Moderna-Kurssprung: mRNA-Krebsimpfstoff überzeugt

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Dieses Video wurde am 19.08.2026 von DER AKTIONÄR TV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein bahnbrechender Studienerfolg hat die Börse aufgewühlt: Moderna und Merck (USA) meldeten positive Phase-3-Daten für ihren kombinierten mRNA-Krebsimpfstoff Intisimeran zusammen mit dem Checkpoint-Inhibitor Keytruda. Die Aktie von Moderna schoss vorbörslich um bis zu 90 Prozent nach oben – ein seltenes Ereignis auch für den volatilen Biotech-Sektor. Merck-Aktionäre profitierten ebenfalls mit einem Plus von rund 7,4 Prozent. Der heutige Handelstag wird damit von einem medizinischen Durchbruch dominiert, der weit über die Onkologie hinausstrahlt.

mRNA-Krebsimpfstoff erreicht primären Endpunkt bei Melanom

Die Phase-3-Studie umfasste mehr als 1.100 Melanom-Patienten und lieferte eindeutige Ergebnisse. Die Kombination aus Intisimeran und Keytruda senkte das Rückfallrisiko deutlich und reduzierte das Risiko für Fernmetastasen signifikant und klinisch relevant. Damit wurde der primäre Endpunkt der Studie erreicht – ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur Marktzulassung.

Beide Unternehmen beraten bereits über Zulassungsanträge. Das Ziel ist eine Markteinführung bis 2027. Der Erfolg zeigt, dass die mRNA-Technologie, die durch COVID-19-Impfstoffe weltweit bekannt wurde, auch in der Krebstherapie transformatives Potenzial besitzt.

Wichtige Eckdaten der Studie auf einen Blick:

  • Mehr als 1.100 Melanom-Patienten in der Phase-3-Studie
  • Primärer Endpunkt klar erreicht
  • Signifikante Reduktion von Rückfällen und Fernmetastasen
  • Zulassungsanträge in Vorbereitung, Markteinführung angestrebt für 2027
  • Moderna-Aktie vorbörslich bis zu 90 % im Plus

Einzelhändler im Fokus: Target stark, Lowe’s enttäuscht

Neben dem Biotech-Highlight lieferte die laufende Berichtssaison weitere wichtige Impulse – diesmal aus dem US-Einzelhandel. Target überzeugte auf ganzer Linie: Der Umsatz stieg um 5,3 Prozent und übertraf die Analystenerwartungen. Der vergleichbare Filialumsatz legte um 3,8 Prozent zu, während Analysten nur 2,6 Prozent erwartet hatten. Auch das Digital-Geschäft und der Kundenverkehr entwickelten sich positiv. Target hob die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 5 Prozent Wachstum an.

Anders das Bild bei Lowe’s: Der Baumarktkonzern verfehlte beim Umsatz die Analystenerwartungen. Der vergleichbare Umsatz, ein Schlüsselindikator für Einzelhändler, soll nun stagnieren statt leicht wachsen. Auch der Gewinn je Aktie für das Gesamtjahr wird am unteren Ende der bisherigen Spanne erwartet. Die Aktie gab vorbörslich mehr als 3 Prozent nach und notierte bei rund 208 US-Dollar.

Morgen steht mit Walmart das nächste Schwergewicht auf dem Programm. Analysten erwarten einen Gewinnanstieg je Aktie sowie ein Umsatzwachstum von 5,2 Prozent – und mindestens 20 Prozent Online-Wachstum. Die Messlatte liegt hoch.

Analog Devices liefert starke Quartalszahlen

Der Halbleiterkonzern Analog Devices überzeugte mit Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal. Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf knapp über 4 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen. Der Gewinn je Aktie legte um starke 68 Prozent zu. Die operative Marge verbesserte sich von 42,2 auf 50 Prozent, der Free Cashflow lag bei 1,46 Milliarden US-Dollar.

Auch der Ausblick auf das vierte Quartal fällt mit einem erwarteten Umsatz von 4,2 bis 4,4 Milliarden US-Dollar erfreulich aus – erneut über dem Analystenkonsens. Das Unternehmen profitiert von der wachsenden Nachfrage aus dem Bereich KI-Rechenzentren, für die Wandler, Verstärker und Sensorik unverzichtbar sind.

Marktumfeld: Fed-Protokoll und geopolitische Risiken belasten

Das übergeordnete Marktumfeld bleibt von Unsicherheiten geprägt. Die Renditen bei US-Staatsanleihen und Bundesanleihen steigen weiter und nehmen Aktien an Attraktivität. Zugleich bleibt die Straße von Hormus im Nahen Osten geschlossen, was Ölpreise, Inflationssorgen und die geldpolitischen Erwartungen belastet.

Am Abend werden die Fed Minutes – das Protokoll der letzten US-Notenbankssitzung – veröffentlicht. Aktuell erwarten 47,4 Prozent der Marktteilnehmer keine Zinsänderung bei der September-Sitzung, 32,6 Prozent rechnen mit einer Anhebung. Zuletzt besser als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten haben die Zinserhöhungserwartungen bereits etwas gedämpft. Der Markt wartet gespannt auf mögliche Hinweise zur weiteren Geldpolitik.

Insgesamt bleibt das Börsenumfeld selektiv: Während der große Durchbruch bei Moderna und Merck den Biotech-Sektor beflügelt, müssen Einzelhändler und Halbleiteraktien differenziert bewertet werden. Der mRNA-Erfolg in der Krebstherapie dürfte dabei als Katalysator für den gesamten Sektor wirken – und könnte die Bewertung der Technologie langfristig neu definieren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (DER AKTIONÄR TV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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