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Briefing Room

Trump vs. Presse: Plant er einen Pool im Briefing Room?

Trump soll planen, Journalisten komplett aus dem Weißen Haus zu verbannen und den Presseraum in einen Pool umzuwandeln – ein Angriff auf die Pressefreiheit.

Redaktion · 21. October 2026, 13:36 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 21.10.2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das Verhältnis zwischen Donald Trump und der Presse war noch nie entspannt – doch jetzt könnte es einen neuen Tiefpunkt erreichen. Laut einem Bericht der New York Times spielt der US-Präsident mit dem Gedanken, den traditionsreichen Briefing Room im Weißen Haus zu schließen und Journalisten vollständig aus dem Gebäude zu verbannen. An Stelle des Presseraums soll ein Swimmingpool entstehen – ein Vorhaben, das Medienexperten und Verfassungsrechtler gleichermaßen alarmiert.

Pressefreiheit unter Druck: Trumps Konflikt mit Medien eskaliert

Trump pflegt seit Jahren eine feindselige Beziehung zu großen Nachrichtenorganisationen. Kritische Berichte bezeichnet er regelmäßig als „Fake News”, Journalisten, die unbequeme Fragen stellen, werden vor laufender Kamera abgekanzelt. Freundlich zeigt sich der Präsident hingegen gegenüber Medien, die ihm gewogen sind – so lobte er jüngst bei einer Pressekonferenz das rechtskonservative Outlet The Daily Wire ausdrücklich, während er einer anderen Reporterin ins Gesicht sagte: „Ich glaube tatsächlich, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt.”

Diese Rhetorik ist mehr als persönlicher Stil. Sie folgt einem Muster gezielter Einschüchterung gegenüber Medien, die unabhängig berichten und Kritik an Trumps Politik üben.

Versuchter Ausschluss: Gerichte stoppten Trump bereits einmal

Der aktuelle Plan wäre nicht der erste Versuch, missliebige Journalisten fernzuhalten. Bereits zuvor hatte die Trump-Administration mehrere Medien aus dem Weißen Haus ausgesperrt – darunter CNN, MSNBC und Politico. Ein Bundesrichter stoppte das Vorhaben jedoch schnell: Der Ausschluss sei wahrscheinlich verfassungswidrig, urteilte das Gericht, woraufhin die Journalisten wieder Zugang erhielten.

Die juristische Niederlage scheint Trump nicht abzuschrecken. Im Gegenteil: Der nun kursierender Plan, den gesamten Presseraum aufzulösen, würde das Problem für die Medien grundlegend anders gestalten – und möglicherweise schwerer rechtlich angreifbar machen.

Ein Pool statt Presse – die historische Dimension

Was wie eine Kuriosität klingt, hat historische Wurzeln. In den 1930er-Jahren befand sich an genau jener Stelle im Weißen Haus bereits ein Swimmingpool. Präsident Richard Nixon ließ ihn in den frühen 1970er-Jahren zudecken und baute dort den heutigen Presseraum ein – bewusst als Symbol für Transparenz und Pressefreiheit. Trumps mögliche Umkehrung dieses Schrittes wäre damit nicht nur eine bauliche, sondern eine zutiefst symbolische Entscheidung.

  • Der Briefing Room existiert seit den frühen 1970er-Jahren unter Nixon.
  • Er ersetzt einen Pool, der seit den 1930ern genutzt wurde.
  • Dort finden täglich Pressekonferenzen des Weißen Hauses statt.
  • Rund 50 akkreditierte Medienorganisationen haben dort feste Arbeitsplätze.
  • Ein Ausschluss aller Journalisten wäre ein beispielloser Schritt in der US-Geschichte.

Einordnung: Was ein Medienausschluss bedeuten würde

Sollte Trump den Plan tatsächlich umsetzen, stünden die USA vor einem demokratiepolitischen Präzedenzfall. Die freie Presse gilt als tragende Säule der amerikanischen Demokratie und ist durch den Ersten Zusatzartikel der Verfassung geschützt. Ein physischer Ausschluss aller Medien aus dem Weißen Haus würde die Transparenz der Regierungsarbeit massiv einschränken.

Verfassungsrechtler dürften erneut vor Gericht ziehen – mit offenem Ausgang. Denn die rechtliche Frage, ob Journalisten einen verbrieften Anspruch auf Zugang zum Weißen Haus haben, ist komplexer als sie scheint. Klar ist: Der Konflikt zwischen Trump und den Medien tritt in eine neue, schärfere Phase ein – mit weitreichenden Folgen für das Verhältnis von Macht und Öffentlichkeit in den USA.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ntv Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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