Thursday, 29. October 2026
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Donald Trump

Trump-Vertrauensverlust: MAGA-Wähler wenden sich ab

Vor den US-Midterms wächst der Trump Vertrauensverlust: Selbst registrierte Republikaner wollen nicht mehr wählen gehen. Demokraten hoffen auf historische Gewinne.

Redaktion · 29. October 2026, 18:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 29.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Kurz vor den US-amerikanischen Zwischenwahlen (Midterms) zeigt sich ein bemerkenswertes Phänomen: Trump-Vertrauensverlust mitten in der eigenen Basis. Registrierte Republikaner, einst überzeugte MAGA-Anhänger, geben an, nicht mehr zur Wahl zu gehen — weil sie weder Washington noch Donald Trump noch vertrauen. Die Demokraten wittern derweil eine historische Chance, gleich in mehreren traditionell republikanischen Bundesstaaten Fuß zu fassen.

Umkämpfte Bundesstaaten: Selbst Texas und Kansas wackeln

Politische Beobachter sind sich einig: Die diesjährigen Midterms sind ungewöhnlich. In sieben bis acht Bundesstaaten gelten die Senatsrennen als offen — darunter Staaten wie Texas und Kansas, in denen die Republikaner seit Jahrzehnten als unschlagbar galten. Die Demokraten benötigen vier zusätzliche Sitze, um die Mehrheit im Senat zu erringen, stehen aber gleichzeitig vor der Aufgabe, eigene gefährdete Sitze zu verteidigen, etwa in Michigan.

Auch Alaska rückt in den Fokus: Dort könnte ein ungewöhnlicher Wahlkampftrick für Aufsehen sorgen. Die Demokraten sollen einen Kandidaten namens Dan Sullivan aufgestellt haben — denselben Nachnamen trägt auch der republikanische Amtsinhaber. Der republikanische Gouverneur hat Klage eingereicht, und das Justizministerium in Washington drohte bereits, ein mögliches Wahlergebnis zuungunsten des Republikaners nicht anzuerkennen.

Trump Vertrauensverlust — Enttäuschung über unerfüllte Versprechen

Im Bundesstaat Pennsylvania wird der Stimmungsumschwung besonders greifbar. Eine Familie aus dem Staat — registrierte Republikaner, im Flur noch die MAGA-Mütze — erklärt offen: „Wir vertrauen Washington einfach nicht mehr, und wir vertrauen auch Donald Trump nicht mehr.”

Der Grund für die Enttäuschung ist handfest: unerfüllte Wahlversprechen. Trump hatte im Wahlkampf unter anderem versprochen:

  • Kriege zu beenden (u. a. den Irakkrieg)
  • Die Lebenshaltungskosten und Lebensmittelpreise zu senken
  • Die Inflation spürbar zu drücken
  • Die Benzinpreise zu reduzieren

Die Realität sieht anders aus: In pennsylvanischen Supermärkten kostet ein Dutzend Eier rund 6,99 Dollar, ein Liter Milch 2,79 Dollar. Die Gallone Benzin schlägt mit 4,40 bis 4,50 Dollar zu Buche — deutlich mehr als noch vor zwei Jahren. Diese alltäglichen Preissteigerungen treffen Trumps Anhänger unmittelbar und sorgen für wachsenden Frust.

Trumps Umfragewerte auf historischem Tief

Die schlechten Zustimmungswerte spiegeln sich in den aktuellen Umfragen wider: Donald Trump kommt derzeit nur noch auf 34 bis 36 Prozent Zustimmung — ein außergewöhnlich niedriger Wert für einen amtierenden Präsidenten. Seine Strategie, Wähler bei Wahlkampfauftritten dazu aufzurufen, so zu tun, als stünde er selbst auf dem Stimmzettel, verfängt offenbar immer weniger.

Gleichzeitig gilt es laut aktuellen Umfragen als wahrscheinlich, dass die Demokraten im Repräsentantenhaus die Mehrheit zurückgewinnen werden. Ein solches Ergebnis würde die politische Handlungsfähigkeit des Präsidenten für die verbleibende Amtszeit erheblich einschränken.

Ausblick: Entscheidung am Dienstag

Ob die Umfragen diesmal tatsächlich die Realität abbilden, wird sich am Wahltag zeigen. Die politische Stimmung in den USA deutet auf eine deutliche Protestwahl hin — nicht nur gegen die Republikaner, sondern auch gegen ein politisches System, dem viele Bürger das Vertrauen entzogen haben. Für die Demokraten bietet sich eine historische Gelegenheit; für Trump und seine Partei ist es ein Warnsignal, das weit über den Wahlabend hinausweisen könnte.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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