in einem Interview offen erklärt, mit dem amtierenden Kanzler seien künftig keine Wahlen mehr zu gewinnen. Eine solche Aussage aus der Nachwuchsorganisation der CDU ist politisch hochbrisant – sie spiegelt eine blanke Panik in der Partei wider, die sich in den vergangenen Wochen aufgebaut hat.
Hinzu kommen Signale aus diversen Kreisverbänden, die in Briefen eine grundlegend andere Politik von der Parteiführung einfordern. Die Basis zeigt Merz die Grenzen auf – und das in einem denkbar ungünstigen Moment kurz vor wichtigen Abstimmungen.
CSU-Chef Söder schließt Kanzlersturz in der CDU nicht aus
CSU-Chef Markus Söder hat betont, aus seiner eigenen Partei werde es keinen Kanzlersturz geben. Für die CDU wollte er eine solche Entwicklung jedoch ausdrücklich nicht ausschließen. Diese Formulierung ist politisch bedeutsam: Sie zeigt, wie tief das Misstrauen gegenüber Merz inzwischen in der Union verankert ist – und wie nervös die gesamte Partei vor den anstehenden Landtagswahlen ist.
Beobachter sprechen davon, dass der Tisch für ein Scherbengericht über den Kanzler gedeckt ist – spätestens am Montag nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin könnten die Weichen neu gestellt werden.
Kommunalwahl Niedersachsen: Kein Desaster, aber kein Aufwind
Bei der Kommunalwahl in Niedersachsen landete die CDU zwar als stärkste Kraft vor der SPD – eine Erleichterung nach befürchteten schlimmeren Ergebnissen. Doch die Euphorie bleibt aus. Denn auf kommunaler Ebene ist die CDU traditionell stark, weshalb das Abschneiden bestenfalls als solide gilt.
Gravierender wiegt der Erfolg der AfD, die sich bei diesen Wahlen mehr als verdreifacht hat. Das ist ein deutliches Warnsignal, das in Berlin mit Sorge registriert wird.
- CDU stärkste Kraft in Niedersachsen – aber unter den Erwartungen
- AfD mehr als verdreifacht ihren Stimmenanteil
- CDU droht in Mecklenburg-Vorpommern an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern
- Auch in Berlin sind die Aussichten für die Union ungünstig
Was passiert nach den Landtagswahlen?
Sollten beide Landtagswahlen – in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin – für die CDU schlecht ausgehen, dürfte die Partei kaum stillhalten. Politische Beobachter gehen davon aus, dass Friedrich Merz in diesem Fall zumindest den CDU-Parteivorsitz abgeben müsste. Im schlimmsten Szenario wäre sogar seine Kanzlerschaft gefährdet.
Das wäre ein historischer Einschnitt: Ein Kanzler, der innerhalb kürzester Zeit nach der Machtübernahme durch eigene Parteikreise gestürzt wird. Ob es so weit kommt, entscheiden die Wählerinnen und Wähler am kommenden Sonntag. Die CDU steht unter enormem Druck – und Friedrich Merz im Mittelpunkt eines Machtkampfes, der sich nicht mehr verleugnen lässt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.


