Friday, 30. October 2026
Start›Weltpolitik›Barack Obama
Barack Obama

US-Midterms: Demokraten hoffen auf Senatsmehrheit

Bei den US-Midterms kämpfen die Demokraten um die Senatsmehrheit. Umfragen zeigen sie in sieben Bundesstaaten vorne – Trump gilt mancherorts als toxisch.

Redaktion · 30. October 2026, 06:30 Uhr · 3 Min. Lesezeit

Dieses Video wurde am 30.10.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Bei den US-Midterms am kommenden Dienstag stehen die Vorzeichen für die Demokraten so günstig wie seit Jahren nicht mehr. Laut aktuellen Umfragen ist die Mehrheit im Repräsentantenhaus für sie zum Greifen nah. Noch ambitionierter ist das Ziel, auch den Senat zurückzuerobern – ein Vorhaben, das im Sommer noch als nahezu unmöglich galt. Dafür müssten die Demokraten den Republikanern mindestens vier Senatorensitze abnehmen. Inzwischen aber haben sich die Kräfteverhältnisse nach Einschätzung der Demoskopen spürbar verschoben.

Ossoff und Obama als Symbolfiguren der demokratischen Welle

Senator Jon Ossoff aus Georgia steht sinnbildlich für den Aufschwung, den die Demokraten derzeit zu erleben glauben. Seine Wiederwahl gilt als so gut wie sicher. Als Wahlkampfunterstützer ist nun auch Barack Obama wieder auf der Bühne erschienen, der in einer Art Fernduell mit Präsident Trump antrat – Obama in Georgia, Trump zeitgleich in Ohio.

Obama ließ dabei kein gutes Haar an der amtierenden Regierung: „Es fühlt sich nach Veränderung an. Nach zwei Jahren von Chaos, Grausamkeit, Korruption und Inkompetenz. Genug ist genug.” Solche Botschaften zielen vor allem auf unentschlossene Wählerinnen und Wähler, die von der politischen Entwicklung der vergangenen zwei Jahre enttäuscht sind.

Trumps Wahlkampfstrategie verfängt nicht

Präsident Donald Trump stemmt sich mit aller Kraft gegen eine Niederlage. Er absolviert teils zwei Wahlkampfauftritte täglich und setzt auf die Botschaft: „Stellt euch vor, ich stünde auf dem Wahlzettel – dann bekommen wir 49,2 Prozent mehr Stimmen.” Doch diese Strategie schlägt sich kaum in den Umfragewerten nieder.

Besonders auffällig: Republikanische Senatskandidaten in New Hampshire und Maine weigern sich, gemeinsam mit Trump auf einer Bühne aufzutreten. Für manchen Parteivertreter gilt der Präsident bereits als politisch toxisch – ein ungewöhnliches Signal innerhalb der eigenen Partei so kurz vor einer Wahl.

Demokraten in sieben Bundesstaaten vorne – sogar South Carolina wackelt

Die Umfragen zeigen ein bemerkenswertes Bild: Die Demokraten führen derzeit in einer Reihe von Bundesstaaten, die teils als republikanische Hochburgen galten.

  • North Carolina: Demokraten führen mit neun Prozentpunkten
  • Maine: sieben Prozentpunkte Vorsprung
  • Alaska: fünf Prozentpunkte
  • Ohio: vier Prozentpunkte
  • Texas: drei Prozentpunkte
  • Iowa: zwei Prozentpunkte
  • Kansas: ein Prozentpunkt

Besonders symbolträchtig ist die Lage in South Carolina: Die republikanische Kandidatin hat ihren einst riesigen Vorsprung vollständig eingebüßt. Damit könnte sogar dieser tief konservative Bundesstaat zur achten demokratischen Chance werden – ein Szenario, das noch wenige Monate zuvor undenkbar schien.

Vorsicht bei der Einordnung: Umfragen bleiben fehleranfällig

Trotz der günstigen Ausgangslage mahnen Beobachter zur Zurückhaltung. Die Umfragefehlertoleranzen sind in vielen Bundesstaaten erheblich, und eine tatsächliche „blaue Welle” lässt sich erst nach der Auszählung der Stimmen bestätigen. Frühere Kongresswahlen haben gezeigt, dass Umfragen gerade auf Bundesstaatsebene deutlich von den Ergebnissen abweichen können.

Ob der Stern Trumps tatsächlich sinkt oder ob die Republikanischen Kandidaten am Wahltag doch noch mobilisieren können, wird sich am Dienstag zeigen. Die Kongresswahlen könnten die Machtbalance in Washington grundlegend verschieben – und Trumps verbleibende Amtszeit deutlich erschweren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

RE

Redaktion

Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schnell, klar und rund um die Uhr aktualisiert.

Kommentar schreiben

Mehr aus Weltpolitik

Alle Beiträge →