Wednesday, 4. November 2026
Start›Weltpolitik›Donald Trump
Donald Trump

Trump nach Wahldebakel: Angriff auf Fox News

Nach dem Wahldebakel der Republikaner tobt Donald Trump auf Truth Social gegen Fox News – und beleidigt eine Moderatorin als „dumm wie ein Stein".

Redaktion · 4. November 2026, 06:15 Uhr · 4 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 04.11.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Nach dem schwachen Abschneiden der Republikaner bei den US-Midterms tobt Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social gegen ehemalige Verbündete. Besonders der konservative TV-Sender Fox News, einst treuer Hausberichterstatter des US-Präsidenten, gerät ins Visier. In einer Serie wütender Posts beschimpfte Trump den Sender als unloyal, griff eine Moderatorin persönlich an und erklärte sinkende Einschaltquoten zum Beweis seiner Argumentation. Ein Wahlabend der besonderen Art im Weißen Haus.

Demokraten zerstören republikanische Mehrheiten

Der Wahlabend verlief für Trump und seine Partei desaströs. Ein Siegeszug der Demokraten fegte die republikanischen Mehrheiten sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus hinweg. Für den amtierenden US-Präsidenten bedeutete das eine schmerzliche Niederlage – und offenbar eine Nacht, die er weitgehend allein im Weißen Haus verbrachte.

Statt einer geordneten Reaktion auf das Wahlergebnis wandte sich Trump dem Fernsehgerät zu – und dann dem Smartphone. Was folgte, war eine für ihn typische Entladung auf Truth Social, die weniger das Wahlergebnis kommentierte als vielmehr ein Medienduell eröffnete.

Trump schießt gegen Fox News: „Unloyal und quotenschwach”

Kern seiner Kritik: Fox News berichte zu viel über die Demokraten und zu wenig im Sinne Trumps. In seinen Posts warf er dem Sender vor, massiv an Einschaltquoten verloren zu haben – und das sei ausschließlich selbst verschuldet.

Trump formulierte seine „Medienanalyse” in gewohnt direkter Manier:

  • Fox News habe die Einschaltquoten um 27 Prozent sinken sehen.
  • Der Grund sei zu viel Berichterstattung über „Trump-verrückte Demokraten”.
  • Frühere Fox-Zuschauer hätten den Sender durchschaut und abgeschaltet.
  • Die Schuld liege laut Trump allein beim Sender – nicht bei ihm.

Die Wortwahl war dabei wenig diplomatisch: Trump bezeichnete den einst engsten Medienverbündeten als unloyal und stellte sich öffentlich gegen einen Sender, der über Jahre als inoffizielles Sprachrohr seiner Bewegung galt.

Persönlicher Angriff auf Fox-Moderatorin

Neben der institutionellen Kritik an Fox News ließ Trump auch persönliche Angriffe nicht aus. In einem weiteren Post nahm er die Moderatorin Jessica Tarlov ins Visier, deren Stimme und Auftreten er als unerträglich bezeichnete. Er nannte sie „dumm wie ein Stein” und kündigte an, umzuschalten, bis sie nicht mehr auf dem Bildschirm zu sehen sei. Der Post folgte dem klassischen Trump-Muster: Persönliche Herabsetzung kombiniert mit dem Eindruck, die eigene Reaktion sei eine Art Qualitätsurteil.

Solche Angriffe auf Medienpersönlichkeiten sind für Trump keine Seltenheit – doch dass sie sich gegen Fox News richten, markiert eine neue Eskalationsstufe in der Entfremdung zwischen dem Präsidenten und dem einst loyalsten TV-Sender der Konservativen.

Eine andere Reaktion als 2020 – aber ähnlich folgenreich

Beobachter verweisen auf den Unterschied zu den Ereignissen nach der Präsidentschaftswahl 2020: Damals verweigerte Trump monatelang die Anerkennung des Wahlergebnisses und befeuerte damit eine politische Krise, die im Sturm auf das Kapitol gipfelte. Diesmal scheint die Reaktion auf den ersten Blick zahmer – Trump zweifelt das Ergebnis nicht grundsätzlich an, sondern erklärt den Fernseher zum Schuldigen.

Doch die Stoßrichtung bleibt dieselbe: Verantwortung wird externalisiert, Medien werden als Feinde markiert, und die eigene Basis wird auf ein neues Feindbild eingeschworen. Ob Trumps Feldzug gegen Fox News langfristige Folgen für das Verhältnis zwischen dem konservativen Establishment und seinem Lager hat, dürfte eine der zentralen Fragen der kommenden Wochen sein.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Weltpolitik

Alle Beiträge →