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Donald Trump

Texas-Senatswahl: Schmutziger Wahlkampf um Paxton

Die Texas Senatswahl wird zum Schlammschlacht-Schauplatz: Skandale um Ken Paxton, Falschbehauptungen gegen James Telerico und Trumps Machterhalt auf dem Spiel.

Redaktion · 15. October 2026, 10:00 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 15.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Texas Senatswahl entwickelt sich zum schmutzigsten Wahlkampf der aktuellen US-Saison. Erstmals seit 30 Jahren haben die Demokraten im tief roten Bundesstaat Texas die Chance, einen Senatssitz zu erobern. Für Donald Trump und die Republikaner steht dabei weit mehr auf dem Spiel als nur ein Mandat: Ein Verlust in Texas könnte das Machtgefüge im Kongress verschieben und Trump entscheidende Mehrheiten kosten.

Paxton unter Druck: Silvester in Dubai mit gesuchten Betrügern

Der republikanische Kandidat Ken Paxton ist kein unbeschriebenes Blatt. In seiner politischen Karriere überstand er bereits mehrere Skandale – doch neuer Sprengstoff aus dem Wall Street Journal setzt ihn erneut unter Druck.

Zum Jahreswechsel 2024 feierte Paxton nicht mit seiner Ehefrau, sondern mit seiner Lebensgefährtin Silvester. Noch brisanter: Die Party fand in Dubai statt – und unter den Gästen befanden sich zwei US-amerikanische Staatsbürger, die von der Justiz wegen Betrugsvorwürfen gesucht werden. Diese beiden Personen hatten Paxton zuvor mit mehr als 200.000 US-Dollar finanziell unterstützt.

Sein demokratischer Gegenkandidat James Telerico nutzte die Vorlage umgehend: Paxton sei selbst in einem Raum voller flüchtiger US-Bürger noch die zwielichtigste Person gewesen, ließ die Telerico-Kampagne verlauten.

Falschbehauptungen und Verschwörungstheorien gegen Telerico

Doch auch gegen den Demokraten Telerico wird mit harten Bandagen gekämpft. Als er sich für neun Tage aus dem aktiven Wahlkampf zurückzog, überschlugen sich die Gerüchte in den sozialen Netzwerken.

  • Falschmeldungen behaupteten, Telerico sei in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden.
  • Elon Musk verstärkte die Unruhe mit einem Post auf seiner Plattform X, in dem er andeutete, die Telerico-Kampagne verberge etwas Gravierendes vor den Wählern.
  • Der Post wurde über 800.000 Mal aufgerufen – obwohl die Vorwürfe frei erfunden waren.
  • Telerico hatte schlicht die Grippe.

Donald Trump legte in typischer Manier nach und verspottete den bekennenden Veganer Telerico öffentlich: Er sei krank, weil er aus politischen Gründen Fleisch habe essen müssen und es nicht vertragen habe. Die Botschaft dahinter war unmissverständlich: Wer kein Fleisch essen könne, sei nicht hart genug für Texas.

Rufschädigung mit System: Auch Vizepräsident greift an

Die persönlichen Angriffe beschränkten sich nicht auf Trump. Auch US-Vizepräsident JD Vance schaltete sich in den Wahlkampf ein und ließ gegenüber Medien durchblicken, Telerico sei homosexuell – eine Behauptung ohne Beleg, die offenkundig auf Stimmungsmache abzielt.

Politische Beobachter werteten die Angriffswelle als Zeichen der Nervosität im republikanischen Lager. Aktuelle Umfragen sehen Ken Paxton hinter seinem demokratischen Herausforderer – für die Republikaner ein alarmierendes Signal in einem Staat, der seit Jahrzehnten als sichere Hochburg gilt.

Trumps Machtkalkül: Texas als Schlüsselstaat

Der Ausgang der Texas Senatswahl hat bundespolitische Tragweite. Sollte es den Demokraten gelingen, den Senatssitz zu gewinnen, verlören die Republikaner an Einfluss im US-Kongress – mit direkten Konsequenzen für Trumps politische Agenda.

Genau deshalb ist der Einsatz von Desinformation, persönlicher Verunglimpfung und prominenter Unterstützung durch Musk und Vance so intensiv. Der Wahlkampf in Texas zeigt exemplarisch, wie weit die politische Debatte in den USA von sachlichen Auseinandersetzungen entfernt ist – und wie viel für beide Seiten auf dem Spiel steht. Ob Paxtons Skandalhistorie oder die orchestrierten Angriffe auf Telerico die Wählerinnen und Wähler am Ende stärker mobilisieren, wird sich bei der Abstimmung entscheiden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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