Dieses Video wurde am 09.05.2026 von euronews Deutsch auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
US-Präsident Donald Trump hat überraschend einen dreitägigen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine angekündigt. Über soziale Medien erklärte er, beide Kriegsparteien hätten sich auf eine vorübergehende Einstellung aller Kampfhandlungen geeinigt, die ab Samstag in Kraft treten soll. Die Feuerpause ist an die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges gekoppelt, mit dem Russland und die Ukraine alljährlich an den Sieg der Sowjetunion über Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg erinnern.
Dreitägige Feuerpause auf Bitten Trumps
Trump betonte ausdrücklich, dass beide Länder der vorübergehenden Waffenruhe auf seine persönliche Bitte hin zugestimmt hätten. Dies bezeichnete er als „sehr wertvoll” und wertete es als diplomatischen Erfolg seiner Vermittlungsbemühungen.
Inhaltlich soll die Vereinbarung folgende Punkte umfassen:
- Vollständige Aussetzung sämtlicher Kampfhandlungen für drei Tage
- Gültigkeit der Feuerpause während der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges
- Gegenseitiger Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Russland und der Ukraine
- Ungehinderter Ablauf der russischen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau
Trump äußerte die Hoffnung, diese Vereinbarung könne „der Anfang vom Ende des Krieges” sein – eine Formulierung, die er als Signal für mögliche weiterführende Friedensgespräche verstanden wissen wollte.
Selenskyj sichert Schutz der Moskauer Parade zu
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte seinerseits, dass Kyjiw Moskau ermöglichen werde, seine jährliche Siegesparade auf dem Roten Platz ungestört abzuhalten. Es seien keinerlei ukrainische Waffen auf das Gelände gerichtet, so Selenskyj.
Diese Zusicherung ist symbolisch bedeutsam: Der Rote Platz gilt als eines der wichtigsten Wahrzeichen russischer Staatsmacht, und die Parade zum 9. Mai hat in Russland eine hohe politisch-gesellschaftliche Bedeutung. Dass die Ukraine eine explizite Garantie für den ungestörten Ablauf ausspricht, wird international als ungewöhnliches diplomatisches Signal gewertet.
Gleichzeitig verdeutlicht der Schritt, dass Kyjiw trotz des laufenden Krieges zu begrenzten Gesten bereit ist, sofern sie Teil einer breiteren Vereinbarung sind.
Hintergrund: Tag des Sieges als symbolischer Rahmen
Der 9. Mai ist in Russland und der Ukraine gleichermaßen ein nationaler Gedenktag mit tiefgreifender historischer Bedeutung. In Russland wird er seit Jahrzehnten mit großen Militärparaden begangen und von der Staatsführung zur Demonstration nationaler Stärke genutzt.
Für die Wahl dieses Datums als Rahmen für eine Waffenruhe gibt es also auch eine symbolische Dimension: Ein Kriegsstopp ausgerechnet am Tag des gemeinsamen historischen Gedenkens soll offenbar die Bereitschaft beider Seiten zu einer zumindest temporären Deeskalation unterstreichen.
Ob der angekündigte Gefangenenaustausch tatsächlich reibungslos verläuft und die Feuerpause von beiden Seiten vollständig eingehalten wird, bleibt allerdings abzuwarten. In der Vergangenheit scheiterten ähnliche Vereinbarungen häufig bereits kurz nach ihrem Inkrafttreten an gegenseitigen Vorwürfen über Verstöße.
Ausblick: Erstes Signal für Friedensgespräche?
Trumps Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die US-Regierung verstärkt auf eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg drängt. Ob der dreitägige Waffenstillstand tatsächlich als Einstieg in dauerhafte Friedensverhandlungen dienen kann, ist unter Diplomaten und Beobachtern umstritten.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Vereinbarung auf dem Schlachtfeld Bestand hat – und ob sie den Grundstein für einen längerfristigen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine legen kann. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen genau.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (euronews Deutsch). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.


